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Golem Plus Artikel
EU-Urheberrecht:
Mozilla sieht Pocket durch Leistungsschutzrecht bedroht

Der Pocket-Dienst von Mozilla bringt Online-Medien viele Klicks. Doch das geplante Leistungsschutzrecht könnte rechtliche Probleme oder gar das Aus für das Angebot bedeuten.
/ Friedhelm Greis
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Mozillas Dienst Pocket könnte durch das Leistungsschutzrecht Probleme bekommen. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Mozillas Dienst Pocket könnte durch das Leistungsschutzrecht Probleme bekommen. Bild: Michael Wieczorek/Golem.de

Kann der Browserhersteller Mozilla seinen Internetdienst Pocket nach der Einführung eines europäischen Leistungsschutzrechts weiterhin anbieten? Nicht nur Google News , auch andere Webdienste könnten durch eine Lizenzierungspflicht für Online-Medien Probleme bekommen. "Ein Dienst, der zusätzlichen Wert für Presseverlage und Nutzer bringt, könnte untergraben werden, weil durch das Gesetz Hyperlinks und Snippets möglicherweise dem Urheberrecht unterliegen" , teilte Mozilla auf Anfrage von Golem.de mit.

Mozilla hatte im Februar 2017 das Unternehmen Read it Later übernommen , das für Pocket verantwortlich ist. Laut aktuell veröffentlichtem Finanzbericht ( PDF(öffnet im neuen Fenster) ) kostete das Startup 30 Millionen US-Dollar. Mit Pocket lassen sich Texte aus dem Web und aus Apps zum späteren Lesen abspeichern. Darüber hinaus werden seit Firefox 58 personalisierte Artikel-Empfehlungen auf den Seiten für neue Tabs angezeigt. Diese Empfehlungen bringen den Medien zahlreiche Klicks.

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