Abo
  • Services:
Anzeige
Google soll unerwünschte Links weltweit entfernen.
Google soll unerwünschte Links weltweit entfernen. (Bild: Scott Barbour/Getty Images)

EU-Richtlinien beschlossen: Recht auf Vergessen soll weltweit gelten

Google soll unerwünschte Links weltweit entfernen.
Google soll unerwünschte Links weltweit entfernen. (Bild: Scott Barbour/Getty Images)

Die EU-Datenschützer wollen Schlupflöcher beim Recht auf Vergessen stopfen. Ein Kriterienkatalog soll in Streitfällen mit Google und anderen Suchmaschinen angewandt werden.

Anzeige

Die Datenschützer der 28 EU-Mitgliedsstaaten wollen das Recht auf Vergessen weltweit durchsetzen. Dazu beschlossen die Datenschützer am Mittwoch Richtlinien, die die Rechte von EU-Bürgern gegenüber Suchmaschinenbetreibern wie Google oder Bing durchsetzen sollen. Das Auslisten von Suchergebnissen auf EU-Domains wie Google.de oder Google.fr sei dazu nicht ausreichend, heißt es in einer Pressemitteilung. "In jedem Fall muss sich das Auslisten auf alle relevanten .com-Domains erstrecken", schrieben die Datenschützer.

Vereinbart wurden zudem 13 Kriterien, nach denen die Datenschutzbehörden in Streitfällen über eine Entfernung von Links entscheiden sollen. Diese Kriterien sollten den Behörden als flexible Entscheidungshilfe dienen und auf Einzelfallbasis entsprechend der nationalen Gesetzeslage angewandt werden. Kein einzelnes Kriterium sei dabei ausschlaggebend. Dabei müsse abgewogen werden zwischen den Richtlinien, die der Europäische Gerichtshof (EuGH) in seinem Urteil zum Recht auf Vergessen aufgestellt hatte, und dem Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit.

Im Mai hatten die Richter in Luxemburg entschieden, dass Google zum Löschen von Links gezwungen ist, wenn auf Antrag der betroffenen Person festgestellt werde, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Einbeziehung der Links in die Ergebnisliste nicht mit der EU-Datenschutzrichtlinie vereinbar sei. Ein Antrag über ein Webformular mit einer einfachen Begründung reicht dafür. Zehntausende Anträge sind inzwischen gestellt worden. Bislang blendet der Konzern die Anfragen nur auf den europäischen Unterseiten wie Google.de oder Google.fr aus. Allerdings lässt sich über die Eingabe von Google.com und einem weiteren Mausklick auf eine Version wechseln, die die Suchanfragen ungefiltert anzeigt. Falls Google dies per IP-Abfrage unterbinden würde, könnte dies mit Anonymisierungstools wie Tor ebenfalls umgangen werden.

Die europäischen Datenschützer hatten Google bereits im Juli klargemacht, dass ihnen die bisherige Situation missfalle. Unklar ist, ob die Datenschützer ihre Forderungen durchsetzen können oder ob dies zu einem weiteren Prozess führt. Zu guter Letzt könnte das Verfahren sogar wieder vor dem EuGH landen, wurde damals spekuliert.


eye home zur Startseite
Anonymer Nutzer 27. Nov 2014

Genau. Wer die Kenntnis der Wahrheit nicht fürchtet, braucht nichts zu verheimlichen...

FreiGeistler 27. Nov 2014

Wieso? Gibt ja noch andere Suchmaschinen. Ich setz mir demnächst einen Yacy-Server auf. : )

Ipa 27. Nov 2014

Ja http://nsnbc.me/2013/04/29/lets-talk-about-tiananmen-square-1989-my-hearsay-is-better...

HiddenX 26. Nov 2014

Die USA beschließen ihrer Meinung nach ja auch munter Gesetze für die ganze Welt, da...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. SICK AG, Reute bei Freiburg im Breisgau
  2. WKM GmbH, München
  3. VITRONIC Dr.-Ing. Stein Bildverarbeitungssysteme GmbH, Wiesbaden
  4. Robert Bosch GmbH, Leonberg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 799,90€
  2. (u. a. DXRacer OH/RE9/NW für 199,90€ statt 226€ im Preisvergleich)
  3. täglich neue Deals

Folgen Sie uns
       


  1. Heiko Maas

    "Kein Wunder, dass Facebook seine Vorgaben geheim hält"

  2. Virtual Reality

    Oculus Rift unterstützt offiziell Roomscale-VR

  3. FTP-Client

    Filezilla bekommt ein Master Password

  4. Künstliche Intelligenz

    Apple arbeitet offenbar an eigenem AI-Prozessor

  5. Die Woche im Video

    Verbogen, abgehoben und tiefergelegt

  6. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter

  7. Ubisoft

    Far Cry 5 bietet Kampf gegen Sekte in und über Montana

  8. Rockstar Games

    Waffenschiebereien in GTA 5

  9. Browser-Games

    Unreal Engine 4.16 unterstützt Wasm und WebGL 2.0

  10. Hasskommentare

    Bundesrat fordert zahlreiche Änderungen an Maas-Gesetz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Redmond Campus Building 87: Microsofts Area 51 für Hardware
Redmond Campus Building 87
Microsofts Area 51 für Hardware
  1. Windows on ARM Microsoft erklärt den kommenden x86-Emulator im Detail
  2. Azure Microsoft betreut MySQL und PostgreSQL in der Cloud
  3. Microsoft Azure bekommt eine beeindruckend beängstigende Video-API

3D-Druck bei der Bahn: Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
3D-Druck bei der Bahn
Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
  1. Bahnchef Richard Lutz Künftig "kein Ticket mehr für die Bahn" notwendig
  2. Flatrate Öffentliches Fahrradleihen kostet 50 Euro im Jahr
  3. Nextbike Berlins neues Fahrradverleihsystem startet

Google I/O: Google verzückt die Entwickler
Google I/O
Google verzückt die Entwickler
  1. Neue Version im Hands On Android TV bekommt eine vernünftige Kanalübersicht
  2. Play Store Google nimmt sich Apps mit schlechten Bewertungen vor
  3. Daydream Standalone-Headsets auf Preisniveau von Vive und Oculus Rift

  1. Performance ist mies

    Sammie | 15:34

  2. Re: Forken

    Tiles | 15:26

  3. Re: Die hohen Anschaffungskosten eines E-Autos...

    Carlo Escobar | 15:23

  4. Re: Volumenbegrenzungen abschaffen

    lenn121 | 15:21

  5. Re: Es ist übrigens das erste Far Cry, das in den...

    thecrew | 15:19


  1. 12:54

  2. 12:41

  3. 11:44

  4. 11:10

  5. 09:01

  6. 17:40

  7. 16:40

  8. 16:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel