• IT-Karriere:
  • Services:

EU-Rechnungshof: Breitbandziele der EU bis 2020 werden nicht erreicht

Es wird wieder nicht klappen mit den Breitbandzielen in Europa. Besonders auf dem Land ist die Versorgung weiter sehr schlecht, kritisiert der EU-Rechnungshof.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Markt konnte es nicht richten.
Der Markt konnte es nicht richten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Breitbandziele der Strategie Europa 2020 werden nicht erreicht. Das geht aus dem Sonderbericht Der Breitbandausbau in den EU-Mitgliedstaaten des EU-Rechnungshofs hervor, der in dieser Woche vorgelegt wurde. "Die Anbindung von ländlichen Gebieten, in denen es für den Privatsektor weniger attraktiv ist, in die Breitbandversorgung zu investieren, ist nach wie vor schlechter als die von Städten, und die Nutzung ultraschneller Breitbanddienste liegt deutlich unter der Zielvorgabe", heißt es in dem Bericht.

Stellenmarkt
  1. ADAC IT Service GmbH, München
  2. Polizeipräsidium Oberfranken, Bamberg, Hof, Coburg

Die drei Ziele wurden im Jahr 2010 in der Strategie Europa 2020 festgelegt. Bis 2013 sollten bis zu 30 Megabit pro Sekunde für alle Europäer verfügbar sein. Bis 2020 liegt das Ziel bei über 30 MBit/s für alle, und mindestens 50 Prozent der europäischen Haushalte sollen Verbindungen über 100 MBit/s nutzen. Die EU hat dazu ordnungspolitische Maßnahmen vorgegeben und den Mitgliedstaaten im Zeitraum 2014 bis 2020 rund 15 Milliarden Euro bereitgestellt, davon jedoch 5,6 Milliarden Euro nur als Darlehen der Europäischen Investitionsbank (EIB).

Fast alle Mitgliedstaaten haben das Ziel einer grundlegenden Breitbandversorgung bis 2013 erreicht, beim Ziel einer Versorgung mit schnellen Breitbanddiensten bis 2020 werde dies aber "aller Voraussicht nach nicht der Fall sein". Die Anbindung der ländlichen Gebiete ist in den meisten EU-Staaten nach wie vor problematisch: In 14 EU-Staaten lag die Versorgungsrate Mitte 2017 noch unter 50 Prozent. Für das dritte Ziel betreffs der Nutzung von Diensten über 100 MBit/s hatten Mitte 2017 lediglich 15 Prozent der Haushalte einen Vertrag für einen Internetanschluss mit dieser Geschwindigkeit abgeschlossen, das Ziel liegt jedoch bei 50 Prozent bis zum Jahr 2020.

Alle Mitgliedstaaten haben Breitbandstrategien entwickelt, diese weisen jedoch Mängel auf. In Deutschland wird die Vectoring-Technologie der Deutschen Telekom vom EU-Rechnungshof kritisch gesehen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

plutoniumsulfat 11. Jun 2018

Guck noch mal, was oben im Zitat drinsteht :P

Dwalinn 11. Jun 2018

Ah ja und wie immer ist die Telekom Sündenbock Nummer 1

Dwalinn 11. Jun 2018

Sicher das die nicht erreicht werden? Laut Bundesnetzagentur wird man wohl nur 80...

hans-georg 11. Jun 2018

Sie haben Recht, daß eine IT-Firma sich dort nicht ansiedeln wird. Aber die IT-Firma im...

M.P. 11. Jun 2018

Bei gut 200 Mio Privathaushalten in der EU sind das etwa 45 ¤ pro Privathaushalt.... Wenn...


Folgen Sie uns
       


Apple TV Plus ausprobiert

Wir haben uns Apple TV+ auf einem Apple TV angeschaut. Apples eigener Abostreamingdienst lässt viele Komfortfunktionen vermissen.

Apple TV Plus ausprobiert Video aufrufen
Razer Blade Stealth 13 im Test: Sieg auf ganzer Linie
Razer Blade Stealth 13 im Test
Sieg auf ganzer Linie

Gute Spieleleistung, gute Akkulaufzeit, helles Display und eine exzellente Tastatur: Mit dem Razer Blade Stealth 13 machen Käufer eigentlich kaum einen Fehler - es sei denn, sie kaufen die 4K-Version.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  2. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch
  3. Tartarus Pro Razers Tastenpad hat zwei einstellbare Schaltpunkte

Smarter Akku-Lautsprecher im Praxistest: Bose zeigt Sonos, wie es geht
Smarter Akku-Lautsprecher im Praxistest
Bose zeigt Sonos, wie es geht

Der Portable Home Speaker ist Boses erster smarter Lautsprecher mit Akkubetrieb. Aus dem kompakten Gehäuse wird ein toller Klang und eine lange Akkulaufzeit geholt. Er kann anders als der Sonos Move sinnvoll als smarter Lautsprecher verwendet werden. Ganz ohne Schwächen ist er aber nicht.
Ein Praxistest von Ingo Pakalski

  1. ANC-Kopfhörer Bose macht die Noise Cancelling Headphones 700 besser
  2. Anti-Schnarch-Kopfhörer Bose stellt Sleepbuds wegen Qualitätsmängeln ein
  3. Noise Cancelling Headphones 700 im Test Boses bester ANC-Kopfhörer sticht Sony vielfach aus

Energiewende: Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze
Energiewende
Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze

Wasserstoff ist wichtig für die Energiewende. Er kann als Treibstoff für Brennstoffzellenautos genutzt werden und gilt als sauber. Seine Herstellung ist es aber bislang nicht. Karlsruher Forscher haben nun ein Verfahren entwickelt, bei dem kein schädliches Kohlendioxid entsteht.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Brennstoffzelle Deutschland bekommt mehr Wasserstofftankstellen
  2. Energiewende Hamburg will große Wasserstoff-Elektrolyseanlage bauen

    •  /