EU-Kommission: Tesla kann von EU-Batterieförderung profitieren

Die EU-Kommission hat weitere Milliardenhilfen für europäische Projekte zur Batteriezell- und Akkuproduktion genehmigt. Von der Förderung in Höhe von 2,9 Milliarden Euro sollen der Mitteilung zufolge(öffnet im neuen Fenster) 42 Firmen aus zwölf EU-Ländern profitieren. Sie sollen untereinander und mit mehr als 150 externen Partnern aus Europa in rund 300 geplanten Projekten zusammenarbeiten, hieß es weiter. Die Förderung betrifft Projekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Rohstoffen über Batteriezellen und Batteriesysteme bis hin zum Recycling.
Im Dezember 2019 hatte die EU-Kommission eine erste Förderrunde bewilligt . An diesem ersten europäischen Großprojekt (Wichtiges Vorhaben von gemeinsamem europäischen Interesse/IPCEI) für Batteriezellproduktion sind die fünf deutschen Unternehmen BASF, BMW, Opel, Umicore und Varta beteiligt.
Nun kommen deutsche Firmen oder deutsche Niederlassungen ausländischer Firmen wie ACIS, SGL Carbon, Alumina Systems, Cellforce Group, Elring Klinger, Manz, Northvolt, Skeleton Technologies, Liofit und Tesla hinzu. BMW ist auch in der zweiten Runde vertreten.
Altmaier hofft auf Aufholjagd
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sprach von einem großen Erfolg. Zwar sei der "frühere Vorsprung" der asiatischen Hersteller groß und gewaltig, sagte er nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa. Aber die EU habe eine gute Aussicht, dass Batterien "Made in Germany" und "Made in Europe" zu einer internationalen Marke würden.

In welcher Höhe Tesla von der Förderung profitieren soll, konnte Altmaier nicht beziffern. "Mit der Ansiedlung von Tesla werden wir unserem Ziel ein gutes Stück näher kommen, in Europa etwa 30 Prozent der Batteriezellproduktion weltweit zu realisieren" , sagte der Minister.
Tesla-Chef Elon Musk hatte im November 2020 angekündigt, in Grünheide die größte Akkufabrik der Welt bauen zu wollen .



