EU-Kommission: Telekom, Telefónica und Vodafone wollen Open-RAN-Förderung

Die großen Netzbetreiber wollen, dass der Steuerzahler in Europa die weitere Entwicklung von Open RAN finanziert. Bisher ist der Bereich fest in Händen der USA.

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Open RAN in Bayern an einer Station
Open RAN in Bayern an einer Station (Bild: Rolf Otzipka/Telefónica)

Deutsche Telekom, Orange, Telefónica und Vodafone wollen gemeinsam die Einführung des Open Radio Access Network (Open RAN) fördern. Das gaben die führenden europäischen Mobilfunkbetreiber am 20. Januar 2021 bekannt. Die Europäische Kommission und die nationalen Regierungen sollen eine wichtige Rolle bei der Förderung und Entwicklung des Open-RAN-Ökosystems einnehmen.

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Sie sollen "die Finanzierung für frühzeitige Implementierungen, Forschung und Entwicklung sowie für offene Testlabore bereitstellen und Anreize für eine diversifizierte Lieferkette schaffen, indem sie die Eintrittsbarrieren für kleine Anbieter und Startups senken, damit diese die Labore zur Validierung offener und interoperabler Lösungen nutzen können", erklären die Konzerne.

Open RAN: Zahlen sollen die anderen

Dazu wurde eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet. Angaben zu konkreten Investitionen in Forschung und Entwicklung in dem Bereich durch die Netzbetreiber wurden jedoch nicht gemacht. Die Partner wollen auch mit den Verbänden O-RAN Alliance und dem Telecom Infra Project (TIP) zusammenarbeiten.

Claudia Nemat, Chief Technology Officer der Telekom, appellierte "an die Regierung, Unterstützung und Fördermittel für Community-Aktivitäten bereitzustellen". Michaël Trabbia, Chief Technology & Information Officer (CTIO) von Orange, sagte: "Diese Entwicklung sollte von einem großen europäischen Netzwerk unterstützt werden, da sie eine einzigartige Gelegenheit bietet, die europäische Wettbewerbsfähigkeit und Führungsposition auf dem Weltmarkt zu stärken." Fast alle Ausrüster im Bereich Open RAN haben ihren Sitz in den USA.

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Open RAN bedeutet Cloud, virtualisierte Netzwerkelemente, günstige White-Box-Hardware, Open-Source-Software und standardisierte Schnittstellen. Auf hochentwickelte proprietäre Chips und speziell dafür geschaffene Software der Ausrüster soll verzichtet werden.

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