Bürger sollen KI vertrauen können

Dazu zählen unter anderem "angemessene Risikobewertungs- und Risikominderungssysteme", eine "hohe Qualität der Datensätze, die in das System eingespeist werden, um Risiken und diskriminierende Ergebnisse so gering wie möglich zu halten", sowie eine "Protokollierung der Vorgänge, um die Rückverfolgbarkeit von Ergebnissen zu ermöglichen".

Stellenmarkt
  1. IT Service Manager Infrastruktur (m/w/d)
    Hays AG, Villingen-Schwenningen
  2. IT Business Analyst SAP (m/w/d)
    SCHUFA Holding AG, Wiesbaden, Hamburg, Berlin, Bochum
Detailsuche

Der EU-Kommission zufolge soll die Verordnung sicherstellen, "dass die Europäerinnen und Europäer dem vertrauen können, was die KI zu bieten hat". Nach Ansicht von Kommissionsvizepräsidentin Margrethe Vestager sollen die Vorgaben "zukunftssicher und innovationsfreundlich sein und nur dort eingreifen, wo dies unbedingt notwendig ist, nämlich wenn die Sicherheit und die Grundrechte der EU-Bürger auf dem Spiel stehen".

Digitalkommissar Thierry Breton sagte: "Die heutigen Vorschläge sollen die Position Europas als globales Zentrum für Exzellenz in der KI vom Labor bis zum Markt stärken. Außerdem sollen sie dafür sorgen, dass die KI in Europa unsere Werte und Regeln wahrt, und das Potenzial der KI für eine industrielle Nutzung erschließen helfen."

Datenschützer gegen Gesichtserkennung

Dem Entwurf müssen noch das Europaparlament und die EU-Mitgliedstaaten zustimmen. Kontrovers dürfte vor allem das Thema Gesichtserkennung diskutiert werden. Erst Mitte Februar 2021 haben fast 20 Organisationen ein Verbot von automatisierter Gesichtserkennung im öffentlichen Raum gefordert.

Golem Akademie
  1. CEH Certified Ethical Hacker v11: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    21.–25. Februar 2022, Virtuell
  2. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    N.N., Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Datenschützer von Bund und Ländern hatten Ende März 2017 erklärt (PDF), sie hielten den Einsatz biometrischer Gesichtserkennungssoftware in Überwachungskameras für rechtswidrig. Es handele sich um einen besonders schweren Eingriff in das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung, hieß es. "Der Einsatz von Videokameras mit biometrischer Gesichtserkennung kann die Freiheit, sich in der Öffentlichkeit anonym zu bewegen, gänzlich zerstören", hieß es. Außerdem bestehe das Risiko der falschen Identifizierung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 EU-Kommission: Per Gesichtserkennung nach Hackern und Einbrechern suchen
  1.  
  2. 1
  3. 2


Eheran 25. Apr 2021

Falsch-positive. Zeugenaussagen sind zwar ebenfalls erstaunlich unzuverlässig, aber du...

Iruwen 22. Apr 2021

Also kurzes Googlen sagt, dass die Einbruchszahlen 2019 um ~20% auf ein 20-Jahrestief...

mke2fs 22. Apr 2021

Kannst ja gerne warten und es dir dann live anschauen. Ist ja auch nicht so das wir es...

Fotobar 22. Apr 2021

Geheimtipp: Paranoia macht das Leben nicht lebenswerter.

Fotobar 22. Apr 2021

Da hast du vielleicht einen riesen Denkfehler. Aktuell basieren Haftbefehle u.A. auf...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Framework Laptop im Hardware-Test
Schrauber aller Länder, vereinigt euch!

Der modulare Framework Laptop ist ein wahrgewordener Basteltraum. Und unsere Begeisterung für das, was damit alles möglich ist, lässt sich nur schwer bändigen.
Ein Test von Oliver Nickel und Sebastian Grüner

Framework Laptop im Hardware-Test: Schrauber aller Länder, vereinigt euch!
Artikel
  1. FTTH: Liberty Network startet noch mal in Deutschland
    FTTH
    Liberty Network startet noch mal in Deutschland

    Das erste FTTH-Projekt ist gescheitert. Jetzt wandert Liberty von Brandenburg nach Bayern an den Starnberger See.

  2. 5.000 Dollar Belohnung: Elon Musk wollte Twitter-Konto von 19-Jährigem stilllegen
    5.000 Dollar Belohnung
    Elon Musk wollte Twitter-Konto von 19-Jährigem stilllegen

    Tesla-Chef Elon Musk bot einem US-Teenager jüngst angeblich 5.000 US-Dollar, damit der seinen auf Twitter betriebenen Flight-Tracker einstellt.

  3. Let's Encrypt: Was Admins heute tun müssen
    Let's Encrypt
    Was Admins heute tun müssen

    Heute um 17 Uhr werden bei Let's Encrypt Zertifikate zurückgezogen. Wir beschreiben, wie Admins prüfen können, ob sie betroffen sind.
    Eine Anleitung von Hanno Böck

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3080 12GB 1.499€ • iPhone 13 Pro 512GB 1.349€ • DXRacer Gaming-Stuhl 159€ • LG OLED 55 Zoll 1.149€ • PS5 Digital mit o2-Vertrag bestellbar • Prime-Filme für je 0,99€ leihen • One Plus Nord 2 335€ • Intel i7 3,6Ghz 399€ • Alternate: u.a. Sennheiser Gaming-Headset 169,90€ [Werbung]
    •  /