EU-Kommission: Mehrwertsteuer für digitale Medien soll sinken

Weniger Steuern auf digitale Medien: Für E-Books und digitale Zeitungen soll in Zukunft auch der gleiche Mehrwehrsteuersatz wie für gedruckte Medien gelten. Dafür setzt sich die EU-Kommission ein.

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E-Book auf einem E-Reader (Symbolbild): einheitliche Regelung für gedruckte und elektronische Bücher, Zeitungen und Zeitschriften
E-Book auf einem E-Reader (Symbolbild): einheitliche Regelung für gedruckte und elektronische Bücher, Zeitungen und Zeitschriften (Bild: Hannelore Foerster/Getty Images)

Werden E-Books und digitale Zeitungen günstiger? Die europäischen Staaten sollen künftig für digitale Medien den vergünstigten Mehrwertsteuersatz einführen können, der auch für gedruckte Medien gilt. Das hat die Europäische Kommission in Brüssel erklärt.

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Bislang werden in Deutschland E-Books sowie digitale Zeitungen und Zeitschrift sowie E-Books mit dem vollen Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent belegt. Bei den gedruckten Ausgaben beträgt die Mehrwertsteuer nur 7 Prozent.

Gericht verbietet niedrige vergünstigte Mehrwertsteuer

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte es Frankreich und Luxemburg im vergangenen Jahr verboten, den ermäßigten Mehrwertsteuersatz auf E-Books anzuwenden. Die Verleger, Buchhändler und Autoren sowie mehrere Regierungen kritisierten das Urteil seinerzeit und forderten eine einheitliche Regelung für gedruckte und elektronische Bücher, Zeitungen und Zeitschriften.

Das Europäische Parlament muss über diesen Vorschlag beraten. Außerdem müssen die Finanzminister der Mitgliedsstaaten zustimmen. Danach können die Mitgliedsstaaten die Mehrwertsteuerregelung umsetzen.

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