EU-Kommission: Facebook-Übernahme von Whatsapp wird neu geprüft

Vor dem Kauf von Whatsapp hatte Facebook versprochen, dass zwischen beiden Unternehmen keine Daten ausgetauscht werden. Das ist nun doch der Fall - die EU-Kommission geht der Sache nach.

Artikel veröffentlicht am ,
Die EU sieht die neuen Datenschutzregeln von Facebook und Whatsapp kritisch
Die EU sieht die neuen Datenschutzregeln von Facebook und Whatsapp kritisch (Bild: Lionel Bonaventure/AFP/Getty Images)

Laut einem Bericht des Magazins Der Spiegel will EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager die gut zwei Jahre alte Übernahme von Whatsapp durch Facebook erneut prüfen. Grund ist der jüngst bekannt gewordene Austausch von Daten zwischen den beiden Diensten. Eigentlich hatte Facebook den Wettbewerbshütern damals zugesagt, dass genau das nicht passiert. Eine Vertreterin der EU-Kommission hat dem Spiegel gesagt, dass es derzeit Gespräche mit Facebook über das Thema gebe. Der Hamburger Datenschutzbeauftragte hat den Austausch der Daten ebenfalls kritisiert.

Zu einer nachträglichen Rückabwicklung der Übernahme dürfte es aber kaum kommen. Falls es überhaupt irgendwelche Sanktionen durch die EU gibt, geht es vermutlich eher um Einschränkungen beim Datenaustausch oder ähnliches. Das Bundeskartellamt ermittelt schon länger gegen den Konzern Facebook wegen seines Umgangs mit den Daten der Mitglieder. Ergebnisse liegen noch nicht vor.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Cyber 07. Sep 2016

Ich nehme jetzt einfach mal an, dass du nicht nur einen Facebook-Acc hast, sondern auch...

Cyber 07. Sep 2016

Warum sollte bei Threema der Schlüssel mitgesendet werden? Wenn du einen Kontakt...

Prypjat 05. Sep 2016

Wie in der Politik. Slogan: "Wir versprechen ... UNS öfter mal. Es war alles nicht so...

Runzor 05. Sep 2016

Mir ist das gleiche mit Instagram aufgefallen. Mein Instagram Account hat 0 mit meinem...

crazypsycho 04. Sep 2016

Weil WhatsApp keine direkte Konkurenz war/ist. WhatsApp ist ein Messenger, bzw sogar ein...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Wemax Go Pro
Mini-Projektor für Reisen strahlt 120-Zoll-Bild an die Wand

Der Wemax Go Pro setzt auf Lasertechnik von Xiaomi. Der Beamer ist klein und kompakt, soll aber ein großes Bild an die Wand strahlen können.

Wemax Go Pro: Mini-Projektor für Reisen strahlt 120-Zoll-Bild an die Wand
Artikel
  1. Snapdragon 8cx Gen 3: Geleaktes Qualcomm-SoC erreicht das Niveau von AMD und Intel
    Snapdragon 8cx Gen 3
    Geleaktes Qualcomm-SoC erreicht das Niveau von AMD und Intel

    In Geekbench wurde der Qualcomm Snapdragon 8cx Gen 3 gesichtet. Er kann sich mit Intel- und AMD-CPUs messen, mit Apples M1 aber wohl nicht.

  2. Air4: Renault 4 als Flugauto neu interpretiert
    Air4
    Renault 4 als Flugauto neu interpretiert

    Der Air4 ist Renaults Idee, wie ein fliegender Renault 4 aussehen könnte. Mit der Drohne wird das 60jährige Jubiläum des Kultautos gefeiert.

  3. MS Satoshi: Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs
    MS Satoshi
    Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs

    Kryptogeld-Enthusiasten kauften ein Kreuzfahrtschiff und wollten es zum schwimmenden Freiheitsparadies machen. Allerdings scheiterten sie an jeder einzelnen Stelle.
    Von Elke Wittich

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Friday Wochenende • WD Blue SN550 2 TB ab 149€ • LG UltraGear 34GP950G-B 999€ • SanDisk Ultra 3D 500 GB M.2 44€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops • Cooler Master V850 Platinum 189,90€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /