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EU-Kommission: Facebook-Übernahme von Whatsapp wird neu geprüft

Vor dem Kauf von Whatsapp hatte Facebook versprochen, dass zwischen beiden Unternehmen keine Daten ausgetauscht werden. Das ist nun doch der Fall – die EU-Kommission geht der Sache nach.
/ Peter Steinlechner
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Die EU sieht die neuen Datenschutzregeln von Facebook und Whatsapp kritisch (Bild: Lionel Bonaventure/AFP/Getty Images)
Die EU sieht die neuen Datenschutzregeln von Facebook und Whatsapp kritisch Bild: Lionel Bonaventure/AFP/Getty Images

Laut einem Bericht des Magazins Der Spiegel(öffnet im neuen Fenster) will EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager die gut zwei Jahre alte Übernahme von Whatsapp durch Facebook erneut prüfen. Grund ist der jüngst bekannt gewordene Austausch von Daten zwischen den beiden Diensten. Eigentlich hatte Facebook den Wettbewerbshütern damals zugesagt, dass genau das nicht passiert. Eine Vertreterin der EU-Kommission hat dem Spiegel gesagt, dass es derzeit Gespräche mit Facebook über das Thema gebe. Der Hamburger Datenschutzbeauftragte hat den Austausch der Daten ebenfalls kritisiert.

Zu einer nachträglichen Rückabwicklung der Übernahme dürfte es aber kaum kommen. Falls es überhaupt irgendwelche Sanktionen durch die EU gibt, geht es vermutlich eher um Einschränkungen beim Datenaustausch oder ähnliches. Das Bundeskartellamt ermittelt schon länger gegen den Konzern Facebook wegen seines Umgangs mit den Daten der Mitglieder. Ergebnisse liegen noch nicht vor.


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