Abo
  • IT-Karriere:

EU-Kommission: Apple darf Musikerkennungsdienst Shazam übernehmen

Die EU-Kommission hat ihre Überprüfung der Übernahme von Shazam durch Apple abgeschlossen und stellt fest: Der Deal ist rechtens. Nach dem Kauf Ende 2017 hatte die Kommission zunächst Bedenken angemeldet, da Wettbewerbsverzerrungen möglich seien.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Die EU-Kommission sieht keine Probleme bei der Übernahme Shazams durch Apple.
Die EU-Kommission sieht keine Probleme bei der Übernahme Shazams durch Apple. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Apple hat von der EU-Kommission die Genehmigung zur Übernahme der Musik-Erkennungs-App Shazam erhalten. Von dem Zusammenschluss seien keine negativen Folgen für den Wettbewerb auf dem Markt für Musik-Streaming in Europa zu erwarten, hat die Kommission am 6. September 2018 mitgeteilt.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Bonn
  2. KDO Service GmbH, Oldenburg

Shazam kann über den Zugriff auf die Mikrofone eines Smartphones den Namen eines Liedes anzeigen, das gerade in der Umgebung gespielt wird. Dafür wird die Aufnahme mit einer Datenbank für Musiktitel auf Shazam-Servern abgeglichen. Der iPhone-Hersteller Apple, der mit seinem Streamingdienst Apple Music in Europa Nummer zwei hinter Spotify ist, hat die Übernahme Ende 2017 angemeldet.

Übernahme bringt nach Einschätzung der EU-Kommission keine Nachteile für Wettbewerber

Die EU-Kommission untersuchte unter anderem, ob Apple nach der Übernahme Zugang zu sicherheitsrelevanten Kundendaten seiner Wettbewerber auf dem Streaming-Markt bekäme und diesen dann Kunden abjagen könnte. Zudem wollte die Brüsseler Behörde abschätzen, ob Apple seine Konkurrenten nach dem Zusammenschluss benachteiligen könnte.

Nach monatelanger Prüfung ließ sie die eigenen Bedenken fallen. Apple könne konkurrierende Streamingdienste weder durch den Zugang zu Kundendaten noch durch eine Beschränkung des Zugangs zu Shazam vom Markt ausschließen, erklärte die Kommission. Die Verbindung von Nutzer-Datensätzen von Shazam und Apple könne dem fusionierten Unternehmen auf seinen Märkten zudem keinen einzigartigen Vorteil bieten.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-77%) 13,99€
  2. 0,49€
  3. 59,99€ für PC/69,99€ für PS4, Xbox (Release am 4. Oktober)

Micha_T 09. Sep 2018

"Von dem Zusammenschluss seien keine negativen Folgen für den Wettbewerb auf dem Markt...

HeroFeat 08. Sep 2018

Wenngleich es sich aktuell um den "Marktführer unter den Musikerkennungsdiensten" handelt...

Patman 08. Sep 2018

Bei mir gibt es nur die Möglichkeit, es in Spotify zu öffnen, was anderes finde ich gar...


Folgen Sie uns
       


Red Magic 3 - Test

Das Red Magic 3 richtet sich an Gamer - dank der Topausstattung und eines Preises von nur 480 Euro ist das Smartphone aber generell lohnenswert.

Red Magic 3 - Test Video aufrufen
5G-Report: Nicht jedes Land braucht zur Frequenzvergabe Auktionen
5G-Report
Nicht jedes Land braucht zur Frequenzvergabe Auktionen

Die umstrittene Versteigerung von 5G-Frequenzen durch die Bundesnetzagentur ist zu Ende. Die Debatte darüber, wie Funkspektrum verteilt werden soll, geht weiter. Wir haben uns die Praxis in anderen Ländern angeschaut.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. Sindelfingen Mercedes und Telefónica Deutschland errichten 5G-Netz
  2. iPhone-Modem Apple will Intels deutsches 5G-Team übernehmen
  3. Bundesnetzagentur Mobilfunkbetreiber vermissen Chefplaner bei 5G-Auktion

WD Blue SN500 ausprobiert: Die flotte günstige Blaue
WD Blue SN500 ausprobiert
Die flotte günstige Blaue

Mit der WD Blue SN500 bietet Western Digital eine spannende NVMe-SSD an: Das M.2-Kärtchen basiert auf einem selbst entwickelten Controller und eigenem Flash-Speicher. Das Resultat ist ein schnelles, vor allem aber günstiges Modell als bessere Alternative zu Sata-SSDs.
Von Marc Sauter

  1. WD Black SN750 ausprobiert Direkt hinter Samsungs SSDs
  2. WD Black SN750 Leicht optimierte NVMe-SSD mit 2 TByte
  3. Ultrastar DC ME200 Western Digital baut PCIe-Arbeitsspeicher mit 4 TByte

Ada und Spark: Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen
Ada und Spark
Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen

Viele Sicherheitslücken in Software sind auf Programmierfehler zurückzuführen. Diese Fehler lassen sich aber vermeiden - und zwar unter anderem durch die Wahl einer guten Programmiersprache. Ada und Spark gehören dazu, leider sind sie immer noch wenig bekannt.
Von Johannes Kanig

  1. Das andere How-to Deutsch lernen für Programmierer
  2. Programmiersprachen, Pakete, IDEs So steigen Entwickler in Machine Learning ein
  3. Software-Entwickler Welche Programmiersprache soll ich lernen?

    •  /