Abo
  • Services:
Anzeige
EU-Kommission: 1&1 lässt Fusion von Telefónica und E-Plus neu untersuchen
(Bild: Michaela Rehle/Reuters)

EU-Kommission: 1&1 lässt Fusion von Telefónica und E-Plus neu untersuchen

Die Fusion zwischen den beiden Mobilfunkbetreibern Telefónica und E-Plus war genehmigt, doch nun ist die EU-Kommission wieder aktiv geworden. Der Grund: United Internet fühlt sich benachteiligt.

Anzeige

Die EU-Kommission will die eigentlich schon genehmigte Fusion zwischen den beiden Mobilfunkbetreibern Telefónica und E-Plus noch einmal prüfen. Das hat die Wirtschaftswoche aus Kreisen der beteiligten Unternehmen sowie der EU-Kommission erfahren. Die zusätzlichen Ermittlungen dienen offenbar dazu, einige Ungereimtheiten im Vorfeld des Vertragsabschlusses zwischen Telefónica und Drillisch auszuräumen.

Um die Bedenken der EU-Kommission gegen die Fusion zu zerstreuen, will Telefónica ein Fünftel seiner Netzkapazitäten und bis zu 600 Shops an Drillisch abgeben. Auch die Mobilfunkprovider United Internet und Freenet Parallel hatten parallel zu Telefónica unterschriftsreife Verträge ausgehandelt, waren aber nicht zum Zuge gekommen. Die EU-Kommission prüft derzeit, ob die Verträge mit Drillisch ausreichen, um den Wettbewerb auf dem deutschen Mobilfunkmarkt aufrechtzuerhalten.

United Internet unterstellt Telefónica Scheinverhandlungen

Insbesondere der unterlegene Internetdienstleister United Internet protestierte nach Informationen der Wirtschaftswoche mehrfach bei der EU-Kommission und sorgte offenbar für die neuerliche Untersuchung. Der Hauptvorwurf von United Internet: Telefónica habe einen Teil der Verhandlungen nur zum Schein geführt. Das geht aus einem internen Schriftwechsel hervor, der der Wirtschaftswoche vorliegt. United Internet wollte dazu keine Stellungnahme abgeben. In dem Schreiben vertritt United Internet die Ansicht, dass Telefónica von Anfang an das Ziel verfolgt habe, mit dem bisherigen Partner Drillisch noch enger zusammenzuarbeiten.

Mit seinen aktuell 1,9 Millionen Kunden sei Drillisch aber gar nicht in der Lage, eine stärkere Rolle auf dem deutschen Mobilfunkmarkt zu spielen, behauptet United Internet. Aus Wettbewerbssicht sei das die schlechteste Lösung. Dadurch wachse die Gefahr, dass künftig nur noch die drei großen Mobilfunknetzbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica/E-Plus ihre Marktmacht ausspielten und ihre Tarife erhöhten.

Der Mobilfunkprovider Drillisch wird 20 Prozent der Kapazität der Mobilfunknetze von E-Plus und O2 anmieten. Drillisch kann zudem weitere 10 Prozent der Kapazität erwerben. Der Zugang wird über "mobile Bitstream" gewährt. 1&1 von United Internet hatte zudem einen Vertrag erhalten, um Mobilfunktarife zusätzlich zum D-Netz auch im E-Netz anzubieten. So ist beispielsweise die 1&1-All-Net-Flat Basic zu einem monatlichen Betrag von 14,99 Euro erhältlich. Im D-Netz kostet der Tarif 19,99 Euro.


eye home zur Startseite
dev_null 29. Aug 2014

Abgesehen vom Preis ist bei 1&1 nichts positive oder nenn doch mal was. Und nervig sind...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Fresenius Kabi Deutschland GmbH, Oberursel
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  3. Landeshauptstadt München, München
  4. Pilz GmbH & Co. KG, Ostfildern bei Stuttgart


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 19,49€
  2. 1,49€
  3. 19,99€ - Release 19.10.

Folgen Sie uns
       


  1. Konkurrenz

    Unitymedia gegen Bürgerprämie für Glasfaser

  2. Arduino MKR GSM und WAN

    Mikrocontroller-Boards überbrücken weite Funkstrecken

  3. Fahrdienst

    London stoppt Uber, Protest wächst

  4. Facebook

    Mark Zuckerberg lenkt im Streit mit Investoren ein

  5. Merged-Reality-Headset

    Intel stellt Project Alloy ein

  6. Teardown

    Glasrückseite des iPhone 8 kann zum Problem werden

  7. E-Mail

    Adobe veröffentlicht versehentlich privaten PGP-Key im Blog

  8. Die Woche im Video

    Schwachstellen, wohin man schaut

  9. UAV

    Matternet startet Drohnenlieferdienst in der Schweiz

  10. Joint Venture

    Microsoft und Facebook verlegen Seekabel mit 160 Terabit/s



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

Apples iPhone X in der Analyse: Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
Apples iPhone X in der Analyse
Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
  1. Smartphone Apple könnte iPhone X verspätet ausliefern
  2. Face ID Apple erlaubt nur ein Gesicht pro iPhone X
  3. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro

Metroid Samus Returns im Kurztest: Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
Metroid Samus Returns im Kurztest
Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
  1. Doom, Wolfenstein, Minecraft Nintendo kriegt große Namen
  2. Nintendo Das NES Classic Mini kommt 2018 noch einmal auf den Markt
  3. Nintendo Mario verlegt keine Rohre mehr

  1. Re: Absicht?

    floewe | 12:34

  2. Re: Der starke Kleber

    ArcherV | 12:32

  3. Re: dass zusätzlich zwei Kabel verlegt werden

    asa (Golem.de) | 12:27

  4. Re: Es ist erstaunlich, dass...

    nolonar | 12:27

  5. Re: und die anderen 9?

    ArcherV | 12:26


  1. 12:03

  2. 10:56

  3. 15:37

  4. 15:08

  5. 14:28

  6. 13:28

  7. 11:03

  8. 09:03


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel