Abo
  • Services:
Anzeige
Frühere Homepage von Kino.to
Frühere Homepage von Kino.to (Bild: Kino.to)

EU-Kino.to-Urteil: Constantin Film will Internetsperren gerichtlich durchsetzen

Das Filmstudio Constantin Film will Internetsperren gegen illegale Streamingangebote in Deutschland gerichtlich durchsetzen. Das ermöglicht das gestrige Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu Kino.to.

Anzeige

Constantin Film, einer der Kläger beim Kino.to-Urteil des Europäischen Gerichtshofs, will Internetsperren in Deutschland gegen illegale Filmangebote gerichtlich durchsetzen. Das gab das Unternehmen am 28. März 2014 bekannt. Internet Service Provider können laut dem Urteil verpflichtet werden, illegale Webseiten zu sperren, hatte der Europäische Gerichtshof gestern entschieden. Das Filmstudio und die Filmproduktionsgesellschaft Wega hatten gegen den TV-Kabelnetzbetreiber UPC Austria geklagt, weil in der Vergangenheit auf Kino.to illegale Kopien ihrer Filme verbreitet wurden.

Constantin Film erklärte heute: "Bislang mussten wir weitgehend tatenlos zusehen, wenn unsere Filme über illegale gewerbliche Portale wie zum Beispiel Kinox.to oder Movie4k.to angeboten und verbreitet wurden. Oftmals schon mit Kinostart, spätestens zu Beginn der DVD-Auswertung. Mit dem gestrigen Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) können Gerichte Internetanbieter dazu verpflichten, Webseiten, die illegale Inhalte anbieten, für ihre Kunden zu sperren. Wir gehen davon aus, dass auf Basis dieser höchstinstanzlichen Rechtsprechung nun endlich auch deutsche Gerichte in diesen oder ähnlich gelagerten Fällen Internetanbietern aufgeben, ihren Kunden das Aufrufen von illegalen Angeboten unmöglich zu machen."

Der IT-Branchenverband Bitkom hatte das Urteil als unklar und unverhältnismäßig bezeichnet. "Das Urteil lässt viele Fragen offen", erklärte der Hauptgeschäftsführer des IT-Verbands, Bernhard Rohleder. "Es stellt sich zum Beispiel die Frage, wie wirksam einzelne Seiten gesperrt werden können, ohne dabei legale Angebote in Mitleidenschaft zu ziehen." Er plädierte dafür, sich auf die Anbieter der jeweiligen Websites zu konzentrieren. Eine Sperre schränke den Internetzugang und die Informationsfreiheit der Nutzer ein. Das sei unverhältnismäßig.

Staatssekretärin Dorothee Bär (CSU) sagte, das Gericht mache mit diesem Urteil Provider zu Hilfssheriffs bei der Bekämpfung von Urheberrechtsverletzungen und gebe ihnen "ein völlig unverhältnismäßiges und unzeitgemäßes Werkzeug" in die Hand. "Internetsperren sind keine Lösung und öffnen Tür und Tor für willkürliche Einschränkungen." Zudem könne eine Sperrung den Zugriff auf eine Internetseite nie ganz ausschließen, sondern erschwere lediglich den Zugang für technisch weniger versierte Nutzer.


eye home zur Startseite
Anonymer Nutzer 01. Apr 2014

Doch geht. Ich brauch keine 250 PS, aber ich nehme sie. Optout Produkte bei Providern...

HolgerKlages 31. Mär 2014

...kann man das wohl fordern! Auf jeden Fall wird der gesamte Internetverkehr dadurch...

Garius 31. Mär 2014

Weil man hier ein anderer man ist, als der man da draußen, man! Ok, jetzt hast du mich...

Kasabian 30. Mär 2014

siehe ich trotzdem die Gefahr darin dass die Justiz sich hier von solchen Konzernen...

Bassa 30. Mär 2014

Diese These war schon des Öfteren zu lesen. Möglich ist das durchaus. Ist schon komisch...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Ratbacher GmbH, Stuttgart
  2. Schwarz Business IT GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  3. thyssenkrupp AG, Duisburg, Essen
  4. BINSERV GmbH, Königswinter (bei Bonn)


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 47,99€
  2. 59,99€/69,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 18,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Bayerischer Rundfunk

    Fernsehsender wollen über 5G ausstrahlen

  2. Kupfer

    Nokia hält Terabit DSL für überflüssig

  3. Kryptowährung

    Bitcoin notiert auf neuem Rekordhoch

  4. Facebook

    Dokumente zum Umgang mit Sex- und Gewaltinhalten geleakt

  5. Arduino Cinque

    RISC-V-Prozessor und ESP32 auf einem Board vereint

  6. Schatten des Krieges angespielt

    Wir stürmen Festungen! Mit Orks! Und Drachen!

  7. Skills

    Amazon lässt Alexa natürlicher klingen

  8. Cray

    Rechenleistung von Supercomputern in der Cloud mieten

  9. Streaming

    Sky geht gegen Stream4u.tv und Hardwareanbieter vor

  10. Tado im Langzeittest

    Am Ende der Heizperiode



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Wanna Cry: Wo die NSA-Exploits gewütet haben
Wanna Cry
Wo die NSA-Exploits gewütet haben
  1. Deutsche Bahn Schadsoftware lässt Anzeigetafeln auf Bahnhöfen ausfallen
  2. Wanna Cry NSA-Exploits legen weltweit Windows-Rechner lahm
  3. Mc Donald's Fatboy-Ransomware nutzt Big-Mac-Index zur Preisermittlung

Komplett-PC Corsair One Pro im Test: Kompakt, kräftig, kühl
Komplett-PC Corsair One Pro im Test
Kompakt, kräftig, kühl
  1. Corsair One Pro Doppelt wassergekühlter SFF-Rechner kostet 2.500 Euro

Elektromobilität: Wie kommt der Strom in die Tiefgarage?
Elektromobilität
Wie kommt der Strom in die Tiefgarage?
  1. Elektroautos Merkel hofft auf Bau von Batteriezellen in Deutschland
  2. Strategische Entscheidung Volvo setzt voll auf Elektro und trennt sich vom Diesel
  3. Elektromobilität Merkel rechnet nicht mehr mit 1 Million E-Autos bis 2020

  1. Re: bin ich froh, dass ich damals gekauft habe...

    Unix_Linux | 23:30

  2. Hähhh...

    jude | 23:29

  3. Re: Tja, super. Jetzt weiß Tado auch

    Proctrap | 23:25

  4. Re: VPN unter Windows XP

    patrickkupper | 23:21

  5. Es waren schöne Zeiten mit der Spielsucht ...

    Umaru | 23:19


  1. 18:45

  2. 16:35

  3. 16:20

  4. 16:00

  5. 15:37

  6. 15:01

  7. 13:34

  8. 13:19


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel