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IT-Gehälter:
"Ein Machtgewinn für alle Beschäftigten"

Gerechtere Löhne und Gehälter soll die neue EU-Entgelttransparenzrichtlinie bringen. Ein Vergütungsexperte erklärt, was im Juni auf Unternehmen und Beschäftigte zukommt.
/ Peter Ilg
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Ungerecht ungleiche Bezahlung soll der Vergangenheit angehören. (Bild: Adam Berry/Getty Images)
Ungerecht ungleiche Bezahlung soll der Vergangenheit angehören. Bild: Adam Berry/Getty Images

Am 7. Juni 2026 tritt die EU-Entgelttransparenzrichtlinie in Deutschland in Kraft. Kern der Reform ist ein radikaler Paradigmenwechsel: Nicht Beschäftigte müssen künftig beweisen, dass sie diskriminiert werden – Arbeitgeber müssen beweisen, dass sie es nicht tun.

Die Richtlinie setzt an drei empfindlichen Stellen an: vor der Einstellung, im Job, bei Ungleichheit. "Die Richtlinie wird zu Gehaltsdiskussionen in den Unternehmen führen und sorgt für einen Informationsgewinn bei den Mitarbeitenden" , sagt Michael Kind, Partner und Vergütungsexperte bei Kienbaum. Warum das zu gerechteren Löhnen für alle führen könnte und was überhaupt ein gerechtes Gehalt ist, erklärt Kind im Interview mit Golem.

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