Abo
  • Services:
Anzeige
Kanzlerin Angela Merkel muss in Brüssel mitentscheiden, wie schnell es einen europäischen Datenschutz geben soll.
Kanzlerin Angela Merkel muss in Brüssel mitentscheiden, wie schnell es einen europäischen Datenschutz geben soll. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

EU-Datenschutzreform Bundesregierung bremst weiter

Nach dem Beschluss des EU-Parlaments zur Datenschutzreform sind nun die Regierungen am Zug. Eine zu schnelle Einigung soll es nach Ansicht Deutschlands aber nicht geben.

Anzeige

Das Thema Datenschutz wird auf dem EU-Gipfel in dieser Woche in Brüssel eine Rolle spielen. Dabei soll es in der geplanten Abschlusserklärung eine Formulierung geben, die eine Einigung auf einen europaweit einheitlichen Datenschutz im kommenden Jahr vorsieht, wie der britische Guardian berichtete. Aus Kreisen der Bundesregierung wurde am Mittwoch auf Golem.de-Anfrage bestätigt, dass das Thema auf der Tagesordnung stehe. Es bleibe aber abzuwarten, ob und in welcher Form es zu einer zeitlichen Festlegung komme. Da noch eine Menge inhaltlicher Fragen offen sei, sollte kein "sehr knapper Zeitrahmen" gesetzt werden. Es werde sich daher eher in die Richtung bewegen, eine Verabschiedung "im Laufe 2014" als zeitliches Ziel zu formulieren.

Nach Angaben des Guardian versuchte vor allem die französische Regierung, das Thema auf dem Treffen der europäischen Staats- und Regierungschefs zu behandeln. Frankreich hatte sich sehr verärgert über Medienberichte gezeigt, wonach der US-Militärgeheimdienst NSA millionenfach Telefongespräche französischer Bürger abgehört haben soll. Sollte sich die EU aber nicht vor der Europawahl im kommenden Mai auf die sogenannte Datenschutz-Grundverordnung einigen, besteht nach Ansicht von Beobachtern die Gefahr, dass das neu gewählte Parlament den ausgehandelten Kompromiss nicht übernimmt. Dadurch könnte es passieren, dass die einheitlichen Datenschutzregelungen nicht wie geplant im Jahr 2016 in Kraft treten können. Der Innenausschuss des Europaparlaments hatte sich am Montag mit großer Mehrheit auf einen Kompromiss für die Verordnung geeinigt.

Der Europäische Rat beschäftigt sich am Donnerstagnachmittag zudem mit der Digitalen Agenda der Europäischen Union. Diese sieht unter anderem die Bildung eines einheitlichen Telekommunikationsmarktes vor, wozu EU-Kommissarin Neelie Kroes Mitte September einen Entwurf vorgelegt hatte. In diesem Zusammenhang wolle der Rat die Erwartung formulieren, sich bis 2015 auf einen gemeinsamen digitalen Binnenmarkt zu einigen, hieß es weiter. Daher dürften die dazu erforderlichen Regelungen noch nicht bis zur Europawahl abgeschlossen sein. Die Bundesregierung strebe dabei "investitionsfreundliche Regulierungen" an, damit sich auch die Wachstumschancen der digitalen Wirtschaft entfalten könnten.


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. DRÄXLMAIER Group, Garching
  2. Bosch Software Innovations GmbH, Berlin
  3. TAMPOPRINT® AG, Korntal-Münchingen
  4. REGUMED Regulative Medizintechnik GmbH, Planegg Raum München


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (täglich neue Deals)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing


  1. Blackberry Key One

    Android-Smartphone mit Hardware-Tastatur kostet viel

  2. Arrow Launcher 3.0

    Microsofts Android-Launcher braucht weniger Energie und RAM

  3. Die Woche im Video

    Angeswitcht, angegriffen, abgeturnt

  4. Hardlight VR Suit

    Vibrations-Weste soll VR-Erlebnis realistischer machen

  5. Autonomes Fahren

    Der Truck lernt beim Fahren

  6. Selektorenaffäre

    BND soll ausländische Journalisten ausspioniert haben

  7. Kursanstieg

    Bitcoin auf neuem Rekordhoch

  8. Google-Steuer

    Widerstand gegen Leistungsschutzrecht auf EU-Ebene

  9. Linux-Kernel

    Torvalds droht mit Nicht-Aufnahme von Treibercode

  10. Airbus A320

    In Flugzeugen wird der Platz selbst für kleine Laptops knapp



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Anet A6 im Test: Wenn ein 3D-Drucker so viel wie seine Teile kostet
Anet A6 im Test
Wenn ein 3D-Drucker so viel wie seine Teile kostet
  1. Bat Bot Die Fledermaus wird zum Roboter
  2. Kickstarter / NexD1 Betrugsvorwürfe gegen 3D-Drucker-Startup
  3. 3D-Druck Spanische Architekten drucken eine Brücke

LineageOS im Test: Das neue Cyanogenmod ist fast das alte Cyanogenmod
LineageOS im Test
Das neue Cyanogenmod ist fast das alte Cyanogenmod
  1. Ex-Cyanogenmod LineageOS startet mit den ersten fünf Smartphones
  2. Smartphone-OS Cyanogenmod ist tot, lang lebe Lineage

Mobile-Games-Auslese: Schiffbruch auf der Milchstraße für mobile Spieler
Mobile-Games-Auslese
Schiffbruch auf der Milchstraße für mobile Spieler

  1. Re: Wenn das Gerät wenigstens BlackberryOS hätte...

    Kondratieff | 08:40

  2. Re: Anscheinend gibt es keine gesetzlichen Vorgaben.

    MarioWario | 08:31

  3. Re: sehr clever ... MS

    Thunderbird1400 | 08:19

  4. Re: Halb-OT: Bloß kein handliches Gerät...

    DetlevCM | 08:03

  5. Re: Display größer als bei Fulltouch 5"+

    BISCiTSde | 07:22


  1. 20:21

  2. 11:57

  3. 09:02

  4. 18:02

  5. 17:43

  6. 16:49

  7. 16:21

  8. 16:02


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel