• IT-Karriere:
  • Services:

EU: 94 Prozent fürchten im Ausland hohe Datenroamingkosten

47 Prozent der Befragten würde niemals in einem anderen EU-Land E-Mail-Dienste oder soziale Medien auf ihren mobilen Geräten nutzen. Grund ist die Angst vor hohen Roaming-Gebühren.

Artikel veröffentlicht am ,
Handynutzung am Strand bei Rom im Jahr 2013
Handynutzung am Strand bei Rom im Jahr 2013 (Bild: Max Rossi/Reuters)

Laut einer Studie schränken 94 Prozent der Europäer, die außerhalb ihres Heimatlandes unterwegs sind, die Nutzung von Diensten wie Facebook aus Angst vor hohen Roaminggebühren ein. Das geht aus einer Umfrage unter 28.000 EU-Bürgern hervor, die die EU-Kommission am 17. Februar 2014 vorgelegt hat.

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, verschiedene Einsatzorte
  2. ESWE Versorgungs AG, Wiesbaden

Laut der Umfrage würden 47 Prozent deshalb niemals mobile Internetdienste in einem anderen EU-Land nutzen. Mehr als ein Viertel der Reisenden schalten ihr Handy aus, sobald sie in ein anderes EU-Land kommen. Das wissen auch Mobilfunkbetreiber: "Beim Grenzüberschreiten schalten Kunden das Datenroaming aus", sagte E-Plus-Firmensprecher Klaus Schulze-Löwenberg im Sommer 2013.

Neelie Kroes, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, erklärte: "Ich bin wirklich von diesen Zahlen geschockt. Sie zeigen, dass wir endlich ganze Arbeit leisten und Roamingentgelte abschaffen müssen. Die Verbraucher schränken ihre Handynutzung auf extreme Weise ein, und davon haben auch die Unternehmen nichts." Roaming habe keinen Sinn in einem Binnenmarkt und sei auch wirtschaftlich kurzsichtig.

Nur 8 Prozent der Reisenden telefonieren mit ihrem Handy im Ausland genauso wie zuhause. 3 von 10 Europäern telefonieren niemals, wenn sie in einem anderen Land unterwegs sind.

47 Prozent der Umfrageteilnehmer würde niemals in einem anderen EU-Land E-Mail-Dienste oder soziale Medien nutzen. Nur jeder zehnte Europäer würde E-Mail-Dienste und nur jeder zwanzigste soziale Medien genauso nutzen wie zuhause.

Überdies schalten 33 Prozent der Vielreisenden Datenroamingdienste eher ab als gelegentlich Reisende, mit nur 16 Prozent.

Der Bitkom drohte für seine Mitgliedsunternehmen damit, die Preise für Inlandstelefonate und mobile Internetnutzung zu erhöhen, falls die EU die Roaminggebühren abschafft.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 16,49€
  2. 34,99€
  3. 20,49€
  4. 9,99€

Lala Satalin... 19. Feb 2014

EU reicht nicht, weltweit bitte!

tingelchen 18. Feb 2014

Kommt auf den Vertrag an. Bei manchen Verträgen kann man im Ausland überhaupt nicht...

0xDEADC0DE 18. Feb 2014

k.w.T.

nille02 18. Feb 2014

Deine Prioritäten liegen etwas falsch. Nestlé und co machen mir mehr Sorgen. Und wenn...

Levantiner 18. Feb 2014

Die deutschen Mobilfunk-Anbieter sind selbst schuld und werden noch lange, sehr lange mit...


Folgen Sie uns
       


Todesfall: Citrix-Sicherheitslücke ermöglichte Angriff auf Krankenhaus
Todesfall
Citrix-Sicherheitslücke ermöglichte Angriff auf Krankenhaus

Ein Ransomware-Angriff auf die Uniklinik Düsseldorf, der zu einem Todesfall führte, erfolgte über die "Shitrix" genannte Lücke in Citrix-Geräten

  1. Datenleck Citrix informiert Betroffene über einen Hack vor einem Jahr
  2. Shitrix Das Citrix-Desaster
  3. Perl-Injection Citrix-Geräte mit schwerer Sicherheitslücke und ohne Update

Prozessor: Wie arm ARM mit Nvidia dran ist
Prozessor
Wie arm ARM mit Nvidia dran ist

Von positiv bis hin zum Desaster reichen die Stimmen zum Deal: Was der Kauf von ARM durch Nvidia bedeuten könnte.
Eine Analyse von Marc Sauter

  1. Prozessoren Nvidia kauft ARM für 40 Milliarden US-Dollar
  2. Chipdesigner Nvidia bietet mehr als 40 Milliarden Dollar für ARM
  3. Softbank-Tochter Nvidia hat Interesse an ARM

IT-Freelancer: Der kürzeste Pfad zum nächsten Projekt
IT-Freelancer
Der kürzeste Pfad zum nächsten Projekt

Die Nachfrage nach IT-Freelancern ist groß - die Konkurrenz aber auch. Der nächste Auftrag kommt meist aus dem eigenen Netzwerk oder von Vermittlern. Doch wie findet man den passenden Mix?
Ein Bericht von Manuel Heckel

  1. Selbstständiger Sysadmin "Jetzt fehlen nur noch die Aufträge"

    •  /