Climate Coin will mit Hilfe der Ethereum-Blockchain das Klima retten.

Das Projekt Climate Coin will die Ethereum-Blockchain nutzen, um das Klima zu retten. Mit Climate Coin sollen sich Verschmutzungsrechte auch von Privatmenschen handeln lassen. Dazu will das Projekt die sogenannten Climatecoins ausgeben. Diese sollen durch von Zertifikatshändlern gekaufte Verschmutzungsrechte gedeckt sein. Als erste Nutzer nennt das Projekt Ethereum-Enthusiasten. Doch mit der Zeit würden Climatecoins zur begehrten Handelsware werden und könnten dann gegen alle Arten von Gütern eingetauscht werden. Dies könnten regionale Waren und Dienstleistungen sein. Damit Nutzer mit den Climatecoins einkaufen können, müssten Händler ihre Climatecoin-Adress publizieren - ähnlich wie es heute mit der Bitcoin-Adresse funktioniert.

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Es gibt eine ganze Reihe weiterer Projekte, die sich ebenfalls zumeist im frühen Alpha- oder Betastadium befinden. Darunter sind verschiedene Apps zur Verwaltung oder Visualisierung von Blockchain-Projekten sowie verschiedene dezentrale Vorhersage- und Wettprojekte. Noch wirken die Projekte wenig fokussiert. Aus dem bestehenden Dapp-Katalog die große Internet-Revolution abzuleiten, erscheint verfrüht.

Die Stiftung hat finanzielle Schwierigkeiten

Es gibt also bereits eine ganze Reihe von Projekten, die auf Ethereum aufbauen. Doch die Infrastruktur rund um das Projekt leidet unter dem Kursverfall von Bitcoin. Um die Entwicklung der Plattform zu finanzieren, hatten die Entwickler im Jahr 2014 in einem 42-tägigen Crowdfunding rund 60 Millionen Ether für 31.591 Bitcoins verkauft. Zum damaligen Zeitpunkt waren diese rund 18,4 Millionen US-Dollar wert. Aufgrund des rapiden Einbruchs von Bitcoin verlor die Ethereum-Foundation, die das Projekt derzeit maßgeblich entwickelt, nach eigenen Angaben rund 9 Millionen US-Dollar geplante Einnahmen und konnte deswegen weniger Entwickler einstellen als geplant.

Deswegen wolle sich die Stiftung künftig stärker auf grundlegende Ethereum-Forschung und Advocacy-Arbeit konzentrieren, sagte Gründer Vitalik Buterin Golem.de. Die Entwicklung der Software selbst soll demnach von einer engagierten Community vorangetrieben werden. Das sieht Buterin nicht als Problem, denn "in einigen Fällen habe ich Software aus der Community gesehen, die besser ist als die von der Stiftung entwickelte", schreibt er in einer E-Mail.

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Auch aus diesem Grund haben einige Ethereum-Mitarbeiter die Stiftung verlassen. Sie wollen nach Angaben von Buterin künftig in profitorientierten Ethereum-Startups arbeiten.

Ethereum steht noch ganz am Anfang der Entwicklung. Ob das Projekt die hohen Erwartungen seiner Befürworter tatsächlich erfüllen kann, ist ungewiss. Auch wenn es bereits einige interessante Projekte gibt, ist bislang nicht erkennbar, wie Ethereum das Internet tatsächlich von Grund auf neu gestalten wird. Generell ist ein gutes Maß an Skepsis angebracht, wenn gesellschaftliche Prozesse durch Technologien ersetzt werden sollen. Vermutlich würde es dem Projekt guttun, wenn es als das gesehen würde, was es tatsächlich ist: eine Programmiersprache mit angeschlossener Blockchain. Und eben jedenfalls noch lange nicht die Zukunft des Internets.

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 Dezentrales Crowdfunding mit Ethereum
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Bern Hard 14. Aug 2017

Bin jetzt über Google auf das Thema aufmerksam geworden, zwar schon älter aber vielleicht...

Youssarian 15. Okt 2015

Letzteres erübrigt sich oft, wenn zum Denken noch das Verstehen hinzu kommt.

chefin 13. Okt 2015

naja...wenn man es auf den Terminus "anders als früher" reduziert sind beide wieder...

Komischer_Phreak 13. Okt 2015

Dürfte deckungsgleich mit der Gaußschen Verteilung der Intelligenz sein. (Vorsicht, trocken)

hg (Golem.de) 12. Okt 2015

VIelen Dank für den Hinweis. Den Tippfehler korrigieren wir. MfG,



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