Verfügbarkeit und Fazit

Das Essential PH-1 kann derzeit nur über den Hersteller bezogen werden. Dazu muss eine Postadresse in den USA angegeben werden, beispielsweise von einem Bekannten oder von einem speziellen Lieferdienst, der dafür Briefkastenadressen bereitstellt. Der Kaufpreis des Essential Phone beträgt 699 US-Dollar, die 360-Grad-Kamera kostet regulär 199 Dollar.

  • Das Essential Phone hat zwar eine Dual-Kamera, einen Porträtmodus hat das Smartphone aber nicht. (Bild: Areamobile)
  • Das Essential Phone hat ein 5,71 Zoll großes Display. (Bild: Areamobile)
  • Der Bildschirm des Essential Phone hat sehr schmale Ränder. (Bild: Areamobile)
  • Am oberen Rand ragt die Frontkamera in das Display hinein, was einerseits gewöhnungsbedürftig ist, aber auch für ein markantes Merkmal sorgt. (Bild: Areamobile)
  • Das größte Problem des Essential Phone ist die Kamera, die sowohl qualitativ als auch von den Funktionen her nicht mit der Konkurrenz mithalten kann. (Bild: Areamobile)
  • Das Essential Phone liegt dank des verhältnismäßig kompakten Gehäuses gut in der Hand. (Bild: Areamobile)
  • Hinter dem Essential Phone steckt Android-Gründer Andy Rubin. (Bild: Areamobile)
Am oberen Rand ragt die Frontkamera in das Display hinein, was einerseits gewöhnungsbedürftig ist, aber auch für ein markantes Merkmal sorgt. (Bild: Areamobile)

Das Gerät ist bislang nur in Schwarz oder Weiß verfügbar. Demnächst wollen die Macher auch eine mattschwarze und eine graue Ausführung des Smartphone-Modells herausbringen. Sie planen außerdem den Marktstart des PH-1 in weiteren Märkten, darunter Deutschland und anderen europäischen Ländern. Wann es hierzulande erhältlich sein wird, lässt der Hersteller bislang offen. Interessenten in Deutschland können das Smartphone reservieren.

Fazit

Das von Andy Rubin geleitete Start-up Essential Products hat ein beeindruckendes Debüt-Smartphone herausgebracht. Das PH-1 liefert dank starken Antriebs und aktuellem Stock-Android beste Performance, unterstützt alle aktuellen Datenstandards, ist klangstark, hält ausreichend Speicherplatz vor und bietet ordentliche Akkulaufzeiten. Das Design ist elegant, schlicht und kompakt, die Materialien sind widerstandsfähig und das Gerät mutet hochwertig an. Und durch den an drei Seiten bis an den Geräterahmen reichenden hochauflösenden Bildschirm bleibt das 5,7 Zoll große Gerät angenehm handlich.

Schwachpunkt des Essential Phone ist die Kamera, die schlechtere Bildqualität liefert als ebenso teure Topmodelle anderer Hersteller wie Samsung, Google und Apple. In dieser Hinsicht gleicht es dem Nokia 8 mit Zeiss-Kamera, das zurzeit ab etwa 550 Euro zu haben ist. In allen anderen Belangen ist das Essential Phone fast gleichwertig mit einem Galaxy S8, einem Google Pixel 2 XL oder einem Oneplus 5. Nur Features wie Drahtlosladen, Wasserschutz oder die Erweiterbarkeit des Speicherplatzes per Micro-SD-Karte fehlen, und der Fingerabdrucksensor muss bei einem Nachfolgemodell bequemer erreichbar oder markanter erfühlbar sein.

Was wir derzeit nicht testen können, sind der Modulanschluss und passende Zubehörgeräte wie beispielsweise die 360-Grad-Kamera sowie das PH-1 als Steuerungszentrale für das Smart Home, so wie es Rubin und Team vorsehen. Das Konzept mit den magnetischen und Strom liefernden Pogo-Pins scheint jedoch ähnlich komfortabel zu nutzen zu sein wie das Moto-Mod-System von Motorola.

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 Ein echtes World-Phone
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flauschi123 02. Nov 2017

Randlos ist doch geil - das EP ist nur einen Hauch groesser wie ein iPhone 8 bei 5.7" vs...

Anonymer Nutzer 31. Okt 2017

richtig, dort können wenigstens ungesetzlich erlangte beweise als nichtig erklärt...

berritorre 23. Okt 2017

Wenn das so ist, dann gerne auch beides. Wobei ich vermutlich doch anstecken würde, weil...

berritorre 23. Okt 2017

Naja, ich gehe davon aus, dass 90% der Bevölkerung heute ins Schwimmbad durchaus ihr...



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