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Ein echtes World-Phone

Zur Nutzung von Mobilfunkdiensten wird in das Essential Phone eine SIM-Karte im Nano-Format eingesteckt - Dual-SIM-Betrieb ist ausgeschlossen. Die Sprachqualität mit aktivierter HD-Voice-Funktion ist überdurchschnittlich gut, ohne aber an die eines Blackberry Passport heranzukommen. Theoretisch sind auch Voice over LTE und WLAN-Call möglich. Auch über den Freisprecher sind Gesprächspartner gut zu verstehen. Einziges Manko ist die vergleichsweise geringe maximale Lautstärke. In lauter Umgebung dürfte die Verständlichkeit beim mobilen Telefonieren mit dem Essential Phone leiden.

  • Das Essential Phone hat zwar eine Dual-Kamera, einen Porträtmodus hat das Smartphone aber nicht. (Bild: Areamobile)
  • Das Essential Phone hat ein 5,71 Zoll großes Display. (Bild: Areamobile)
  • Der Bildschirm des Essential Phone hat sehr schmale Ränder. (Bild: Areamobile)
  • Am oberen Rand ragt die Frontkamera in das Display hinein, was einerseits gewöhnungsbedürftig ist, aber auch für ein markantes Merkmal sorgt. (Bild: Areamobile)
  • Das größte Problem des Essential Phone ist die Kamera, die sowohl qualitativ als auch von den Funktionen her nicht mit der Konkurrenz mithalten kann. (Bild: Areamobile)
  • Das Essential Phone liegt dank des verhältnismäßig kompakten Gehäuses gut in der Hand. (Bild: Areamobile)
  • Hinter dem Essential Phone steckt Android-Gründer Andy Rubin. (Bild: Areamobile)
Das Essential Phone liegt dank des verhältnismäßig kompakten Gehäuses gut in der Hand. (Bild: Areamobile)
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Musik wird über den an der Unterkante sitzenden Lautsprecher dagegen laut ausgegeben, dabei etwas weniger dumpf als über die Box des iPhone 7 Plus. Der Telefonhörer als zweiter Lautsprecher gibt Musik nur sehr leise aus. Die Tonausgabe über Kopfhörer ist selbst mit einem einfachen Headset sehr gut. In der Play-Music-App von Google lässt sich der Sound per Equalizer (Snapdragon Audio Plus) manuell oder über voreingestellte Klangprofile anpassen, wobei sich auch hörbare Hall- und Surround-Sound-Effekte einschalten und regulieren lassen.

Die Ausstattung mit Drahtlos-Schnittstellen ist nahezu lückenlos: Für mobile Datenübertragungen unterstützt das Gerät neben GSM mit EDGE und UMTS mit HSPA+ auch LTE. Alle drei in Deutschland für LTE genutzten Frequenzbereiche stehen offen, die Empfangsleistung ist jeweils unauffällig. Weil mit dem PH-1 auch der Zugang in CDMA- bzw. EvDO-Netze gelingt, ist es ein echtes World-Phone. Für Internetzugang und Medienstreaming im Heim- oder einem bekannten bzw. offenen Netzwerk beherrscht das Essential Phone WLAN a/b/g/n/ac. Für drahtlose Datenübertragungen oder zum Koppeln mit Smartwatches oder Lautsprechern stehen NFC und Bluetooth 5.0 zur Verfügung, zur Standortbestimmung GPS und Glonass.

Gute, aber nicht hervorragende Akkulaufzeit

Der fest eingebaute Akku hat eine Nennladung von 3.040 mAh, das erscheint nicht übermäßig viel, aber auch nicht unterdimensioniert. Laut Hersteller bietet das PH-1 eine Sprechzeit von bis zu 23 Stunden. In unserem Akkutest mit dauerhaftem Videostreaming im WLAN hält das Gerät bei hellster Displaybeleuchtung 6,5 Stunden durch, bei einer Leuchtstärke von 200 cd/m² 8 Stunden und 40 Minuten - beides keine herausragenden, aber gute Werte. Im Gaming-Test mit stärkster Displaybeleuchtung geht der Akkuladestand innerhalb von einer halben Stunde um 11 Prozent zurück.

Für schnelleres Aufladen unterstützt das Essential Phone laut Hersteller Fast Charging. Ein kompletter Ladevorgang dauert knapp über 1,5 Stunden. Kabellos lässt sich der Stromspeicher des Smartphones aber nicht wieder auffüllen. Zumindest nicht, solange das proprietäre Lade-Dock von Essential auf sich warten lässt.

 Kein Pro-Modus und schlechte FotosVerfügbarkeit und Fazit 
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flauschi123 02. Nov 2017

Randlos ist doch geil - das EP ist nur einen Hauch groesser wie ein iPhone 8 bei 5.7" vs...

Anonymer Nutzer 31. Okt 2017

richtig, dort können wenigstens ungesetzlich erlangte beweise als nichtig erklärt...

berritorre 23. Okt 2017

Wenn das so ist, dann gerne auch beides. Wobei ich vermutlich doch anstecken würde, weil...

berritorre 23. Okt 2017

Naja, ich gehe davon aus, dass 90% der Bevölkerung heute ins Schwimmbad durchaus ihr...

flauschi123 21. Okt 2017

Tja, die Tage war ich in einer Ausstellung von National Geographic. Kein einziges Foto...


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