Abo
  • Services:

Kein Pro-Modus und schlechte Fotos

Einen Pro-Modus für manuelle Belichtungseinstellungen enthält das Kameramenü des Essential Phone nicht. Hinter dem Zahnradsymbol für Kamera-Einstellungen gibt es nur zwei Auswahlpunkte: GPS-Daten der Bilder speichern oder Auslöseton aktivieren. Trotz der Optionsarmut ist nicht alles gleich verständlich: Nur wer sich über die genauen technischen Spezifikationen des Smartphones informiert hat, weiß, dass sich hinter der Videoeinstellung "60" Full-HD-Aufnahme verbirgt.

  • Das Essential Phone hat zwar eine Dual-Kamera, einen Porträtmodus hat das Smartphone aber nicht. (Bild: Areamobile)
  • Das Essential Phone hat ein 5,71 Zoll großes Display. (Bild: Areamobile)
  • Der Bildschirm des Essential Phone hat sehr schmale Ränder. (Bild: Areamobile)
  • Am oberen Rand ragt die Frontkamera in das Display hinein, was einerseits gewöhnungsbedürftig ist, aber auch für ein markantes Merkmal sorgt. (Bild: Areamobile)
  • Das größte Problem des Essential Phone ist die Kamera, die sowohl qualitativ als auch von den Funktionen her nicht mit der Konkurrenz mithalten kann. (Bild: Areamobile)
  • Das Essential Phone liegt dank des verhältnismäßig kompakten Gehäuses gut in der Hand. (Bild: Areamobile)
  • Hinter dem Essential Phone steckt Android-Gründer Andy Rubin. (Bild: Areamobile)
Das Essential Phone hat zwar eine Dual-Kamera, einen Porträtmodus hat das Smartphone aber nicht. (Bild: Areamobile)

Die Qualität reicht gerade für Schnappschüsse

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  2. Gartenbau-Versicherung VVaG, Wiesbaden

Den Kamera-Vergleichstest mit Top-Smartphones anderer Hersteller wie dem Samsung Galaxy S8, Google Pixel oder den neuen iPhones von Apple verliert das Essential Phone. Für Schnappschüsse, die in sozialen Netzwerken geteilt werden, reicht die Bildqualität der Kamera des PH-1 aus. Für Vergrößerungen von Bildern, die beispielsweise an die Wand gehängt werden sollen, nicht.

Immerhin löste sie in unserem Test zuverlässig schnell aus und speicherte die Aufnahmen prompt - erste Tester in den USA hatten die langsame Arbeitsgeschwindigkeit der Kamera bemängelt, Essential lieferte daraufhin ein Software-Update für die Kamera aus. Was das Essential-Team noch über Software-Updates an der Kamera-Qualität verbessern kann, bleibt abzuwarten. Zumindest an neuen Funktionen arbeiten die Entwickler, unter anderem offenbar an einem Porträtmodus mit Unschärfeeffekt.

Während des mehrwöchigen Tests lieferte der Hersteller zwei Software-Updates für das Essential PH-1 aus, die jeweils für Systemoptimierungen sorgen sollen. Das aktuelle Patch-Level der Firmware mit der Build-Nummer NMI81C ist auf den 5. September 2017 datiert. Rubin will bis zu zwei Jahre lang neue Android-Versionen für das Essential Phone bereitstellen. Sicherheits-Updates soll es bis zu drei Jahre geben - jeweils gerechnet ab Launch-Zeitpunkt des Geräts. Anders als bei vielen anderen Android-Smartphones lässt sich der Bootloader des Essential Phones entsperren, um beispielsweise ein Custom-ROM aufzuspielen. Wie das funktioniert, zeigt eine Anleitung des Herstellers.

Viel interner Speicher, der nicht erweitert werden kann

Der interne Speicher des Essential Phone ist auf 128 GB begrenzt - im Vergleich mit anderen Top-Smartphones gehobenes Mittelmaß - und ermöglicht dank UFS 2.1 schnelle Schreib- und Lesegeschwindigkeiten. Im Gegensatz zu manch anderen Modellen der gleichen Preisklasse lässt sich der Festspeicher des PH-1 jedoch nicht per Micro-SD-Karte erweitern. Auch steht das Gerät nicht in anderen Speicherkonfigurationen zur Auswahl. Die vorinstallierte Software belegt 12 GByte des Speicherplatzes.

 Stock-Android und viele Schwächen bei der KameraEin echtes World-Phone 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und Vive Pro vorbestellbar
  2. 127,85€ + Versand

Folgen Sie uns
       


Rimac Concept Two (C_Two) angesehen (Genf 2018)

Wir haben uns auf dem Genfer Autosalon 2018 den C_Two von Rimac angesehen.

Rimac Concept Two (C_Two) angesehen (Genf 2018) Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

HP Z2 Mini Workstation G3 im Test: Leises Rauschen hinterm Monitor
HP Z2 Mini Workstation G3 im Test
Leises Rauschen hinterm Monitor

Unterm Tisch, auf dem Tisch oder hinter den Bildschirm geklemmt: HPs Z2 Mini Workstation ist ein potentes, wenn auch nicht gerade sehr preiswertes Komplettsystem. Den Preis ist der PC aber wert, denn er ist leise, modular und kann einfach gewartet werden. Der Admin dankt!
Ein Test von Oliver Nickel

  1. HP Pavilion Gaming Hardware für Gamer, die sich Omen nicht leisten wollen
  2. Chromebook x2 HP präsentiert Chrome-OS-Detachable mit Stift
  3. Laserjet Pro M15w und M28w HPs Laserdrucker schrumpfen auf 34 Zentimeter Länge

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

    •  /