Abo
  • Services:

Stock-Android und viele Schwächen bei der Kamera

Rubin und sein Team liefern ihr erstes Smartphone mit Android 7.1.1 Nougat aus, nicht mit der aktuellen Version 8.0 alias Oreo. Die Benutzeroberfläche ist nahezu unverändert. Wie beim Pixel-Launcher von Google lässt sich der App-Drawer mit einer Wischgeste vom unteren Bildschirmrand nach oben öffnen, der Google Assistant wird über den Home-Button, eine seitliche Wischgeste oder mit dem Sprachbefehl "OK Google" gestartet. Zum Navigieren im Menü stehen On-Screen-Tasten bereit. Bloatware finden wir auf dem Gerät nicht.

  • Das Essential Phone hat zwar eine Dual-Kamera, einen Porträtmodus hat das Smartphone aber nicht. (Bild: Areamobile)
  • Das Essential Phone hat ein 5,71 Zoll großes Display. (Bild: Areamobile)
  • Der Bildschirm des Essential Phone hat sehr schmale Ränder. (Bild: Areamobile)
  • Am oberen Rand ragt die Frontkamera in das Display hinein, was einerseits gewöhnungsbedürftig ist, aber auch für ein markantes Merkmal sorgt. (Bild: Areamobile)
  • Das größte Problem des Essential Phone ist die Kamera, die sowohl qualitativ als auch von den Funktionen her nicht mit der Konkurrenz mithalten kann. (Bild: Areamobile)
  • Das Essential Phone liegt dank des verhältnismäßig kompakten Gehäuses gut in der Hand. (Bild: Areamobile)
  • Hinter dem Essential Phone steckt Android-Gründer Andy Rubin. (Bild: Areamobile)
Das größte Problem des Essential Phone ist die Kamera, die sowohl qualitativ als auch von den Funktionen her nicht mit der Konkurrenz mithalten kann. (Bild: Areamobile)
Stellenmarkt
  1. SCHUFA Holding AG, Wiesbaden
  2. Abel Mobilfunk GmbH & Co.KG, Engelsberg, Rödermark

Die einzige auffällige Ersatzanwendung ist die Kamera-App - und das ist bislang keine gute Entscheidung der Macher, wie sich im Kamera-Test zeigt. Vorne am Gerät sitzt eine 8-Megapixel-Kamera mit f/2.2-Blende für Selbstporträts im 16:9-Format, hinten eine Dual-Kamera mit zwei 13-Megapixel-Sensoren, f/1.9-Blende sowie einem hybriden Autofokus-System aus Phasenvergleich (PDAF), Kontrast und Laser. Bei dem einen Sensor der Hauptkamera handelt es sich um einen RGB-Sensor, bei dem anderen um einen Monochrom-Sensor, so wie es bei einigen Huawei-Smartphones der Fall ist.

Mit der Dual-Kamera lassen sich also keine Zoom- oder Bokeh-Effekte erzeugen, sondern Farb- und Schwarz-Weiß-Aufnahmen machen. Beim Fotografieren in Farbe werden aber Informationen auch vom Monochromsensor herangezogen, um für schärfere und rauschärmere Ergebnisse zu sorgen. Front- und Dual-Kamera nehmen Videos jeweils in HD-, Full-HD- oder 4K-Qualität auf - HD mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde, 4K mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde.

Als ob man es an dem hässlichen Kamera-Symbol schon ablesen könnte, die Kamera-Qualität ist der größte Schwachpunkt des Essential Phone. Selbst Bilder, die bei hellem Tageslicht mit der Hauptkamera aufgenommen wurden, zeigen zwar eine natürliche Farbwiedergabe, wirken aber nicht knackscharf - in dunkleren oder detailreicheren Motivbereichen teilweise sogar regelrecht matschig. Nimmt das Umgebungslicht ab oder wird an grauen Herbsttagen in unbeleuchteten Innenräumen fotografiert, ist deutliches Bildrauschen auf den Bildern zu erkennen.

Wenig Einstellungsoptionen

Mit komplexeren Lichtbedingungen kommt die Kamera im Automatikmodus ebenfalls nicht zurecht, das Bild säuft dann in hellen oder in dunklen Bereichen ab. Eine manuelle HDR-Funktion mit sichtbarer Verbesserung der Bilddynamik steht bereit, automatisch wie beispielsweise beim Google Pixel (XL) greift die Software aber nicht optimierend ein. Aus der Hand geschossene Videoaufnahmen geraten mit der Kamera des Essential Phone schnell verwackelt, weil eine wirkungsvolle Bildstabilisierung fehlt.

Überhaupt fallen die Einstellungsoptionen im Kameramenü ungewohnt spartanisch aus. Zum schnellen Wechsel stehen Foto- oder Videoaufnahme bereit, dabei kann noch per Fingertippen zwischen Farb- und Schwarz-Weiß-Aufnahme oder Zeitlupen-Videoaufnahme gewählt werden. Blitz oder HDR ein- oder auszuschalten, den Selbstauslöser voreinzustellen sowie zwischen Videoauflösungen zu wechseln oder von Haupt- auf Frontkamera oder vice versa umzuschalten, ist auch direkt möglich. Modi für Panorama- oder Zeitraffer-Aufnahmen oder für Fotos in anderen Auflösungen oder Formaten gibt es nicht.

 Gutes Display, gute LeistungKein Pro-Modus und schlechte Fotos 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,99€
  2. 8,59€
  3. 26,99€
  4. 17,49€

flauschi123 02. Nov 2017

Randlos ist doch geil - das EP ist nur einen Hauch groesser wie ein iPhone 8 bei 5.7" vs...

ML82 31. Okt 2017

richtig, dort können wenigstens ungesetzlich erlangte beweise als nichtig erklärt...

berritorre 23. Okt 2017

Wenn das so ist, dann gerne auch beides. Wobei ich vermutlich doch anstecken würde, weil...

berritorre 23. Okt 2017

Naja, ich gehe davon aus, dass 90% der Bevölkerung heute ins Schwimmbad durchaus ihr...

flauschi123 21. Okt 2017

Tja, die Tage war ich in einer Ausstellung von National Geographic. Kein einziges Foto...


Folgen Sie uns
       


Sony Xperia XZ2 Compact - Test

Sony hat wieder ein Oberklasse-Smartphone geschrumpft: Das Xperia XZ2 Compact hat leistungsfähige Hardware, eine bessere Kamera und passt bequem in eine Hosentasche.

Sony Xperia XZ2 Compact - Test Video aufrufen
Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

Oracle vs. Google: Dieses Urteil darf nicht bleiben
Oracle vs. Google
Dieses Urteil darf nicht bleiben

Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Oracle gegen Google Java-Nutzung in Android kein Fair Use

Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
  2. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  3. Vor Anhörungen Zuckerberg nimmt alle Schuld auf sich

    •  /