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Andy Rubin bei der Präsentation von Android 3.0 Honeycomb
Andy Rubin bei der Präsentation von Android 3.0 Honeycomb (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Essential: Android-Erfinder Rubin will neues Smartphone entwickeln

Andy Rubin bei der Präsentation von Android 3.0 Honeycomb
Andy Rubin bei der Präsentation von Android 3.0 Honeycomb (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Auf den Smartphone-Markt kommt möglicherweise wieder mehr Bewegung. Android-Erfinder Andy Rubin will noch im Sommer 2017 neue Smartphones vorstellen, die sich durch hochwertige Materialien, KI und Erweiterbarkeit auszeichnen sollen.

Der Erfinder des Android-Betriebssystems, Andy Rubin, arbeitet nach Angaben von Bloomberg an einem neuen Smartphone im High-End-Bereich. Rubin habe bereits ein Team von rund 40 Personen zusammengestellt, viele der Mitarbeiter sollen vorher bei Apple oder dem Google Mutterkonzern Alphabet gearbeitet haben. Bereits im Jahr 2015 war spekuliert worden, dass Rubin in die Smartphone-Entwicklung zurückkehren will.

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Das neue Unternehmen firmiert offenbar unter dem Namen Essential Products und wurde bereit im November 2015 in Kalifornien gegründet. Die Geräte des Unternehmens sollen im High-End-Bereich platziert werden und dabei auf hochwertige Materialien setzen. Das neue Smartphone soll ein randloses Display bieten, die Rückseite wird dem Bericht zufolge aus Keramik gefertigt.

Die Essential-Smartphones sollen zudem erweiterbar sein, ein proprietärer Anschluss soll sowohl das Aufladen des Gerätes als auch den Anschluss externer Hardware ermöglichen. Essential selbst arbeitet demnach an einer 360-Grad-Kamera, der Anschluss soll aber auch externen Entwicklern die Möglichkeit geben, Zusatzprodukte zu entwickeln. Möglicherweise will Essential auch im Bereich Smarthome aktiv werden.

Erste Prototypen mit Keramik

Erste Prototypen existieren bereits. Eines der Geräte soll ein größeres Display aufweisen als das iPhone7 Plus, wegen der randlosen Bauweise sei das Gerät aber trotzdem kompakter als das iPhone, schreibt Bloomberg. Unklar ist noch, ob Rubin ein komplett eigenständiges Betriebssystem entwickeln wird oder nicht.

Wie bei einem Startup aus dem Silicon Valley zu erwarten, kommen auch die Buzzwords AI und Maschinenlernen in der Ankündigung vor. "Neue Computing-Plattformen entstehen alle zehn bis zwölf Jahre", sagte Rubin. "Was ist die nächste Plattform? Es geht um Daten und Menschen, die KI-Systeme trainieren, damit sie lernen." Erste Produkte sollen Mitte 2017 präsentiert werden, die Preise beginnen vermutlich bei rund 650 Euro.

Rubin hatte Android im Jahr 2005 an Google verkauft und dort acht Jahre an der Entwicklung des Betriebssystems mitgewirkt, bevor er 2013 Googles Robotik-Abteilung aufgebaut hatte. Im Jahr 2014 verließ er Google, um den Startup-Inkubator Playground Global zu gründen, der vor allem in Projekte rund um die Themen künstliche Intelligenz, Robotik und Augmented Reality investiert.


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DetlevCM 31. Mai 2017

Trotzdem arbeiten die Unternehmen schon an der Vernichtung der Konkurrenz... Amazon im...

Contax 18. Jan 2017

Das Problem seh ich auch, vor allem in den Anfangsgeräten. Aber ich denke, dass da...

Contax 18. Jan 2017

Spielt das heute bei der Masse eine so riesige Rolle?

Contax 18. Jan 2017

Danke, das dachte ich mir auch gerade ^^

rabatz 16. Jan 2017

Nein die Hersteller müssen sich auf einen gemeinsamen Anschluss einigen (ohne Adapter...



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