• IT-Karriere:
  • Services:

Essenbach: Gemeinde baut ihr Glasfasernetzwerk selbst

Essenbach im niederbayerischen Landkreis Landshut baut sich FTTH selbst. "Kommunale Maßnahmen werden nicht gefördert, wir bekommen keinen Cent", sagt der Bürgermeister.

Artikel veröffentlicht am ,
Symbolischer Spatenstich: 1. v. l.: Bürgermeister Fritz Wittmann, daneben der Sprecher der Geschäftsführung von M-net, Jens Prautzsch
Symbolischer Spatenstich: 1. v. l.: Bürgermeister Fritz Wittmann, daneben der Sprecher der Geschäftsführung von M-net, Jens Prautzsch (Bild: M-Net)

Die Marktgemeinde Essenbach baut sich selbst ein flächendeckendes Glasfasernetz. Bürgermeister Fritz Wittmann sagte der Computerwoche: "Wir haben uns entschieden, Glasfaser bis ins Haus zu bauen. Dabei haben wir einen anderen Weg gewählt, Glasfaser selbst zu bauen und uns einen Betreiber zu suchen. Kommunale Maßnahmen werden nicht gefördert, wir bekommen keinen Cent Förderung."

Stellenmarkt
  1. ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr
  2. mobilcom-debitel GmbH, Büdelsdorf

M-Net wird das Netz von der Gemeinde mieten. Über 50 Prozent der Essenbacher haben im Rahmen einer Vorvermarktung bereits einen Vertrag bei M-Net unterzeichnet.

Gegen Ende 2013 wird das 100-MBit/s-Angebot gestartet, später können auch Datenraten von über 1 GBit/s angeboten werden. M-Net-Telekommunikationssprecher Wolfgang Wölfle sagte Golem.de: "Weil das alles auf dem FFTH-Standard realisiert wird, wird es kein Nadelöhr geben. Rein von der Infrastruktur ist es absolut möglich, es liegt dann an uns als Betreiber, wann wir ein 1-GBit/s-Produkt aussetzen." Konkrete Pläne gebe es aber dafür derzeit noch nicht.

Ende Juli 2013 wurde die Technikzentrale, der Fibercollect-Raum in Essenbach, errichtet. Von dort aus wird die neue Glasfaserinfrastruktur sternförmig in den Ortsteilen aufgebaut. Für die Erschließung der einzelnen Haushalte werden auf einer Länge von 140 Kilometern neue Glasfasertrassen ausgehoben.

Die Investitionskosten für das neue Breitbandnetz liegen im niedrigen zweistelligen Millionenbereich. Nähere Angaben zum Preis wurden offiziell nicht gemacht. Rund 17 Millionen Euro lässt sich die Gemeinde das Projekt kosten, berichtet das Wochenblatt.

M-Net und die Betreibergesellschaft der Marktgemeine KME kooperieren in einer Partnerschaft. M-Net implementiert die aktive Technik, übernimmt Wartung und Service des Netzes sowie die Bereitstellung der Dienste. Über die Glasfaserarchitektur stellt M-Net zudem ein TV-Angebot mit einer Auswahl an nationalen und internationalen Fernsehkanälen zur Verfügung. Fast 50 analoge, etwa 100 digitale und eine Vielzahl an HDTV-Sendern umfasst das Standardprogramm.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 350,10€ (mit Rabattcode "PERFECTEBAY10" - Bestpreis!)
  2. 594€ (mit Rabattcode "YDENUEDR6CZQWFQM" - Bestpreis!)
  3. 749€ (mit Rabattcode "PERFECTEBAY10" - Bestpreis!)

Mett 16. Sep 2013

Die Bahn ist nicht "privatisiert", sie ist nur als AG organisiert und nicht mehr als...

Lemo 08. Aug 2013

Selbst wenn es sich in 20 Jahren bezahlt macht ist das gut, obgleich man sagen muss...

Lemo 08. Aug 2013

Telefon wird auch bei der Telekom in Zukunft nur über VoIP gehen.

Lemo 08. Aug 2013

Als Beispiel: Ein Großbauer kann das gebrauchen, ein normales Mittelstandsunternehmen...

Essabeckerer 07. Aug 2013

Darum heißt es ja auch "Symbolischer" Spatenstich.


Folgen Sie uns
       


Android Smartphone als Webcam nutzen - Tutorial

Wir erklären in einem kurzen Video, wie sich das Smartphone für Videokonferenzen unter Windows nutzen lässt.

Android Smartphone als Webcam nutzen - Tutorial Video aufrufen
The Secret of Monkey Island: Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!
The Secret of Monkey Island
"Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!"

Das wunderbare The Secret of Monkey Island feiert seinen 30. Geburtstag. Golem.de hat einen neuen Durchgang gewagt - und wüst geschimpft.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper


    Pinephone im Test: Das etwas pineliche Linux-Phone für Bastler
    Pinephone im Test
    Das etwas pineliche Linux-Phone für Bastler

    Mit dem Pinephone gibt es endlich wieder ein richtiges Linux-Telefon, samt freier Treiber und ohne Android. Das Projekt scheitert aber leider noch an der Realität.
    Ein Test von Sebastian Grüner

    1. Linux Mehr Multi-Touch-Support in Elementary OS 6
    2. Kernel Die Neuerungen im kommenden Linux 5.9
    3. VA-API Firefox bringt Linux-Hardwarebeschleunigung auch für X11

    Xbox, Playstation, Nvidia Ampere: Wo bleiben die HDMI-2.1-Monitore?
    Xbox, Playstation, Nvidia Ampere
    Wo bleiben die HDMI-2.1-Monitore?

    Trotz des Verkaufsstarts der Playstation 5 und Xbox Series X fehlt von HDMI-2.1-Displays jede Spur. Fündig werden wir erst im TV-Segment.
    Eine Analyse von Oliver Nickel

    1. AV-Receiver Fehlerhafte HDMI-2.1-Chips führen zu Blackscreen

      •  /