• IT-Karriere:
  • Services:

USA: Symbol auf Spielen weist auf Kaufinhalte hin

Der US-Spieleverband ESRB will auf Downloadseiten und Verpackungen mit einem weiteren Symbol auf Kaufinhalte hinweisen - also auf Lootboxen, Mikrotransaktionen oder einen Season Pass. Das dürfte auch ein Versuch sein, in den USA strengere gesetzliche Regelungen zu verhindern.

Artikel veröffentlicht am ,
Star Wars Battlefront 2 auf der US-Spielemesse E3 2017
Star Wars Battlefront 2 auf der US-Spielemesse E3 2017 (Bild: Frederic J. Brown/AFP/Getty Images)

Der amerikanische Spieleverband Entertainment Software Rating Board (ESRB) hat über Twitter angekündigt, dass schon bald auf Verpackungen ebenso wie auf den Downloadseiten der entsprechenden Onlineportale ein neues Symbol über Kaufinhalte informiert. Der ESRB ist eine private, vor allem von den Beiträgen der Spielehersteller finanzierte Organisation. Seine Symbole mit Hinweise auf Gewaltinhalte, Schimpfwörter oder sexuelle Inhalte sind aber in den USA auf so gut wie jedem verkauften Spiel zu finden.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Remscheid
  2. Universitätsklinikum Frankfurt, Frankfurt am Main

Das neue Symbol - eine Grafik gibt es bislang nicht - soll nur aussagen, dass es irgendwelche Kaufinhalte gibt. Ob es sich dabei um Lootboxen, Mikrotransaktionen oder einen Season Pass handelt, soll nicht verraten werden. Als Text ist der Hinweis "In-Game Purchases" vorgesehen. Gleichzeitig will der ESRB eine Webseite online stellen, auf der den Eltern erklärt wird, wie sie sich und ihren Nachwuchs vor unerwünschten Ausgaben schützen können - etwa mit Spielzeitbeschränkungen auf den Konsolen.

Die ESRB dürfte mit dem neuen Symbol auch versuchen, strengere gesetzliche Vorgaben zu verhindern. Speziell die seit den Diskussionen um Star Wars Battlefront 2 umstrittenen Lootboxen sind ein Problem, weil sie naturgemäß ein starkes Glücksspielelement haben - und Glücksspiel ist in vielen Bundesstaaten der USA erst ab 21 Jahren erlaubt. Mehrere teils hochrangige Politiker haben das Thema aufgegriffen, sie fordern Verbote oder zumindest Untersuchungen.

Auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern beschäftigen sich Politiker und Jugendschützer mit den Lootboxen. Beschlüsse über Einschränkungen oder gar Verbote gibt es allerdings noch nicht. Ein Symbol mit dem Hinweis auf Kaufinhalte, wie es nun die ESRB vorsieht, wird hierzulande bislang nicht diskutiert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 52,99€
  2. 4,32€
  3. (-74%) 15,50€

tomate.salat.inc 01. Mär 2018

Leider nicht: http://www.filmstarts.de/kritiken/218386.html Jetzt wird Han Solo gemolken...

Huanglong 01. Mär 2018

Du kannst bei Lootboxen verlieren, wenn du Item X haben willst und das nicht bekommts...

My1 28. Feb 2018

da finde ich ja es sinnvoller wie pokemon es anstellt. da wird man auf eine zumindest...


Folgen Sie uns
       


Apple TV Plus ausprobiert

Wir haben uns Apple TV+ auf einem Apple TV angeschaut. Apples eigener Abostreamingdienst lässt viele Komfortfunktionen vermissen.

Apple TV Plus ausprobiert Video aufrufen
Radeon RX 5500 (4GB) im Test: AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren
Radeon RX 5500 (4GB) im Test
AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren

Mit der Radeon RX 5500 hat AMD endlich wieder eine sparsame und moderne Mittelklasse-Grafikkarte im Angebot. Verglichen mit Nvidias Geforce GTX 1650 Super reicht es zum Patt - aber nicht in allen Bereichen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Workstation-Grafikkarte AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss
  2. Navi-Grafikeinheit Apple bekommt Vollausbau und AMD bringt RX 5300M
  3. Navi-14-Grafikkarte AMD stellt Radeon RX 5500 vor

Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test: Amazon hängt Google ab
Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test
Amazon hängt Google ab

Amazon und Google haben ihre kompakten smarten Lautsprecher überarbeitet. Wir haben den Nest Mini mit dem neuen Echo Dot mit Uhr verglichen. Google hat es sichtlich schwer, konkurrenzfähig zu Amazon zu bleiben.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Digitale Assistenten Amazon verkauft dreimal mehr smarte Lautsprecher als Google
  2. Googles Hardware-Chef Osterloh weist Besuch auf smarte Lautsprecher hin
  3. Telekom Smart Speaker im Test Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht

Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

    •  /