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ESnet:
Schnelles Netz für die Wissenschaft

Der Traffic im Internet ist vielfältig und reichlich. Das führt dazu, dass Daten oft nicht so schnell zum Ziel gelangen, wie es spezielle Anwendungen verlangen, vor allem in der Forschung. Darum gibt es eigens Netze für die Wissenschaft, etwa das ESnet, das wohl leistungsfähigste Netzwerk der Welt.
/ Jan Rähm
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Teilchenbeschleuniger wie der Linac 4 am Cern liefern Unmengen an Daten. (Bild: Maximilien Brice/Cern)
Teilchenbeschleuniger wie der Linac 4 am Cern liefern Unmengen an Daten. Bild: Maximilien Brice/Cern

Ein paar Gigabyte Daten für das neueste Spiel? Oder noch ein paar mehr Gigabyte für das Streaming in 4K? Angesichts der Datenmengen, die in der Wissenschaft entstehen, sind das nur Peanuts. So erzeugen beispielsweise Experimente an Teilchenbeschleunigern wie dem Large Hadron Collider (LHC)(öffnet im neuen Fenster) schnell deutlich über 100 Petabyte an Daten – pro Stunde.

Um solcherlei riesige Datenmengen fern des Orts der Erzeugung zu verarbeiten, sind höchst leistungsfähige Netze nötig, die sich in vieler Hinsicht von kommerziellen Netzen unterscheiden. Ein solches Netz ist das US-amerikanische Forschungsnetzwerk ESnet.

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