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eSIM ermöglicht kleinere, stabilere, wasserdichte vernetzte Geräte

Trotz alledem: Die eingebaute SIM-Karte wird kommen, denn sie hat große Vorteile etwa für das Design mobiler Geräte und den Einsatz vernetzter Geräte in Produktionsprozessen. "Die Vorteile der eSIM liegen vorrangig in der Miniaturisierung und der Wasserdichtigkeit der Geräte, dies kommt vor allem bei sogenannten Wearables zum Tragen", erklärt ein Sprecher von Telefonica Deutschland. Aber es sind nicht nur Fitnessbänder und Smartwatches, für die die eSIM wie gemacht ist. Die Telekom will auch Fahrräder vernetzen. Und dann ist da noch der riesige Bereich der industriellen Vernetzung von Maschinen. Hier ist die eSIM der Plastik-SIM haushoch überlegen. Denn wechselt ein Unternehmen doch mal den Mobilfunkanbieter, muss nicht in Dutzenden, vielleicht Hunderten Maschinen die SIM-Karte von Hand ausgetauscht werden, da das neue Betreiberprofil über Luftschnittstelle übertragen werden kann.

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"Die Branche muss nun Hand in Hand arbeiten, wenn es darum geht, eSIM und das enorme Potenzial der Technologie voranzutreiben. Interoperabilität ist hier das Stichwort - alles ist vernetzt", sagt Claudia Nemat, Vorstand für Technologie und Innovation bei der Deutschen Telekom. Von Herstellerseite bestätigt Samsung: "Als möglicher Nachfolger der konventionellen SIM-Karte ist die eSIM eine spannende Innovation, die vor allem im Internet der Dinge als Schlüsseltechnologie mit großem Potenzial gehandelt wird."

Noch sind eSIMs teuer

Die Unternehmenssprecherin sieht in Deutschland auch noch einiges Nachholpotenzial: "Bislang sind Produkte mit eSIM in anderen Ländern stärker verbreitet, da die Nachfrage nach integrierten SIM-Karten höher ist als in Deutschland." Möglicherweise liegt das an den Netzbetreibern. Denn wenn Auto, Fahrrad, Smartwatch, Tablet und Smartphone eigene SIM-Karten - ob eingebaut oder nicht - benötigen, stellt sich auch die Frage nach den zusätzlichen Kosten, und hierzulande langen die Netzbetreiber noch kräftig zu. In der Spitze bis zu 30 Euro monatlich werden für eine einzige Zusatzkarte fällig, unter zusätzlich 5 Euro im Monat geht wenig. Diese Preispolitik der Netzbetreiber bremst natürlich die Vernetzung im Allgemeinen und die Ausbreitung der eSIM im Besonderen.

Ausgerechnet Telefonica Deutschland, bei der der Vermarktungsstart der eSIM noch offen ist, ist hier tariflich schon einen Schritt weiter als die eSIM-Anbieter Telekom und Vodafone. Für eine einmalige Gebühr von knapp 40 Euro ohne monatliche Mehrkosten bietet deren Marke o2 gleich zehn SIM-Karten pro Vertrag an, wobei sieben reine Datenkarten sind, die sich zum Einsatz in vernetzten Geräten eignen.

Bis die letzte Plastik-SIM-Karte verschwunden ist, wird es aber noch ein paar Jahre dauern. Da sind sich die deutschen Mobilfunkanbieter weitestgehend einig. Gerade das Hantieren mit den Kärtchen beim Smartphone-Wechsel wird in nächster Zeit wohl nicht entfallen. Auch ein Sprecher von Drillisch Online geht nicht davon aus, dass in naher Zukunft Smartphones ohne jeglichen physischen SIM-Karten-Slot angeboten werden. Und ein Vodafone-Sprecher sagte Golem.de: "Smartphones und Tablets, die aufgrund ihrer Baugröße genügend Platz für einen SIM-Karten-Slot bieten, werden auch in den nächsten Jahren beide Varianten in sich vereinen."

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Anonymer Nutzer 14. Sep 2018

magst du keine andere Meinungen, hm? Was regst dich denn so auf?

derh0ns 13. Sep 2018

Verstehe ich auch nicht wirklich, die Zeitgemaesse loesung waehre wohl eher gewesen, dass...

EQuatschBob 09. Jul 2018

Prepaid-SIMs gibt es ja sowieso nur noch sehr selten anonym hier in DE. Wie sieht es bei...

Anonymer Nutzer 27. Jun 2018

jup, dachte auch es gäbe etwas neues und erfreuliches zu berichten ... aber alles nur die...

kendon 27. Jun 2018

Ich sagte ja auch "schwieriger", nicht unmöglich. Zum einen bietet eine abgedichtete...


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