Esea: 1,5 Millionen Datensätze von E-Sportlern im Netz

Rund 1,5 Millionen Daten von Mitgliedern der E-Sports Entertainment Association (Esea) sind offenbar im Netz aufgetaucht. Auch Angaben zur Steam-, Xbox-Live- und PSN-ID sind mit dabei - somit könnten besonders glaubwürdige Phishing-Mails gebastelt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Webseite der Esea
Webseite der Esea (Bild: E-Sports Entertainment Association)

Die nordamerikanische E-Sports Entertainment Association (Esea), einer der größeren Veranstalter von Ligen und Turnieren, hat per Twitter mitgeteilt, dass rund 1,5 Millionen persönliche Daten von ihren Nutzern im Netz aufgetaucht sind; einige der Betroffenen haben das in Foren wie Reddit bestätigt. Es soll um rund 1,5 Millionen Datensätze gehen, die sich Unbekannte Ende 2016 über eine Sicherheitslücke bei der Esea beschafft haben.

Stellenmarkt
  1. DevOps Engineer (w/m/d)
    Bundeskriminalamt, Wiesbaden, Berlin, Meckenheim
  2. Projektmanager Digitalisierung (m/w/d)
    Villeroy & Boch AG Hauptverwaltung, Mettlach
Detailsuche

Soweit bekannt, befinden sich keine Bezahlinformationen in den Datensätzen. Die Passwörter der Betroffenen sollen gehasht hinterlegt worden sein. Allerdings sollen neben Adressen und Geburtstagen auch die IDs von Steam, Xbox One und dem Playstation Network (PSN) enthalten sein. Damit könnten Spieler mit relativ glaubwürdigen Mails auf Phishing-Seiten gelockt werden.

Neben dem nach solchen Vorfällen immer ratsamen Ändern der Passwörter sollten möglicherweise Betroffene also in nächster Zeit besonders aufpassen, wenn sie verdächtige Mails von einem der Dienste erhalten. Nach Informationen der Webseite CSOonline.com wollten die Personen, die sich die Daten zuerst beschafft haben, 50.000 US-Dollar von der Esea mit der Drohung erpressen, die Daten nicht ins Netz zu stellen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Katastrophenschutz  
Endlich klingelt es am Warntag

Zwei Jahre nach dem ersten bundesweiten Warntag klingelt es dank Cell Broadcast deutschlandweit. An anderen Stellen fehlen weiterhin Warnmittel.

Katastrophenschutz: Endlich klingelt es am Warntag
Artikel
  1. Energiewende: Mena-Region könnte künftig saubere Kraftstoffe liefern
    Energiewende
    Mena-Region könnte künftig saubere Kraftstoffe liefern

    Laut einer aktuellen Studie könnten die Länder Nordafrikas und des Nahen Ostens die Energiewende bei uns voranbringen.

  2. Deepmind: Ist KI nun schlauer als bekannte Mathematiker?
    Deepmind
    Ist KI nun schlauer als bekannte Mathematiker?

    Künstliche Intelligenz hat einen neuen Rechenweg für Matrizen gefunden. Wir erklären im Detail, was genau Deepmind geschafft hat und warum weitere Durchbrüche zu erwarten sind.
    Von Matthias Müller-Brockhausen

  3. Twitter: Was bisher bei Elon Musks Twitter 2.0 geschah
    Twitter
    Was bisher bei Elon Musks Twitter 2.0 geschah

    Nach der Twitter-Übernahme durch Elon Musk ist klar: Das Netzwerk hat wesentlich weniger Mitarbeiter. Es ist aber noch viel mehr passiert.
    Ein Bericht von Oliver Nickel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 bei Amazon • Samsung SSDs bis -28% • Rabatt-Code für ebay • Logitech Mäuse, Tastaturen & Headsets -53% • HyperX PC-Peripherie -56% • Google Pixel 6 & 7 -49% • PS5-Spiele günstiger • Tiefstpreise: Asus RTX 4080 1.640,90€, Roccat Kone Pro 39,99€, Asus RTX 6950 XT 939€ [Werbung]
    •  /