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Esa: Airbus baut drei weitere Orion-Servicemodule für die Nasa

Die Esa ist auch weiterhin am Artemis-Programm der Nasa beteiligt. Die Europäer liefern wichtige Komponenten für die kommenden Mondflüge.

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Modell der Orion-Kapsel mit Servicemodul: Arbeitsplätze, Know-how und Plätze für europäische Besatzungsmitglieder
Modell der Orion-Kapsel mit Servicemodul: Arbeitsplätze, Know-how und Plätze für europäische Besatzungsmitglieder (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Die Europäer sind auch weiterhin bei Artemis dabei: Der Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus soll weitere Servicemodule für das US-Raumfahrzeug Orion bauen. Dieses soll im Rahmen des Artemis-Programms zum Mond fliegen.

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Drei Module werden die Europäer bauen. Die Komponenten werden in zehn verschiedenen europäischen Ländern hergestellt. Die Endmontage erfolgt bei Airbus in Bremen. Rund 200 Beschäftige sind bei dem Unternehmen dafür zuständig. Insgesamt hängen knapp 2.000 Arbeitsplätze in den zehn Ländern an dem Auftrag. Nach Angaben der Europäischen Weltraumagentur (European Space Agency, Esa) hat der Auftrag ein Volumen von rund 650 Millionen Euro.

Das ESM versorgt die Besatzung

Das Europäische Servicemodul (ESM) ist etwa vier Meter hoch, es wiegt rund 13 Tonnen und wird an das Mannschaftsmodul montiert. Es wird die Besatzung während des Flugs zum Mond mit Wasser und Atemluft versorgen und die Temperatur in der Kapsel regeln. Seine vier Solarpaneele liefern Strom. Und schließlich dient es als Antrieb, wenn die zweite Raketenstufe abgetrennt wurde.

Mit dem Bau der Module verdoppele Europa seinen Anteil an dem Unterfangen, die Menschheit mit Orion zum Mond zu schicken, sagte David Parker, Leiter des Bereichs Human and Robotic Exploration bei der Esa. "Zusammen mit den Elementen, die wir für den Lunar Gateway bauen, sichern wir Plätze für Esa-Astronauten bei der Erforschung unseres Sonnensystems und sichern Arbeitsplätze und technologisches Know-how für Europa."

Die drei Module sind für die Missionen Artemis IV bis VI eingeplant. Das Modul für die erste Artemis-Mission ist bereits mit dem Mannschaftsmodul gekoppelt. Die Mission ohne Besatzung soll Ende dieses Jahres starten. An Bord werden statt Menschen zwei Puppen sein, an denen Wissenschaftler Messungen zur Strahlenbelastung von Menschen auf Raumflügen durchführen wollen.

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Das Modul für Artemis II wird derzeit bei Airbus montiert. Damit sollen Menschen zum Mond und wieder zurückfliegen. Auf dem Mond landen soll Artemis III im Jahr 2024.

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