ESA: 5G-Satellitenverbindung zwischen Japan und Europa errichtet

Die Reichweite von 5G wurde entscheidend verbessert. Künftig sollen Drohnen und Satelliten einbezogen werden.

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Japanisches Archipel
Japanisches Archipel (Bild: Esa)

Ingenieure und Wissenschaftler haben über 5G Daten aus dem Mobilfunknetz per Satellit in Echtzeit zwischen Japan und Europa übertragen. Das gab die Europäische Weltraumorganisation (ESA) am 7. Juni 2022 bekannt. Nach deren Angaben gelang es, ein 4K-Video mit Aufnahmen an Bord eines Flugzeugs über Satellit von Japan an ein Rechenzentrum in Europa zu senden.

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Auch mit Internet-of-Things-Daten, wie sie von Sensoren auf einer Offshore-Ölplattform generiert werden, gelang per Satellit die Übertragung von Japan nach Europa ohne merkliche Verzögerungen.

"Schließlich maßen sie die Netzwerkqualität jedes Segments und validierten die Integration zwischen den terrestrischen 5G-Netzwerken und dem Satelliten. Es ging auch darum zu bewiesen, dass interkontinentale 5G-Satelliten- und terrestrische Netzwerke eine Option für Campus-Netzwerke und für stark verteilte Netzwerkbereitstellungen darstellen", erklärte die Esa. Die Experimente fanden im Januar und Februar 2022 statt.

Elodie Viau, Direktorin für Telekommunikation und integrierte Anwendungen bei der ESA, sagte, es sei das erste gemeinsame Experiments mit Japan, "bei dem ein terrestrisches 5G-Signal ergänzt durch eine Satellitenverbindung über eine so große Entfernung übertragen wurde."

Dreidimensionales Netzwerk aus Satelliten, Plattformsystemen und Drohnen

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Die Tests sind Teil einer laufenden Vereinbarung zwischen der ESA und dem National Institute of Information and Communications Technology (NICT) in Japan. Weitere Partner sind Eurescom, eine Forschungs- und Entwicklungsorganisation für Telekommunikation mit Sitz in Heidelberg; das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) in Berlin; die Japan Radio Company (JRC), ein Hersteller von Funkausrüstung mit Sitz in Tokio; der japanische Satellitenbetreiber und Sender SKY Perfect JSAT sowie das Nakao Research Laboratory an der Universität Tokio.

Laut Hiroaki Harai, Generaldirektor des Network Research Institute am NICT, glauben die Beteiligten, dass dies zur Entwicklung von Kommunikations- und Netzwerktechnologie führen werde, um Satelliten, Plattformsysteme und Drohnen in großer Höhe zu verbinden. "Das dreidimensionale Netzwerk verbindet für die Kommunikation mehrere Schichten von der Erde bis zum Ozean, Atmosphäre und Weltraum."

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MalEbenSo 09. Jun 2022 / Themenstart

Bin genau deshalb in die Kommentare gegangen, weil mir unklar war, welche Strecken jetzt...

M.P. 09. Jun 2022 / Themenstart

Ob ein Kabelgebundenes Netz sicherer gegen Zerstörung ist, sei man dahingestellt. Die...

Madarejuwa 09. Jun 2022 / Themenstart

Im verlinkten Artikel der ESA steht zwar, dass ein 4k-Video gebroadcastet wurde, doch es...

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