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Erstes Mal in CS-Geschichte: Valve ändert maßgeblich das Nachladen in Counter-Strike 2

Künftig werden halbvolle Magazine weggeworfen, wenn nachgeladen wird. Das wird in Counter-Strike-Matches für Munitionsknappheit sorgen.
/ Oliver Nickel
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CS2-Spieler müssen künftig mehr auf ihre Munition achten. (Bild: Valve)
CS2-Spieler müssen künftig mehr auf ihre Munition achten. Bild: Valve

Seit den frühen Zeiten in Counter-Strike hat sich das Nachladen von Waffen mit halbvollen Magazinen nicht negativ ausgewirkt. Die noch verfügbaren Patronen wurden einfach in den Munitionsvorrat zurückgelegt. Valve hat nun ein komplettes Rework dieser Mechanik(öffnet im neuen Fenster) mit einem neuen Update in Counter-Strike 2 eingeführt.

Die meisten Waffen im Spiel werden künftig ihre verbliebenen Patronen im Magazin fallen lassen. Spieler bekommen also nur eine begrenzte Zahl von Nachladeaktionen zur Verfügung. So werden sich das AK-47 der Terroristen-Seite und das M4A1-S der CT-Seite pro Runde maximal dreimal nachladen lassen. Ein M4A4 bekommt maximal vier Zusatzmagazine. Schrotflinten wie die XM1014 und die Nova werden weiterhin mit einzelnen Patronen geladen.

Sternstunde für M249

"Wir finden, dass die Entscheidung zum Nachladen weitreichendere Folgen haben sollte. Deshalb wurde das Nachladen im heutigen Update überarbeitet. Beim Nachladen wird nun das leere Magazin fallen gelassen und die restliche Munition verworfen" , schreibt Valve im Blog-Post(öffnet im neuen Fenster) zum neuen Update. Der Reddit-User Glittering_Map_2223 hat zudem eine Tabelle(öffnet im neuen Fenster) erstellt, in der alle Waffen mit ihren neuen Munitionskapazitäten und Reservemagazinen angezeigt werden.

Einige Waffen werden dabei mit merklich weniger Patronen ausgestattet. Das gilt für Pistolen wie die Glock-18 und Desert Eagle. Andere Waffen erhalten mehr Munition. Das trifft für die Famas, das Galil AR und die CZ75-Auto zu. Generell gilt aber: Beim Drücken der Nachladetaste werden alle verbliebenen Patronen gelöscht.

Deshalb dürfte während der Spielrunde Munition schnell knapp werden. Auch ist das ein Argument für Schrotflinten mit Röhrenmagazinen und Maschinengewehre wie das M249, welches 100 Schuss im Magazin hält.


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