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Erste Tests des iPhone 16e: Was kann das günstige iPhone?

Einige Tester haben sich bereits Apples iPhone 16e ansehen können. Wir fassen zusammen, was das Gerät kann und ob sich der Kauf lohnt.
/ Mike Faust
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Das iPhone 16e ist mit Apples eigenem Mobilfunkmodem C1 ausgestattet. (Bild: Apple)
Das iPhone 16e ist mit Apples eigenem Mobilfunkmodem C1 ausgestattet. Bild: Apple

Für einen Preis von circa 700 Euro ist das iPhone 16e das neue Einstiegsmodell der iPhone-16-Serie . In ersten Tests wurde das Apple-Smartphone von Medien wie The Verge(öffnet im neuen Fenster) , Engadget(öffnet im neuen Fenster) und Cnet(öffnet im neuen Fenster) bereits betrachtet und alle treibt die Frage um, wie viele und welche Kompromisse Käufer beim iPhone 16e eingehen müssen.

Zu den positiv bewerteten Eigenschaften des iPhone 16e zählen die Tester die Leistung des A18-Chips, der mit einer Vier-Kern-GPU ausgestattet ist und im Vergleich zum iPhone 16 lediglich auf einen GPU-Kern verzichten muss.

Obwohl noch keine ausführlichen Batterietests vorliegen, wird die Batterielaufzeit als sehr gut bewertet und soll in ersten Versuchen die des iPhone 16 übertroffen haben. Ein Beispiel liefert der Test von Cnet, in dem das iPhone 16e beim Videostreaming nach einer Stunde lediglich ein Prozent der Akkuladung verlor, während es beim iPhone 15 und 16 drei Prozent gewesen sein sollen.

Apple Intelligence statt Magsafe

Mit dem, gegenüber dem iPhone SE 3, modernisierten Design, einem USB-C-Anschluss, der Aktionstaste an der linken Seite und Apple Intelligence bringt das 16e einige Features mit, die auch das iPhone 16 bietet. Käufer müssen zwar auf die Ultraweitwinkelkamera verzichten, zumindest auf dem Papier wird die Hauptkamera des 16e aber ebenfalls als "48 MP Fusion" beschrieben.

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In den Praxistests zeigt sich, dass die Qualität der damit aufgenommenen Fotos bei Tageslicht sehr gut und kaum von den Bildern der Geschwistermodelle zu unterscheiden ist. Sobald sich die Lichtverhältnisse verschlechtern, muss das 16e aber deutlich häufiger in den Nachtmodus wechseln als das iPhone 16 und zeigt unschärfere und etwas stärker verrauschte Bilder.

Während die verschiedenen Tester Features wie die Dynamic Island und die haptische Kamerasteuerung weniger vermissen, stößt der Verzicht auf Magsafe auf Unverständnis. Zwar lässt sich das iPhone 16e drahtlos über den Qi-Standard laden, dieser lädt den Akku aber langsamer als Magsafe und sorgt zudem dafür, dass sich das Apple-Smartphone stärker erwärmt.

Für wen lohnt sich das iPhone 16e?

Mehr als das langsamere drahtlose Laden wird aber das Fehlen der Magnete kritisiert, mit denen sich allerlei Magsafe-Zubehör mit Apple-Smartphones verbinden lässt. Viele hätten lieber auf Apple Intelligence verzichtet und sich stattdessen eine Magsafe-Integration gewünscht.

Aber für wen lohnt sich das iPhone 16e nun eigentlich? Diese Frage wird mit Umsteigern von deutlich älteren iPhone-Modellen beantwortet. Als Beispiele werden Nutzer genannt, die noch Modelle wie das iPhone 11 und älter verwenden oder vom iPhone SE 3 auf ein Apple-Smartphone mit modernerem Design umsteigen wollen.

Diese hatten ohnehin keinen Kontakt mit Magsafe und vermissen es dementsprechend auch nicht. Sie profitieren allerdings von der längeren Akkulaufzeit, einer deutlich besseren Kamera und aktueller Software, die zudem als zukunftssicher beschrieben wird, da Apple alle neuen Software-Features der nächsten Jahre auch auf dem iPhone 16e veröffentlichen wird.

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Apples eigenes Mobilfunkmodem

Für Besitzer der iPhone-Generationen 12 und aufwärts lohnt sich das iPhone 16e den Berichten zufolge eher nicht. Da das iPhone 16 mittlerweile regelmäßig für etwas mehr als 800 Euro erhältlich ist und das iPhone 15 mit Magsafe und ohne Apple Intelligence (bei den Nicht-Pro-Modellen) kaum teurer als das 16e ist, bleibt hier fast nur die längere Akkulaufzeit auf der Habenseite des Einstiegsmodells der 16er-Serie.

Bleibt zum Schluss noch ein Punkt, der bei der Ankündigung des iPhone 16e auf großes Interesse stieß: Apples hauseigenes Mobilfunkmodem in Form des C1-Chips. Sowohl The Verge als auch Cnet können die Bedenken, dass Apples eigenes Modem langsamer als das von Qualcomm ist, ausräumen. In den Tests zeigte das iPhone 16e keine geringeren Up- und Download-Geschwindigkeiten und konnte einige Testaufgaben, wie Bild- und Video-Uploads, sogar schneller durchführen.


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