Datensparfunktion und neue Einstellungen

In den Datenverbrauchsoptionen der Android-Einstellungen gibt es eine neue Einstellung namens Datenkomprimierung. Anders als die deutsche Übersetzung vermuten lässt, wird damit aber keine Komprimierung der übertragenen Daten aktiviert, sondern nur eine Datensparfunktion (Data Saver) eingeschaltet. Ziel der Option ist es, allgemein weniger Datenvolumen zu verbrauchen.

  • Der Startbildschirm von Android N (Screenshot: Golem.de)
  • In der Übersicht der zuletzt genutzten Apps wurden die Karten vergrößert. (Screenshot: Golem.de)
  • Neu ist ein Mehrfachfenstermodus, bei dem zwei Apps gleichzeitig auf dem Bildschirm angezeigt werden können. (Screenshot: Golem.de)
  • Hier der Mehrfachfenstermodus im Querformat (Screenshot: Golem.de)
  • Klappen wir die Benachrichtigungsleiste von Android N auf, wird oberhalb der Benachrichtigungen die neue Schnelleinstellungsleiste sichtbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Schnelleinstellungsleiste kann aufgeklappt werden, dann stehen weitere Einstellungen zur Verfügung. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Reihenfolge der Einstellungen ist frei wählbar, angezeigt werden sie auf bis zu zwei Seiten. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Einstellungsmenü von Android N hat Google überarbeitet. (Screenshot: Golem.de)
  • In den einzelnen Menüpunkten sind jetzt direkt Informationen sichtbar, etwa zur Speichernutzung und zur Akkulaufzeit. (Screenshot: Golem.de)
  • Android-Version: N - einen offiziellen Codenamen oder eine Versionsnummer gibt es noch nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Vorschläge im oberen Bereich des Einstellungsmenüs lassen sich entfernen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die neue Datenkomprimierung von Android N komprimiert im Grunde nichts - sie sorgt stattdessen für eine Beschneidung der Hintergrunddaten. (Screenshot: Golem.de)
  • In einer Whitelist können bestimmte Apps von der Regelung ausgeschlossen werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Haben Nutzer bestimmte Einstellungen aktiviert, erscheint ein entsprechender Hinweis in den Systemeinstellungen. (Screenshot: Golem.de)
  • In diesem Fall lässt sich die Datenkomprimierung einfach wieder deaktivieren. (Screenshot: Golem.de)
  • In Android N können Nutzer außerdem die Auflösung der Benutzeroberfläche ändern. (Screenshot: Golem.de)
  • Sol lassen sich die Symbole weiter verkleinern ...
  • ... oder vergrößern. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch unter Android N bietet der System UI Tuner weitere Optionen an, um die Benutzeroberfläche anzupassen. (Screenshot: Golem.de)
  • So lässt sich beispielsweise die Farbwiedergabe des Displays einstellen. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Nachtmodus verringert abends automatisch die Helligkeit und kann den Bildschirm rot einfärben. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Statusleiste kann ebenfalls umfassend angepasst werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Versteckter Flappy-Birds-Klon in Android N (Screenshot: Golem.de)
In einer Whitelist können bestimmte Apps von der Regelung ausgeschlossen werden. (Screenshot: Golem.de)
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Wenn die Datensparfunktion aktiviert ist, werden alle Hintergrunddaten abgeschaltet. Außerdem erhalten alle Apps einen Hinweis, auch bei aktiver Nutzung so wenige Daten wie möglich zu übertragen. So könnte eine App etwa die Bildqualität reduzieren oder die Datenrate beim Streaming verringern. Außerdem ist denkbar, dass Apps etwas zurückhaltender dabei sind, Daten vorab zu laden.

Hier hängt es stark von der jeweiligen App ab, wie sich die Datensparfunktion auswirkt. Generell müssen Apps sie direkt unterstützen - bisher bieten das die meisten nicht an, so dass der praktische Nutzen noch unklar ist. Bei Aktivierung der Funktion sind standardmäßig die meisten Apps ausgewählt, der Nutzer kann aber gezielt einzelne Apps ausschließen.

Entwickler müssen ihre Apps anpassen

Wenn eine App bei eingeschalteter Datensparfunktion ausgenommen wurde, werden deren Hintergrunddaten zwar zugelassen, allerdings sind App-Entwickler dann dennoch aufgerufen, die Menge zu verringern.

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Google sieht verschiedene Einsatzmöglichkeiten für die Datensparfunktion - etwa am Ende eines Abrechnungszeitraums, wenn das Datenvolumen gedrosselt wird. Sie soll auch sinnvoll sein, wenn sich der Anwender im Ausland aufhält und teure Roaming-Preise drohen. Zudem könnten davon Nutzer mit einem geringen monatlichen Datenvolumen profitieren. Grundsätzlich kann die Funktion aber von allen eingeschaltet werden, um das Datenvolumen vorsorglich zu schonen.

Verbesserte Einstellungen

Das Einstellungsmenü erhält in Android N eine Reihe von Verbesserungen, mit denen sich das Gerät allgemein komfortabler konfigurieren lässt. Auf der Übersichtsseite gibt es zu vielen Einträgen gleich auf den ersten Blick weitere Informationen zu speziellen Einstellungen. Dazu gehören der mobile Datenverbrauch, die Klingeltonlautstärke, die Menge der Apps, der belegte Speicher, der Akkustand mit geschätzter Restlaufzeit und weiteres. Nutzer können sich so besser orientieren und brauchen Menüpunkte für die gewünschten Informationen oft gar nicht mehr zu öffnen. Das finden wir eine sehr sinnvolle Optimierung.

  • Der Startbildschirm von Android N (Screenshot: Golem.de)
  • In der Übersicht der zuletzt genutzten Apps wurden die Karten vergrößert. (Screenshot: Golem.de)
  • Neu ist ein Mehrfachfenstermodus, bei dem zwei Apps gleichzeitig auf dem Bildschirm angezeigt werden können. (Screenshot: Golem.de)
  • Hier der Mehrfachfenstermodus im Querformat (Screenshot: Golem.de)
  • Klappen wir die Benachrichtigungsleiste von Android N auf, wird oberhalb der Benachrichtigungen die neue Schnelleinstellungsleiste sichtbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Schnelleinstellungsleiste kann aufgeklappt werden, dann stehen weitere Einstellungen zur Verfügung. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Reihenfolge der Einstellungen ist frei wählbar, angezeigt werden sie auf bis zu zwei Seiten. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Einstellungsmenü von Android N hat Google überarbeitet. (Screenshot: Golem.de)
  • In den einzelnen Menüpunkten sind jetzt direkt Informationen sichtbar, etwa zur Speichernutzung und zur Akkulaufzeit. (Screenshot: Golem.de)
  • Android-Version: N - einen offiziellen Codenamen oder eine Versionsnummer gibt es noch nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Vorschläge im oberen Bereich des Einstellungsmenüs lassen sich entfernen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die neue Datenkomprimierung von Android N komprimiert im Grunde nichts - sie sorgt stattdessen für eine Beschneidung der Hintergrunddaten. (Screenshot: Golem.de)
  • In einer Whitelist können bestimmte Apps von der Regelung ausgeschlossen werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Haben Nutzer bestimmte Einstellungen aktiviert, erscheint ein entsprechender Hinweis in den Systemeinstellungen. (Screenshot: Golem.de)
  • In diesem Fall lässt sich die Datenkomprimierung einfach wieder deaktivieren. (Screenshot: Golem.de)
  • In Android N können Nutzer außerdem die Auflösung der Benutzeroberfläche ändern. (Screenshot: Golem.de)
  • Sol lassen sich die Symbole weiter verkleinern ...
  • ... oder vergrößern. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch unter Android N bietet der System UI Tuner weitere Optionen an, um die Benutzeroberfläche anzupassen. (Screenshot: Golem.de)
  • So lässt sich beispielsweise die Farbwiedergabe des Displays einstellen. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Nachtmodus verringert abends automatisch die Helligkeit und kann den Bildschirm rot einfärben. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Statusleiste kann ebenfalls umfassend angepasst werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Versteckter Flappy-Birds-Klon in Android N (Screenshot: Golem.de)
Android-Version: N - einen offiziellen Codenamen oder eine Versionsnummer gibt es noch nicht. (Screenshot: Golem.de)

Angenehm ist auch das neue Seitenmenü, das erscheint, sobald bei geöffneten Einstellungen von links in das Display gewischt wird und das alle Menüpunkte der Einstellungen enthält. Dadurch kann der Nutzer sehr bequem zu einem anderen Menüpunkt wechseln, ohne umständlich Schritt für Schritt zur obersten Ebene zurückzugehen.

Der obere Bereich der Einstellungen ist jetzt für priorisierte Mitteilungen reserviert. So gibt es hier etwa eine Warnung, wenn keine Displaysperre aktiv ist. Außerdem gibt es Hinweise bei aktiviertem Nicht-stören-Betrieb oder eingeschalteter Datensparfunktion, um diese ohne viel Sucherei ausschalten zu können.

dpi-Zahl verändern

In den Displayeinstellungen kann die dpi-Zahl des Betriebssystems ohne viel Aufwand angepasst werden. Der Menüpunkt nennt sich Anzeigegröße und stellt mit einem Schieberegler die gewünschte Skalierung ein. Je nach Wunsch lassen sich damit entweder mehr Informationen auf dem Display anzeigen oder aber größere, besser lesbare Inhalte.

In Android N gibt es in den Nutzereinstellungen einen neuen Notfallbildschirm. Hier kann der Gerätebesitzer seine Anschrift angeben und benennen, welche Kontakte bei einem Unfall benachrichtigt werden sollen. Außerdem können einige wichtige medizinische Daten hinterlegt, die bei Rettungseinsätzen relevant sein können. Diese erscheinen in der Vorabversion noch nicht auf dem Sperrbildschirm und müssen erst mühsam gesucht werden - womit sie nicht viel nützen. Möglicherweise ändert sich das in kommenden Versionen aber noch.

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 Verbesserungen bei den BenachrichtigungenDer System UI Tuner ist wieder da 
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S-Talker 17. Mär 2016

Einmal aus dem Fenster geschaut bringt viel mehr als die 30m alten Daten einer meist...

SoniX 17. Mär 2016

Und was ist die Alternative? iOs? Windows Phone? Symbian? WebOS? Zurück zu Nokia 3210...

Neuro-Chef 15. Mär 2016

CaptainTough 14. Mär 2016

Ja stimmt, der Vorposter hätte sich auch einfach besser informieren können. Hätte zwei...

TarikVaineTree 13. Mär 2016

Abhilfe hier: Einmal Kalender starten und schließen, dann geht's. Dennoch idiotisch.



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