Error CE-34878-0: Zerstörte Spielstände bei PS4 geben Rätsel auf

Seit die ersten PS4 ausgeliefert wurden, stürzt die Konsole bei manchen Anwendern im Betrieb mit der Fehlermeldung "CE-34878-0" ab. Meist werden dabei gespeicherte Spielstände beschädigt, so dass der Fortschritt auch nach dem manchmal erfolgreichen Neustart des Geräts verloren ist. Dazu gibt es einen inzwischen über 30 Seiten langen Thread(öffnet im neuen Fenster) in Sonys offiziellem europäischen Forum. Der Fehler tritt bei einer Vielzahl von Spielen auf, darunter sind laut den Postern unter anderem Assassin's Creed 4: Black Flag Call of Duty: Ghosts, Battlefield 4, Killzone: Shadow Fall und NBA 2014.
Manche Anwender berichten auch über ihre Erfahrungen mit Sonys Support. Zwar sollen die Konsolen in der Regel vom Hersteller ausgetauscht werden, die Gründe für den Fehler widersprechen sich jedoch. So sollen die Supportmitarbeiter mal einen Fehler am Grafikteil des AMD-SoC angeben, ein andermal soll die Festplatte schuld sein. Das spricht dafür, dass der in der Branche sogenannte "root cause" noch nicht gefunden ist. Wenn wirklich Hardwarefehler schuld sind, kann Sony das Problem auch nicht mit einer neuen Firmware lösen.

Wie schwer der Fehler offenbar einzugrenzen ist, zeigt der Fall eines Nutzers(öffnet im neuen Fenster) , dessen Konsole gleich dreimal ausgetauscht wurde. Das Problem trat mit jedem Gerät auf, egal mit welcher Firmware, und auch, wenn statt der auf der Festplatte gespeicherten Spielstände die Daten aus der Cloud genutzt werden. Auch der Wechsel von Downloads zu Disc-basierten Spielen machte keinen Unterschied.
Damit bleibt für Anwender, welche den Fehler erleben, nur der Rat, sich Zeit durch Bastelei zu ersparen und gleich den Sony-Support zu bemühen. Den Berichten zufolge steht der Fehler mit der Nummer "CE-34878-0" auch nicht in Verbindung mit einem anderen Bug, welcher die Nummer "CE-34861-2" trägt. Dieser ist nach den Foreneinträgen vor allem während der Weihnachtszeit durch überlastete Server verursacht worden. Bei den Playstation 4 in der Redaktion von Golem.de trat bisher keiner der Fehler auf.