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Error 1016: Windows-Händler Lizengo ist online nicht mehr erreichbar

Der frühere Edeka-Handelspartner Lizengo ist offline gegangen. Das Insolvenzverfahren läuft seit Anfang Februar.

Artikel veröffentlicht am ,
Youtube-Werbung von Lizengo
Youtube-Werbung von Lizengo (Bild: Lizengo)

Der umstrittene Software-Lizenzhändler Lizengo ist im Internet nicht mehr erreichbar. Der Aufruf der Website der insolventen Firma aus Köln endet mit einer Error-1016-Meldung von Cloudflare, wie Borns IT- und Windows-Blog zuerst berichtete. Zuvor war die Website bereits seit Monaten wegen "temporärer Wartungsarbeiten" offline.

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Am 5. Februar 2021 wurde vom Amtsgericht Köln (Aktenzeichen: 70f IN 195/20) das Insolvenzverfahren eröffnet, das am 2. Dezember vom Geschäftsführer beantragt worden war. Die Gründe sind Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Torsten Martini aus Köln bestellt.

Die Staatsanwaltschaft Köln hat im August 2020 Durchsuchungen bei dem Onlinehändler durchgeführt. Den Lizengo-Verantwortlichen und weiteren Beschuldigten wird vorgeworfen, im Jahr 2019 in Märkten Produktschlüssel als Lizenzen für Computerprogramme von Microsoft verkauft zu haben, ohne dass der Käufer ein tatsächliches Nutzungsrecht hatte. Im Oktober 2019 wurde berichtet, dass Microsoft den Anbieter Lizengo wegen des Vertriebs von Keys ohne gültige Nutzungsrechte bei Edeka, in Getränkemärkten und anderen Verkaufsstätten verklagt hatte.

Microsoft: Windows-Lizenz aus China im Ausland nicht gültig

Microsoft hat nach eigenen Angaben rechtliche Schritte gegen das Kölner Unternehmen wegen des Verkaufs von Software-Karten durch Lizengo eingeleitet. In einer Erklärung des US-Unternehmens heißt es dazu: "Ein funktionierender Product Key ist nicht gleichbedeutend mit einer gültigen Lizenz. Product Keys sind keine Lizenzen, sie dienen lediglich dazu, dass derjenige Kunde, der bereits ein Nutzungsrecht (Lizenz) für ein Computerprogramm erhalten hat, dieses installieren und aktivieren kann."

Ein nach dem Verkauf bei Edeka bei einem Kunden angezeigter Product Key für die Aktivierung von Microsoft Office Home & Student 2016 habe zu einem OEM-Programm von Microsoft für das Gebiet der Volksrepublik China gehört und sei im Ausland ungültig. Der zweite, demselben Kunden angezeigte Product Key sei Teil eines Volumenlizenzvertrags, der im Namen einer Universität in Bulgarien abgeschlossen wurde, erklärte Microsoft.

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Jakelandiar 22. Feb 2021 / Themenstart

Und? Das ist Globalisierung. Oder meinst du das sich das noch lohnt für alle wenn...

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