Abo
  • Services:
Anzeige
Kaspersky hat sein Ransomware-Decryptor-Werkzeug auf den neuesten Stand gebracht.
Kaspersky hat sein Ransomware-Decryptor-Werkzeug auf den neuesten Stand gebracht. (Bild: Screenshot Golem.de)

Erpressungstrojaner: Kaspersky erklärt Coinvault und Bitcryptor für tot

Kaspersky hat sein Ransomware-Decryptor-Werkzeug auf den neuesten Stand gebracht.
Kaspersky hat sein Ransomware-Decryptor-Werkzeug auf den neuesten Stand gebracht. (Bild: Screenshot Golem.de)

Für Nutzer, deren Daten durch Ransomware verschlüsselt wurden, gibt es Hoffnung: Ein neues Tool soll allen Opfern von Coinvault und Bitcryptor helfen, ihre Daten wiederherzustellen. Die dafür notwendigen geheimen Schlüssel wurden bei der Verhaftung der Malware-Entwickler sichergestellt.

Anzeige

Die weit verbreiteten Erpressungstrojaner Coinvault und Bitcryptor seien tot, sagt der Antivirenhersteller Kaspersky. Verschlüsselungstrojaner sind seit Jahren ein Ärgernis für PC- und Smartphonenutzer. Nachdem die mutmaßlichen Programmierer der Malware im September in den Niederlanden festgenommen wurden, konnten jetzt mehr als 14.000 geheime Schlüssel sichergestellt werden - es besteht also Hoffnung für Opfer von Coinvault und Bitcryptor.

Die niederländische Polizei hat bei der Verhaftung der Malware-Programmierer nach eigenen Angaben mit Kaspersky zusammengearbeitet. Bereits am 14. September 2015 wurden die mutmaßlichen Urheber der Software in Amersfoort in den Niederlanden festgenommen. Bei der Festnahme wurden zahlreiche Geräte beschlagnahmt - im Zuge der Ermittlungen erhielt die Polizei auch Zugriff auf einen der Command-and-Control-Server.

Malware-Programmierer nutzten stärkere Verschlüsselung

Die Ermittler gaben die Daten an das Kaspersky-Team weiter. Bei einer Untersuchung der Malware stellten die Malware-Experten Jornt van der Weil und Santiago Pontiroli fest, dass der Trojaner die Nutzerdaten mit 256-Bit-AES verschlüsselt und den Cipher-Feedback-Mode (CFB) nutzt. CFB ist eine selbstsynchronisierende Stromchiffre - in früheren Versionen der Malware wurden noch Blockchiffren mit 128-Bit-AES und Blockchiffren genutzt.

Aus den Daten des Command-and-Control-Servers konnten die Sicherheitsforscher nach eigenen Angaben außerdem mehr als 14.000 geheime Schlüssel extrahieren. Zusammen mit der Information über das verwendete Verschlüsselungsverfahren waren sie in der Lage, ihr Anti-Ransomware-Werkzeug "Decryptor" mit den 14.000 sichergestellten Schlüsseln auf den neuesten Stand zu bringen.

Nach Angaben von Kaspersky sollten die meisten Opfer von Coinvault und Bitcryptor daher jetzt in der Lage sein, ihre Daten ohne Lösegeldzahlung wieder freizuschalten. Das FBI hatte kürzlich noch empfohlen, bei Ransomware-Lösegeldforderungen einfach zu bezahlen. Doch eine Garantie, dass die Daten nach einer Lösegeldzahlung wirklich freigeschaltet werden, gibt es nicht. Das BSI rät daher davon ab, zu zahlen.


eye home zur Startseite
elf 03. Nov 2015

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss!

spaceMonster 02. Nov 2015

ADW cleaner ist super, link das nächste mal direkt zum Hersteller: https://toolslib.net...

makeworld 02. Nov 2015

Danke :-) Im Debattiersalon sind die Besten der Besten (Zitate) für immer festgehalten...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. BODYCOTE Deutschland GmbH, Düsseldorf
  2. DRÄXLMAIER Group, Vilsbiburg bei Landshut
  3. T-Systems International GmbH, Leinfelden-Echterdingen
  4. über JobLeads GmbH, Stuttgart


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 6,99€
  3. 29,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Blackberry Key One

    Android-Smartphone mit Hardware-Tastatur kostet viel

  2. Arrow Launcher 3.0

    Microsofts Android-Launcher braucht weniger Energie und RAM

  3. Die Woche im Video

    Angeswitcht, angegriffen, abgeturnt

  4. Hardlight VR Suit

    Vibrations-Weste soll VR-Erlebnis realistischer machen

  5. Autonomes Fahren

    Der Truck lernt beim Fahren

  6. Selektorenaffäre

    BND soll ausländische Journalisten ausspioniert haben

  7. Kursanstieg

    Bitcoin auf neuem Rekordhoch

  8. Google-Steuer

    Widerstand gegen Leistungsschutzrecht auf EU-Ebene

  9. Linux-Kernel

    Torvalds droht mit Nicht-Aufnahme von Treibercode

  10. Airbus A320

    In Flugzeugen wird der Platz selbst für kleine Laptops knapp



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Galaxy-A-Serie vs. P8 Lite (2017): Samsungs und Huaweis Kampf um die Mittelklasse
Galaxy-A-Serie vs. P8 Lite (2017)
Samsungs und Huaweis Kampf um die Mittelklasse
  1. Wettbewerbsverstoß Google soll Tizen behindert haben
  2. Strafverfahren De-facto-Chef von Samsung wegen Korruption verhaftet
  3. Samsung Preisliches Niveau der QLED-Fernseher in der Nähe der OLEDs

Fire TV Stick 2 mit Alexa im Hands on: Amazons attraktiver Einstieg in die Streaming-Welt
Fire TV Stick 2 mit Alexa im Hands on
Amazons attraktiver Einstieg in die Streaming-Welt
  1. Fernsehstreaming Fire-TV-App von Waipu TV bietet alle Kanäle kostenlos
  2. Fire TV Amazon bringt Downloader-App wieder zurück
  3. Amazon Downloader-App aus dem Fire-TV-Store entfernt

Bodyhacking: Ich, einfach unverbesserlich
Bodyhacking
Ich, einfach unverbesserlich

  1. Re: Wenn das Gerät wenigstens BlackberryOS hätte...

    Kondratieff | 08:40

  2. Re: Anscheinend gibt es keine gesetzlichen Vorgaben.

    MarioWario | 08:31

  3. Re: sehr clever ... MS

    Thunderbird1400 | 08:19

  4. Re: Halb-OT: Bloß kein handliches Gerät...

    DetlevCM | 08:03

  5. Re: Display größer als bei Fulltouch 5"+

    BISCiTSde | 07:22


  1. 20:21

  2. 11:57

  3. 09:02

  4. 18:02

  5. 17:43

  6. 16:49

  7. 16:21

  8. 16:02


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel