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Der Betreiber dieser Webseite verkauft Waffen und Drogen.
Der Betreiber dieser Webseite verkauft Waffen und Drogen. (Bild: Eric Feferberg/AFP/Getty Images)

Handel mit Drogen, Waffen oder Bitcoins

Dabei ist der medienwirksame illegale Handel mit Drogen, Waffen oder Bitcoins in Webshops wie Silk Road und Agora nur die Spitze des Eisbergs. OK-Gruppierungen gehen immer strategischer und ganzheitlicher vor, sprich: Verschlüsselung, Anonymisierung und Pseudonymisierung werden konsequent auf allen Ebenen genutzt: bei der Ansprache einer erpressten Person ebenso wie beim Geldtransfer, bei der Koordination der eigenen Bande ebenso wie zum Ausspähen eines Zielobjektes.

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Diese zunehmend wasserdichtere Internetnutzung ist aus polizeilicher Sicht ein großes Problem: Bei der jüngst durchgeführten Operation Onymous wurde schnell gemutmaßt, dass gar kein technischer Fehler oder ein besonders guter polizeilicher Hack den Zugriff auf die abgeschalteten Systeme ermöglichte, sondern altmodische Fahndungsarbeit mit Fokus auf die menschliche Komponente, sprich: Polizeipsychologie.

Und es sieht derzeit auch nicht danach aus, dass die Polizeien des Bundes und der Länder in Deutschland einen grundsätzlichen Richtungswechsel in Sachen Cybercrime anstreben. Die Mehrzahl der Polizistinnen und Polizisten durchläuft immer noch die klassische Ausbildung - ein Polizist ist zuerst einmal Generalist. Er kann theoretisch ebenso im Kriminaldauerdienst wie bei der Wasserschutzpolizei landen.

Immer einen Schritt voraus sein

Digitalisierung kommt vor, findet aber eher am Rande und in sehr stark umgrenzten Szenarien statt beispielsweise in Form des Diensthandys, des Computers bei der Passkontrolle am Flughafen oder bei der behördeninternen Mailkommunikation. Das ist leicht überschaubar und schnell beherrschbar, jedoch keineswegs besonders innovativ. Und auch die neuen Anschaffungen und Wünsche der Polizeibehörden im Bereich der Hard- und Software (PDF) legen eher den Schluss nahe, dass es auch mittelfristig um anwendungsorientiertes Schritthalten mit den Kriminellen geht - nicht um kreatives neues Denken.

Software zum Knacken von Passwörtern, Observationstechnik und Telekommunikationsüberwachung in der Cloud sollen für Polizisten gemacht sein, nicht für IT-Experten. Das heißt: leicht bedienbar, schnell in bestehende Strukturen integrierbar und so günstig wie möglich. Die Beteiligung an Forschungsprojekten und neuen Lösungsansätzen ist zwar durchaus von Interesse und wird hier und da durchgeführt, prägt jedoch keinesfalls den Cybercrime-Alltag der Polizei.

Deutschland fehlen Cybercrime-Spezialisten

Derzeit stark diskutierte und in mehreren Bundesländern erprobte Themenkomplexe wie Predictive Policing mögen zwar spektakulär aussehen, sind aber nicht prototypisch für eine Polizei in der digitalen Gegenwartsgesellschaft. Deshalb findet die meiste Bewegung in Sachen Cybercrime-Forschung und -Bekämpfung derzeit auf internationaler Ebene bzw. im Ausland statt, beispielsweise in den USA, wo Predictive Policing schon ausführlich ausprobiert wird. Aus diesem Grund dürfte Deutschland noch für einige Zeit sehr intensiv mit ausländischen Behörden kooperieren - ganz einfach weil wir im bundesdeutschen Polizeialltag von neu sozialisierten Cybercops, also digitalen Experten mit eindeutiger Profilbildung und entsprechender Denkweise im Bereich Cybercrime noch sehr weit entfernt sind.

Ob die Strategie des Ausbildens von Generalisten mit gleichzeitigem Verzicht auf entsprechende Quereinsteiger gelingt, denen heutzutage oftmals immer noch der Stallgeruch fehlt und die deshalb nicht immer einen leichten Stand innerhalb der Polizeibehörden haben, erscheint allein schon aufgrund der neu entstehenden Cybercrime-Phänomene, die auf jahrzehntealte Traditionen der Verbrechensbekämpfung keine Rücksicht mehr nehmen, mehr als fragwürdig.

 Erpressung und Geldwäsche: Polizei kommt bei Cybercrime nicht hinterher

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elitezocker 08. Dez 2015

Ach das ist doch nur flamen. Völlig daneben. Wie erklärst Du denn, dass bei...

Der Held vom... 28. Jan 2015

Ein Apfel ist essbar. Wenn ich dir verbiete, den Apfel zu essen oder auch nur zu fragen...

JNZ 26. Jan 2015

Das hat nichts mit Deutschen zu tun. So schlecht, wie diese Mails übersetzt sind, wurden...

space invader 26. Jan 2015

die schaffen's ja regulär schon nicht, die üblichen Einbrüche in den Ortschaften...

theonlyone 25. Jan 2015

Was genau sollte daran falsch sein ? Die wollen eben wissen was du mit all diesen...



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