Abo
  • Services:

Erneuter Gewinnrückgang: Samsung verschätzt sich bei Galaxy S6 und S6 Edge

Samsung hat sich bei der Produktionsplanung seiner neuen Smartphones verrechnet. Der Konzern hat zu viele Galaxy S6 produziert - der Gewinn wird das siebte Mal in Folge sinken.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Galaxy S6 und das Galaxy S6 Edge sollen mittlerweile über 10 Millionen Mal verkauft worden sein.
Das Galaxy S6 und das Galaxy S6 Edge sollen mittlerweile über 10 Millionen Mal verkauft worden sein. (Bild: Golem.de)

Samsung hat den Absatz seiner aktuellen Top-Smartphones offenbar falsch berechnet. Der südkoreanische Konzern erwartet laut Angaben vom 7. Juli 2015 für das zweite Quartal erneut einen Gewinnrückgang, zum siebten Mal in Folge. Der operative Gewinn in dem Zeitraum von April bis Juni sank im Jahresvergleich um vier Prozent auf 6,9 Billionen Won (6,1 Milliarden US-Dollar).

Stellenmarkt
  1. VSE Aktiengesellschaft, Saarbrücken
  2. CompuGroup Medical Deutschland AG, Koblenz

Der Umsatz sei um 8,4 Prozent auf 48 Billionen Won gesunken, hieß es in dem Ergebnisausblick. Endgültige Quartalsergebnisse werden im Laufe des Monats erwartet.

Das Galaxy S6 Edge ist baugleich mit dem Galaxy S6, hat aber als erstes Smartphone einen auf der linken und rechten Seite gebogenen Bildschirm. Der Absatz der neuen S6-Edge-Smartphones blieb offenbar unter den Erwartungen. Wie das Wall Street Journal aus informierten Kreisen erfahren hat, hatte Samsung prognostiziert, für jedes Galaxy S6 Edge mit Curved-Display vier Galaxy S6 zu verkaufen und seine Produktion entsprechend vorbereitet. Doch der Kunde entschied sich anders: Beide Geräte wurden fast gleich stark nachgefragt.

Das führte zu einer großen Menge von unverkauften Galaxy S6, besonders in weißer Farbe. Im April 2015 sagte der Chef von Samsungs Mobile-Sparte J.K. Shin, die Produktion des Galaxy S6 Edge müsse gesteigert werden, um die Nachfrage zu erfüllen. Es gebe Probleme in der Fertigung. Ende April 2015 kündigten Samsung-Manager in einem Conference Call mit Analysten an, sie könnten bis Ende Juni die produzierten Stückzahlen an die Nachfrage anpassen.

Samsung macht keine Angaben zu den verkauften Stückzahlen seiner Produkte. Die beiden Smartphones Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge sollen bei den Auslieferungen die 10-Millionen-Marke überschritten haben, hatte ein nicht namentlich genannter hochrangiger Samsung-Manager Mitte Mai der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap mitgeteilt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 83,90€
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)

bltpgermany 08. Jul 2015

Apple und Samsung bashen sich halt selber gegenseitig... Samsung machts gerne über...

bltpgermany 08. Jul 2015

Gar nichts ist sachlich und geregelt ;-) Wenn ich sehe, dass der ganze Artikel, der vom...

HerrHerger 08. Jul 2015

Einige hier haben damit entweder wirklich kein Problem, oder sie wollen sich ihr S6 nicht...

Niaxa 08. Jul 2015

Ich finde den Beitrag gut ^^. Ich würde ihn von Applekommentaren aber befreien. Jeder...

plutoniumsulfat 08. Jul 2015

Amazon macht keinen Gewinn wegen Reinvestition, aber das heißt nicht gleich Verlust.


Folgen Sie uns
       


Samsung Flip - Test

Das Samsung Flip ist ein Smartboard, das auf eingängige Weise Präsentationen oder Meetings im Konferenzraum ermöglicht. Auf dem 55 Zoll großen Bildschirm lässt es sich schreiben oder zeichnen - doch erst, wenn wir ein externes Gerät daran anschließen, entfaltet es sein komplettes Potenzial.

Samsung Flip - Test Video aufrufen
Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

    •  /