Abo
  • IT-Karriere:

Erneuerbare Energien: Tesla eröffnet seinen ersten Netzspeicher in Europa

Das Powerpack kommt nach Belgien: Tesla hat einen Netzspeicher aus seinen Akku-Modulen aufgebaut. In Australien trägt Teslas großer Netzspeicher dazu bei, die Betriebskosten für das Stromnetz zu senken.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla hat jetzt einen Netzspeicher in Belgien in Betrieb genommen. Auch in Großbritannien ist ein Speicher geplant.
Tesla hat jetzt einen Netzspeicher in Belgien in Betrieb genommen. Auch in Großbritannien ist ein Speicher geplant. (Bild: Tesla/Screenshot: Golem.de)

Tesla hat den ersten Netzspeicher in Europa gebaut und Betrieb genommen: Er steht in Belgien und soll Schwankungen im europäischen Stromnetz ausgleichen. Ein weiteres vergleichbares Projekt ist in Großbritannien geplant.

Stellenmarkt
  1. Eurowings Aviation GmbH, Köln
  2. operational services GmbH & Co. KG, Braunschweig

Die Anlage in Belgien steht in Terhills, etwa 50 Kilometer nordwestlich von Aachen und umfasst 140 Powerpacks. Ein Powerpack hat eine Speicherkapazität von 210 Kilowattstunden. Zusammen können sie kurzfristig eine Leistung von 18,2 Megawatt zu Verfügung stellen.

Der Speicher soll dazu dienen, die Netzfrequenz von 50 Hertz aufrechtzuerhalten. Wird die Frequenz zu hoch, wird der Speicher geladen. Sinkt sie, speisen die Akkus Strom ins Netz ein. Für diese Aufgabe werden bisher beispielsweise Gasturbinen eingesetzt.

Das Projekt in Terhills ist eine Kooperation von Tesla mit dem belgischen Unternehmen Restore, einem Demand-Response-Aggregator. Das ist ein Unternehmen, das die Stromversorgung zwischen Abnehmern und Netzbetreibern vermittelt. Einen weiteren Speicher will Restore in Großbritannien bauen.

Tesla hat bereits mehrere solcher Speicher gebaut. Der größte steht im Süden Australiens und wurde im Dezember vergangenen Jahres in Betrieb genommen. Er hat eine Kapazität von 129 Megawattstunden und kann eine Leistung von 100 Megawatt einspeisen. Da der Speicher den Einsatz von Gasturbinen, die im Betrieb teuer sind, unnötig macht, konnten laut einer aktuellen Studie die Kosten für den Betrieb des Stromnetzes deutlich gesenkt werden.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 34,99€
  2. 59,99€ für PC/69,99€ für PS4, Xbox (Release am 4. Oktober)
  3. (-77%) 13,99€

drdoolittle 17. Mai 2018

Ihre Probleme möcht ich haben... nicht.

gadthrawn 17. Mai 2018

Hm.. hast du mitbekommen, dass die Schweizer Medien statt der meterhohen Flamme von dem...

PearNotApple 17. Mai 2018

so klein sind die LG Chem Speicher von Steag nicht. Sie werden auch zur Stabilisierung...

Dcs69S 16. Mai 2018

Interessant und die Löschtechnik ist gleich mit verbaut. Im dicht besiedelten Kanton...


Folgen Sie uns
       


Phase One IQ4 ausprobiert

Die Phase One IQ4 ist das Mittelformatsystem mit der höchsten Auflösung, das zur Zeit erhältlich ist. Wir haben die Profikamera getestet.

Phase One IQ4 ausprobiert Video aufrufen
Black Mirror Staffel 5: Der Gesellschaft den Spiegel vorhalten
Black Mirror Staffel 5
Der Gesellschaft den Spiegel vorhalten

Black Mirror zeigt in der neuen Staffel noch alltagsnäher als bisher, wie heutige Technologien das Leben in der Zukunft katastrophal auf den Kopf stellen könnten. Dabei greift die Serie auch aktuelle Diskussionen auf und zeigt mitunter, was bereits im heutigen Alltag schiefläuft - ein Meisterwerk! Achtung, Spoiler!
Eine Rezension von Tobias Költzsch

  1. Streaming Netflix testet an Instagram erinnernden News-Feed
  2. Start von Disney+ Netflix wird nicht dauerhaft alle Disney-Inhalte verlieren
  3. Videostreaming Netflix will Zuschauerzahlen nicht länger geheim halten

Nuki Smart Lock 2.0 im Test: Tolles Aufsatzschloss hat Software-Schwächen
Nuki Smart Lock 2.0 im Test
Tolles Aufsatzschloss hat Software-Schwächen

Mit dem Smart Lock 2.0 macht Nuki Türschlösser schlauer und Türen bequemer. Kritisierte Sicherheitsprobleme sind beseitigt worden, aber die Software zeigt noch immer Schwächen.
Ein Test von Ingo Pakalski


    5G-Auktion: Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war
    5G-Auktion
    Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war

    Dass die Frequenzen für den 5G-Mobilfunk teuer wurden, lasten Telekom, Vodafone und Telefónica dem Newcomer United Internet an. Doch dies ist laut dem Netzplaner Kai Seim nicht so gewesen.
    Eine Analyse von Achim Sawall

    1. Funklöcher Hohe Bußgelder gegen säumige Mobilfunknetzbetreiber
    2. Bundesnetzagentur 5G-Frequenzauktion erreicht 6,5 Milliarden Euro
    3. 5G-Auktion Etablierte wollen Preis für 1&1 Drillisch hochtreiben

      •  /