Erneuerbare Energien: In China geht Offshore-Wind- und Solaranlage in Betrieb
Strom aus Wind und Sonne: In China ist eine Offshore-Pilotanlage für die Erzeugung von sauberem Strom in Betrieb gegangen. Sie ist noch klein.
Die Anlage des staatlichen chinesischen Energiekonzerns State Power Investment Corporation (SPIC) besteht aus einem Windrad und zwei schwimmenden Solarmodulen. Vorteil des Konzepts: Die beiden Solarmodule liefern ihren Strom an das Windrad. Der Strom wird gewandelt und dann über das Kabel der Windkraftanlage an Land transportiert.
Die Pilotanlage steht in Haiyang, einer Stadt in der ostchinesischen Provinz Shandong. Das Windrad gehört SPIC. Die beiden Solarmodule, die zusammen eine Leistung von 0,5 Megawatt haben, lieferte das norwegische Unternehmen Ocean Sun.
Die Kombination hat Vorteile
SPIC will mit der Anlage die Praktikabilität einer kombinierten Wind- und Solarstromanlage testen. Zu den Vorteilen gehört etwa die gemeinsam genutzte Infrastruktur. Zudem liefern die Anlagen Strom zu unterschiedlichen Tageszeiten: Wind weht oft am Morgen und am Abend stärker, die Sonneneinstrahlung hingegen ist mittags am intensivsten.
"Das erfolgreiche Projekt, das von SPIC finanziert und mit der Lösung von Ocean Sun gebaut wurde, zeigt, wie das gemeinsame Ziel der Reduzierung der CO2-Treibhausgasemissionen durch eine grenzüberschreitende Entwicklung erreicht werden kann" , sagte Børge Bjørneklett(öffnet im neuen Fenster) , Chef und Gründer von Ocean Sun.
Sollte das Projekt technisch und wirtschaftlich erfolgreich sein, dann soll nach Angaben von Ocean Sun im kommenden Jahr ein schwimmender Wind- und Solarpark mit einer Leistung von 20 Megawatt errichtet werden. Die Provinz Shandong plant, in den kommenden Jahren schwimmende Solaranlagen mit einer Leistung von insgesamt 42 Gigawatt zu bauen.
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