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Erneuerbare Energien: Größtes Solarkraftwerk Chinas geht ans Netz

Es ist der zweitgrößte Solarpark der Welt. Für Platz eins hat es nicht ganz gereicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Solarpark in Qinghai: sauberer Strom aus dem Westen für den boomenden Osten
Solarpark in Qinghai: sauberer Strom aus dem Westen für den boomenden Osten (Bild: Sungrow)

China will bis 2060 kohlendioxidneutral sein. Das Land muss sich also bemühen, seine vielen Kohlekraftwerke durch saubere Anlagen zur Stromgewinnung zu ersetzen. Eine ist gerade in Betrieb gegangen: das größte Solarkraftwerk Chinas.

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Das Kraftwerk wurde in der Provinz Qinghai im Westen des Landes gebaut. Qinghai ist nur dünn besiedelt, die Anlage wurde in einer Wüstenregion errichtet. Die Photovoltaikmodule liefern eine Leistung von 2,2 Gigawatt. Der Strom wird ins Netz eingespeist. Er kann aber auch vor Ort gespeichert werden: Die Anlage verfügt über einen Speicher mit einer Kapazität von knapp 203 Megawattstunden. Das Projekt hat gut 15 Milliarden Yuan gekostet, das sind umgerechnet etwa 1,9 Milliarden Euro.

Das Solarkraftwerk Bhadla hat etwas mehr Leistung

Das Solarkraftwerk ist das zweitgrößte der Welt. Mehr Leistung bietet nur der Bhadla Solar Park im indischen Bundesstaat Rajasthan, der im März dieses Jahres ans Netz gegangen ist. Er liefert 2,245 Gigawatt. Der bisher größte Solarpark in China steht in der Provinz Ningxia und liefert knapp 1,547 Gigawatt.

Der Bau des Solarkraftwerks in Qinghai hat nicht einmal ein Jahr gedauert: Die Arbeiten begannen im November vergangenen Jahres und waren im September abgeschlossen. Der Speicher sei in gut vier Monaten fertig gewesen, teilte das chinesische Unternehmen Sungrow mit. Der Wechselrichterhersteller hat das Kraftwerk zusammen mit dem staatlichen Energieversorger Huanghe Hydropower Development errichtet.

Erneuerbare Energien und Klimaschutz: Hintergründe - Techniken und Planung - Ökonomie und Ökologie - Energiewende (Deutsch)

Das Kraftwerk ist an die neue 800-Kilovolt-Ultrahochspannungsleitung angeschlossen. Die Trasse ist noch im Bau und soll Strom aus erneuerbaren Quellen in die dicht besiedelten Provinzen im Osten transportieren. Die knapp 1.600 Kilometer lange Hochspannungsleitung verläuft von Qinghai durch die Provinzen Gansu und Shaanxi nach Henan.

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__chris__ 06. Okt 2020

Das mit dem versenken ist keine neue Idee: Es wurden bis in die 1980er Jahre sogar sehr...

Grenzfrequenz 05. Okt 2020

Suchhilfe: Auf der Fraunhofer ISE-Seite gibt es die Datei aktuelle-fakten-zur...

Neremyn 05. Okt 2020

Wieso ich meine in China ist man schon weit genug um den Müll wieder zu verwenden. Au...

GajusTempus 04. Okt 2020

dazu gibt es bereits Beispielrechnungen. Eine besagt: Nach rund 30-50Tkm hat ein reines...

SvD 04. Okt 2020

Vielleicht gibt es in der Wüste dort zu wenige Häuer, um ausreichend Dächer zur Verfügung...


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