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Erneuerbare Energien: EU-Kommission fordert deutlich mehr Offshore-Windparks

Um Europa bis 2050 Kohlendioxid-neutral zu machen, soll die Kapazität der Offshore-Windenergie um das 25-Fache vergrößert werden.

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Offshore-Windpark (Symbolbild): Investitionen von knapp 790 Milliarden Euro
Offshore-Windpark (Symbolbild): Investitionen von knapp 790 Milliarden Euro (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Mehr grüner Strom: Die Europäische Union (EU) will deutlich mehr Offshore-Windparks errichten. Bis zum Jahr 2030 will die Gemeinschaft die Kapazität in allen europäischen Meeren mehr als verdoppeln.

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Das berichtet die britische Tageszeitung The Guardian unter Berufung auf ein internes Strategiepapier der Europäischen Kommission. Demnach soll die Windstrom-Kapazität in Ostsee, Nordsee, Atlantik, Mittelmeer und im Schwarzen Meer bis Ende des Jahrzehnts auf 60 Gigawatt ausgebaut werden. Aktuell beträgt die Kapazität an Offshore-Windparks in der EU 23 Gigawatt.

Strom aus Wind und Wellen

Bis zum Jahr 2050 sollen nach den Plänen der Kommission 300 Gigawatt an Windenergie zur Verfügung stehen. Gebaut werden sollen sowohl fest installierte Windräder als auch schwimmende, die auch in tieferen Gewässern verankert werden können. Strom soll zudem aus der Energie des Meeres erzeugt werden. Die Kommission geht von 60 Gigawatt im Jahr 2050 aus. In dem Jahr, so sieht es die Planung vor, soll die EU Kohlendioxid-neutral sein.

Das sei machbar in einem Bereich, "in dem Europa einzigartiges technologisches, wissenschaftliches und industrielles Wissen gesammelt" habe sowie über die nötigen Kapazitäten für die Produktion und Aufbau der Anlagen verfüge, heißt es in dem Dokument. Allerdings sei das ein anspruchsvolles Ziel: Die Kapazität an erneuerbaren Energien auf See müsse bis 2050 um das 25-Fache gesteigert werden.

Investitionen in Windenergie schaffen Arbeitsplätze

Die dafür nötigen Investitionen schätzt die Kommission auf knapp 790 Milliarden Euro. Dafür könnten in der Windbranche 62.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Die Kommission ist besorgt, dass die EU-Staaten nicht genug in Offshore-Windanlagen investieren. Sie mahnt in dem Papier, dass "fast die Hälfte der weltweiten Investitionen in Offshore-Windenergie im Jahr 2018 in China getätigt wurden". Die EU will ihre Windstrategie am 19. November vorstellen.

Erneuerbare Energien und Klimaschutz: Hintergründe - Techniken und Planung - Ökonomie und Ökologie - Energiewende (Deutsch)

Den meisten Windstrom auf dem Meer in Europa produziert derzeit Großbritannien: Das Land verfügt über 45 Prozent der Offshore-Anlagen. Auf Platz zwei liegt Deutschland mit 34 Prozent. Es folgen Dänemark mit 8 Prozent, Belgien mit 7 Prozent und die Niederlande mit 5 Prozent.

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Karbid 18. Nov 2020 / Themenstart

Berechne die kinetische Energie im Wind und ziehe die Energie ab, die so ein Windrad an...

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