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Erneuerbare Energien:
Ein Labor für Weltuntergangsszenarien

Forschung in D
Sturm, Dürre, Meteoriteneinschlag, Hackerattacke: Karlsruher Forscher simulieren, wie viel unser Energienetz aushält, damit wir nicht eines Tages im Dunkeln sitzen.
/ Werner Pluta
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Einrichtungen des KIT Energy Lab 2.0: Die Stromversorgung ist sehr sicher. (Bild: Markus Breig, KIT)
Einrichtungen des KIT Energy Lab 2.0: Die Stromversorgung ist sehr sicher. Bild: Markus Breig, KIT

Bis 2045 soll Deutschland klimaneutral werden. Aber geht das mit unserem Energiesystem? Wenn ja: wie? Wie wirken sich weltpolitische Ereignisse aus? Beispielsweise der Krieg in der Ukraine und folgende Lieferstopps von Gas oder die Umleitung der Frachter wegen des Beschusses von Schiffen, die ins Rote Meer einfahren? Solche Szenarien zu simulieren, ist die Aufgabe des Energy Lab des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).

Das Energy Lab 2.0(öffnet im neuen Fenster) befindet sich auf dem Campus Nord des KIT, mitten im Wald außerhalb von Karlsruhe. An einem grauen, regnerischen Wintertag empfängt Uwe Kühnapfel, Fachgebietsleiter Energiesystemintegration (ESI) am Institut für Automation und angewandte Informatik (IAI), den Besucher des Geländes. Hier fällt alles etwas größer aus: Der Campus erstreckt sich auf einer Fläche von 1,4 Quadratkilometern. In der nordöstlichen Ecke liegt das Energy Lab.

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