Technikdaten in einer Tabelle: weniger langweilige Arbeit für mich
Als Nächstes setzte ich Copilot für Tabellen ein: Für einen Hardwaretest zu Zykluscomputern brauchte ich eine Tabelle mit den technischen Daten der einzelnen Produkte. Also bat ich Copilot, sinnvolle Produktdaten und technische Spezifikationen für die Zykluscomputer herauszusuchen und in einer Tabelle aufzulisten.
Das Ergebnis war erstaunlich akkurat. Copilot schlug mir meistens sinnvolle Spezifikationen vor, suchte sie und packte sie in die Tabelle. Die meisten Angaben waren sogar korrekt oder zumindest nicht ganz falsch.




Copilot sollte für mich dann noch die Apps der Produkte heraussuchen und ihre Datenschutzbestimmungen nach einem Ampelsystem bewerten. Das Ergebnis fand ich ebenfalls wieder sehr zutreffend. Bei meiner eigenen Prüfung hatte ich die Apps meistens auch so bewertet wie Copilot.
Klar, teilweise übernimmt die KI schon mal unreflektiert Daten und Werbetexte der Hersteller. Zudem muss ich immer noch gegenprüfen, ob die Daten stimmen. Trotzdem hätte es mir einiges an Zeit und Langeweile erspart, wenn ich die Vorarbeit für den Testartikel von der KI hätte machen lassen.
Man kann die KI auch nach Quellen fragen, was es einfacher macht, selbst nachzuprüfen. Die bloße Angabe von Quellen ist aber kein Beweis für die Richtigkeit der KI-Aussage.
Zusammenhänge, wo keine sind
KI kann zum Beispiel Zusammenhänge annehmen, die nicht gegeben sind. So wollte ich etwa wissen, ob ein bestimmter Zyklustracker als Medizinprodukt nach Risikoklasse IIb zertifiziert ist. Copilot hat das bejaht, aber es stimmt nicht. Als Quellen wurden eine Webseite des TÜV Süd und der IHK angegeben. Dort ging es jedoch nur allgemein um die Medizinprodukteklassifizierung – von dem gesuchten Zyklustracker stand auf beiden Seiten nichts.