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Ericsson: Swisscom beginnt 5G-Ausbau auch indoor

Die Swisscom beginnt ihr 5G-Netz auch indoor auszurollen. Dazu werden 5G Radio Dots von Ericsson eingesetzt. Doch der Betreiber setzt auf ein Zwei-Klassen-5G.

Artikel veröffentlicht am ,
Indoor 5G von Ericsson
Indoor 5G von Ericsson (Bild: Ericsson)

Swisscom baut mit sogenannten 5G Radio Dots das 5G-Netz von Ericsson in Gebäuden aus. Das gab der schwedische Mobilfunkausrüster bekannt. Laut Daniel Staub, Head of Joint Mobile Group bei Swisscom, soll das Indoor Small Cell System von Ericsson das Netz von Swisscom in Innenräumen stärken.

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Der erste 5G-Datenanruf zwischen zwei Niederlassungen wurde Anfang diesen Monats über das 5G-Radio-Dot-System während der Veranstaltung Joint Mobile Day in Bern durchgeführt.

"Wir wollen alle Regionen mit 5G versorgen, sowohl städtische wie ländliche Regionen und setzen zudem auch auf Indoorvernetzung, damit unsere Kunden überall von einem guten 5G-Netz profitieren", sagte Swisscom-Sprecherin Annina Merk Golem.de auf Anfrage.

Martin Buerki, Leiter von Ericsson Schweiz, erklärte: "Mit unserem 5G Radio Dot können Netzbetreiber die vorhandene Indoor-Netzwerkinfrastruktur beim Upgrade von 4G weiterverwenden."

Die Swisscom wird ihr 5G fast nur punktuell verfügbar machen. Für die breite Masse der Bevölkerung bietet man 5G Wide mit Datenübertragungsraten von 1 GBit/s und mehr. Dies ist aber auch mit LTE möglich, in der höchsten Ausbaustufe als LTE Advanced Plus. Ein Experte sagte Golem.de: "Es ist 5G durch Spectrum Share ohne 5G-Geschwindigkeit." Es handelt sich um Refarming, die Nutzung von LTE und 5G NR im gleichen Spektrum.

Die Swisscom wird 5G auf verschiedenen Frequenzen einführen. Die Frequenzen 1.800 und 2.100 MHz seien eher für die Abdeckung geeignet und die 3.500-MHz-Frequenz biete hohe Kapazität und Geschwindigkeit, aber keine große Abdeckung. "Darum unterscheiden wir zwischen 5G Fast - großer Datendurchsatz, kleine Abdeckung - und 5G Wide - schweizweite 5G-Abdeckung mit geringerem Datendurchsatz", erklärte Swisscom-Sprecherin Sabrina Hubacher Golem.de im April 2019.

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jim 24. Jul 2019

Weil wir uns dumm und dämlich bezahlt haben und seit die Konkurrenz auf Huawei als...


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