Ericsson Mobility Report: Datenverkehr wächst auch durch Hybridzugänge stark

Die Zahl der Zugänge mit Fixed Wireless Access (FWA) soll sich in den nächsten Jahren voraussichtlich fast verdreifachen. Ericsson berechnet auf Grundlage von Netzdaten.

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Der neue Report liegt vor.
Der neue Report liegt vor. (Bild: Ericsson)

Im dritten Quartal 2021 stieg der Datenverkehr in Mobilfunknetzen einschließlich Fixed Wireless Access (FWA) im Vergleich zum Vorjahr um 42 Prozent auf rund 78 Exabytes (EBytes). Das geht aus dem Ericsson Mobility Report November 2021 hervor, der am 30. November 2021 veröffentlicht wurde. Seit 2011 ist die Datenmenge um fast das 300-Fache gestiegen.

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Die Ergebnisse basieren auf aktuellen und zurückliegenden Netzdaten, die dem schwedischen Mobilfunkausrüster vorliegen.

In Westeuropa ist 4G demnach die vorherrschende Zugangstechnologie, auf die Ende 2021 80 Prozent aller Verträge entfallen. Es wird prognostiziert, dass 4G bis zum Jahr 2027 auf 16 Prozent und WCDMA/HSPA, also 3G, auf praktisch null Prozent der Verträge zurückgehen wird, da die Nutzer zu 5G migrieren. Rund 60 Netzbetreiber haben in Westeuropa bereits 5G-Dienste eingeführt.

Seit dem Jahr 2011 hat die Einführung von 4G-LTE-Netzen entscheidend dazu beigetragen, dass weltweit 5,5 Milliarden neue Smartphones sich in Netzen einbuchten und mehr als 20.000 verschiedene 4G-fähige Modelle auf dem Markt erhältlich sind.

Breitband-IoT wird immer stärker genutzt

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Laut dem Report verändert sich auch die Art der mobilen Verbindungen rasant, was zu einem kontinuierlichen Anstieg des mobilen Datenverkehrs beiträgt. Breitband-IoT hat nun 2G/3G als das Segment überholt, das die meisten IoT-Anwendungen verbunden hat. Bis Ende 2021 wird erwartet, dass 47 Prozent aller mobilen IoT-Verbindungen auf diese Technologie entfallen werden, verglichen mit 37 Prozent für 2G/3G und 16 Prozent für Massive-IoT-Technologien (NB-IoT und Cat-M).

Zunahme des Massive-IoT-Einsatzes wird in den nächsten Jahren bei E-Health, Wearables, Güternachverfolgung, Umweltmonitoring und intelligenten Zählern sowie Geräten zur Nachverfolgung von Produktionsprozessen erwartet. Massive-IoT-Einsätze werden voraussichtlich 51 Prozent aller mobilen IoT-Verbindungen bis 2027 ausmachen.

Im gleichen Zeitraum werden sich die FWA-Anschlüsse voraussichtlich fast verdreifachen - von 88 Millionen bis Ende 2021 auf rund 230 Millionen in 2027. Fast die Hälfte dieser Verbindungen wird voraussichtlich über 5G-Netze erfolgen. Fixed Wireless Access (FWA) bedeutet, dass das Mobilfunksignal über eine Antenne auf dem Dach oder am Fenster ins Haus gebracht wird, von wo Ethernet-Kabel und Wi-Fi die Versorgung bieten. Dabei kann es sich auch um Hybridzugang aus DSL und 5G handeln, wie sie die Deutsche Telekom gerade breit testet.

Weitere Informationen gibt es hier in unserem Ratgeber zum Thema WAP.

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