Abo
  • Services:

Ericsson-Chef: Wichtigste 5G-Anwendung ist noch unbekannt

Was die wichtigste 5G-Anwendung wird, sei noch unbekannt, erklärte der Ericsson-Chef, aber die Betreiber sollten ihre Netze ausbauen, damit sie den Dienst jederzeit anschalten können. Die Preise für die Datenübertragung würden stark sinken.

Artikel veröffentlicht am ,
Ericsson-Chef Börje Ekholm
Ericsson-Chef Börje Ekholm (Bild: Ericsson)

Nach vielen Jahren der Arbeit mit Standards und Technologie bewegt sich 5G in die kommerzielle Phase. Das sagte Ericsson-Chef Börje Ekholm am 26. Februar 2018 in einem Briefing für die Medien und Analysten. "Wir wissen nicht, welche Anwendungsfälle für 5G letztendlich am wichtigsten sein werden, aber wir wissen, dass Early Adopters einen nachhaltigen Vorteil erzielen", betonte Ekholm.

Stellenmarkt
  1. dmTECH, Karlsruhe
  2. Bosch Gruppe, Stuttgart

Mit einem Netzwerk, das für 5G bereit ist, könnten Dienstanbieter die Zeit wählen, um 5G-Verkehr einzuschalten. Die Schlüsseltechnologien - vom Funkzugang bis zum Netzwerk-Slicing und Maschinenintelligenz - würden 5G zu einem kommerziellen Erfolg machen.

Kosten für mobile Daten sollen stark sinken

In einem erweiterten mobilen Breitbandnetz gehe es jedoch nicht nur um Geschwindigkeit und Benutzererfahrung, sondern auch um Netzwerkeffizienz. Ein vollständig entwickelter Antennenstandort mit 4G- und 5G-Kapazität werde mobile Daten zu einem Zehntel der Kosten im Vergleich zu einer einfachen 4G-Site von heute liefern.

"Erst dieses Jahr haben wir unsere 5G-Plattform fertiggestellt, die die 5G-Kern-, Funk- und Transportbereich zusammen mit OSS, BSS, Netzwerkdiensten und Sicherheit umfasst. Wir haben kommerzielle 5G-Software für Funk- und Kernnetzwerke hinzugefügt, um Betreibern zu ermöglichen, 5G bereits ab dem 4. Quartal 2018 zu starten", sagte er.

Der Chef des australischen Telekommunikationskonzerns Telstra, Andy Penn, betonte die Wichtigkeit eines frühen Einstiegs in 5G.

Finanziell steht Ericsson jedoch nicht stabil da: Im Schlussquartal 2017 fiel der Umsatz um 12 Prozent auf 57,2 Milliarden schwedische Kronen (5,85 Milliarden Euro). Der Verlust lag bei 18,9 Milliarden Kronen (1,88 Milliarden Euro).



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€

RipClaw 26. Feb 2018

Man kann die verfügbaren Frequenzbereiche effizienter nutzen aber die Steigerungen...

Pecker 26. Feb 2018

+++ Trifft in allen Punkten den Nagel auf den Kopf! Ich stelle mir das in Zukunft auch...

jones1024 26. Feb 2018

Die Kosten für Datenübertragung mag zwar sinken. Heisst aber noch lange nicht, dass die...


Folgen Sie uns
       


Huawei Mate 20 Pro - Test

Das Mate 20 Pro ist Huaweis neues Topsmartphone. Es kommt wieder mit einer Dreifachkamera, die um ein Superweitwinkelobjektiv ergänzt wurde. Im Test gefällt uns das gut, allerdings ist die Kamera weniger scharf als die des P20 Pro.

Huawei Mate 20 Pro - Test Video aufrufen
Dell Ultrasharp 49 im Test: Pervers und luxuriös
Dell Ultrasharp 49 im Test
Pervers und luxuriös

Dell bringt mit dem Ultrasharp 49 zwei QHD-Monitore in einem, quasi einen Doppelmonitor. Es könnte sein, dass wir uns im Test ein kleines bisschen in ihn verliebt haben.
Ein Test von Michael Wieczorek

  1. Magicscroll Mobiles Gerät hat rollbares Display zum Herausziehen
  2. CJG50 Samsungs 32-Zoll-Gaming-Monitor kostet 430 Euro
  3. Agon AG322QC4 Aggressiv aussehender 31,5-Zoll-Monitor kommt für 600 Euro

Wet Dreams Don't Dry im Test: Leisure Suit Larry im Land der Hipster
Wet Dreams Don't Dry im Test
Leisure Suit Larry im Land der Hipster

Der Möchtegernfrauenheld Larry Laffer kommt zurück aus der Gruft: In einem neuen Adventure namens Wet Dreams Don't Dry reist er direkt aus den 80ern ins Jahr 2018 - und landet in der Welt von Smartphone und Tinder.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Life is Strange 2 im Test Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
  2. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

Agilität: Wenn alle bestimmen, wo es langgeht
Agilität
Wenn alle bestimmen, wo es langgeht

Agiles Arbeiten ist, als ob viele Menschen gemeinsam ein Auto fahren. Aber wie soll das gehen und endet das nicht im Riesenchaos?
Von Marvin Engel

  1. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  2. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp
  3. IT-Jobs "Jedes Unternehmen kann es besser machen"

    •  /