Ericsson: 5G-Anschaltung erfordert doch mehr als ein Software-Update

Ericsson hatte erklärt, dass das Radio System Portfolio für 5G nur ein Remote-Update der Gerätesoftware benötige.

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Der Ericsson-Techniker macht das Software-Update wohl vom Radiohead aus.
Der Ericsson-Techniker macht das Software-Update wohl vom Radiohead aus. (Bild: Deutsche Telekom / Screenshot: Golem.de)

Die Deutsche Telekom hat in einem Firmenvideo gezeigt, dass die 5G-Einschaltung an einem Antennenstandort von Ericsson mehr erfordert als ein Softwareupdate. Der schwedische Ausrüster hatte unter anderem im Jahr 2018 erklärt: "Bereits installierte Funkprodukte aus dem Ericsson Radio System Portfolio decken ab sofort auch 5G New-Radio-Funktionen ab. Möglich wird dies durch ein Remote-Update der Gerätesoftware."

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Dies gelte für seit dem Jahr 2015 eingesetzte Ericsson Radio Systems. Doch bei dem Standort der Telekom in Lamberg in der Nähe von Cham muss doch neue Hardware eingesetzt werden. Ericsson hat die Anfrage von Golem.de bisher nicht beantwortet.

"Die meisten von unseren Stationen sind ja bereits 5G-ready, aber einige Arbeitsschritte sind dann halt doch noch zu tun", erklärt Telekom-Sprecher Marcus Jodl in dem Video.

Der Ericsson-Techniker muss zum Verkabeln der Radio-Module den Mast hochklettern, denn es ist eine Baseband dazugekommen. Zuerst wird die Baseband eingebaut, dann die Anbindung geprüft und die Konfiguration geladen. Dann muss der Standort für die Umverkabelung der Radio-Module zum Baseband kurzfristig geblockt werden. Nach der Wiederinbetriebnahme und dem Funktionstest ist der Standort dann wieder on air.

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"Die ganze Aktion dauert gerade mal drei Stunden. Ericsson baut derzeit bis zu 400 Stationen in der Woche für uns um", erklärte Jodl.

Die Telekom nutzt hier das bisherige 3G-Spektrum bei 2.1 GHz. Dynamic Spectrum Sharing (DSS) erlaubt zudem den parallelen Betrieb von zwei Mobilfunk-Standards in einem Frequenzband. Allerdings bietet die Telekom so nicht das schnelle 5G N78, sondern 5G N1.

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