Abo
  • Services:
Anzeige
Stephen Hawking: Ein schwarzes Loch ohne Ereignishorizont ist kein schwarzes Loch.
Stephen Hawking: Ein schwarzes Loch ohne Ereignishorizont ist kein schwarzes Loch. (Bild: Andrew Cowie/AFP/Getty Images)

Ereignishorizont Stephen Hawking postuliert ein Ende der schwarzen Löcher

Eine neue Sensation des britischen Physikers Stephen Hawking: Er versucht in einem Aufsatz, ein Paradoxon der schwarzen Löcher zu lösen und dekonstruiert diese dadurch.

Anzeige

Schwarze Löcher haben möglicherweise keinen Ereignishorizont, die Grenze, durch die nichts mehr aus einem schwarzen Loch herauskommt. Diese Theorie entwickelt der britische Physiker in einem neuen Aufsatz: Information Preservation and Weather Forecasting for Black Holes (Bewahrung von Informationen und Wettervorhersage für schwarze Löcher).

Schwarze Löcher bedeuten einen Widerspruch zwischen der allgemeinen Relativitätstheorie und der Quantenmechanik, sagte der Physiker der britischen Fachzeitschrift Nature: "In der klassischen Theorie gibt es kein Entkommen aus einem schwarzen Loch. Aber die Quantentheorie ermögliche Energie und Informationen das Entkommen."

Scheinhorizont

Hawking postuliert stattdessen einen Scheinhorizont, der Materie zwar anzieht, sie aber auch wieder loslässt, allerdings in sehr verstümmelter Form. Der Versuch, vorherzusagen, wie die Materie, die aus einem schwarzen Loch herauskomme, aussehe, sei wie eine Wettervorhersage: In der Theorie sei es möglich. In der Praxis sei eine genaue Vorhersage jedoch zu schwierig.

Indem Hawking den Ereignishorizont durch den Scheinhorizont ersetzt, schafft er die schwarzen Löcher, wie wir sie kennen, ganz ab: "Das Fehlen des Ereignishorizonts bedeutet, dass es keine schwarzen Löcher gibt - im Sinne eines Systems, aus dem Licht nicht in die Unendlichkeit entkommen kann", schreibt Hawking.

Paradoxon lösen

Der Aufsatz basiert auf einem Vortrag, den Hawking im August 2013 per Skype auf einer Konferenz am Kavli-Institut für Theoretische Physik in Santa Barbara im US-Bundesstaat Kalifornien gehalten hat. Er ist der Versuch, das Informationsparadoxon zu lösen, das Joseph Polchinski von Kavli-Institut 2012 entdeckt hat.

Der Aufsatz wurde als Preprint auf dem Dokumentenserver Arxiv veröffentlicht. Er ist jedoch noch keinem Peer Review unterzogen, also noch nicht von anderen Forschern bewertet worden.


eye home zur Startseite
GodsBoss 31. Jan 2014

Das, was du hier als "Elektrisches Universum" vorgestellt hast, ist aber keine Theorie...

Eheran 30. Jan 2014

So viel größer sicher nicht, wenn Größe = Volumen. Und schwerer... da scheint mir 10^6...

Technikfreak 30. Jan 2014

Bei einem unendlich gekrümten Raum, gibt es keinen Ausgang und keinen Eingang. Ergo...

Eheran 29. Jan 2014

Sie sind nicht weiter verschränkt. Was soll denn auch passieren?

ThinkBoy 28. Jan 2014

Sehr richtig, flasher395 !



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bizerba SE & Co. KG, Balingen
  2. Hubert Burda Media, München
  3. Dürr Systems AG, Bietigheim-Bissingen
  4. DEKRA SE, Stuttgart


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 64,97€/69,97€
  2. 7,99€
  3. 389,99€

Folgen Sie uns
       


  1. GPS Share

    Gnome-Anwendung teilt GPS-Daten im LAN

  2. Net-Based LAN Services

    T-Systems bietet WLAN as a Service ab Juni

  3. Angacom

    Unitymedia verlangt nach einem deutschen Hulu

  4. XYZprinting Nobel 1.0a im Test

    Wie aus einem Guss

  5. Square Enix

    Rollenspiel Lost Sphear mit Weltenerbauung angekündigt

  6. Gratis-WLAN

    EU gibt 120 Millionen Euro für 8.000 Hotspots aus

  7. Continental

    All Charge macht Elektroautos kompatibel für alle Ladesäulen

  8. Rime

    Entwickler kündigen Entfernung von Denuvo nach Crack an

  9. Inspiron Gaming Desktop

    Dell steckt AMDs Ryzen in Komplett-PC

  10. Bluetooth-Wandschalter

    Enocean steuert das Licht mit Energy Harvesting



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
XPS 13 (9365) im Test: Dells Convertible zeigt alte Stärken und neue Schwächen
XPS 13 (9365) im Test
Dells Convertible zeigt alte Stärken und neue Schwächen
  1. Prozessor Intel wird Thunderbolt 3 in CPUs integrieren
  2. Schnittstelle Intel pflegt endlich Linux-Treiber für Thunderbolt
  3. Asus B9440 im Test Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business

Calliope Mini im Test: Neuland lernt programmieren
Calliope Mini im Test
Neuland lernt programmieren
  1. Arduino Cinque RISC-V-Prozessor und ESP32 auf einem Board vereint
  2. MKRFOX1200 Neues Arduino-Board erscheint mit kostenlosem Datentarif
  3. Creoqode 2048 Tragbare Spielekonsole zum Basteln erhältlich

Tado im Langzeittest: Am Ende der Heizperiode
Tado im Langzeittest
Am Ende der Heizperiode
  1. Wemo Belkin erweitert Smart-Home-System um Homekit-Bridge
  2. Speedport Smart Telekom bringt Smart-Home-Funktionen auf den Speedport
  3. Tapdo Das Smart Home mit Fingerabdrücken steuern

  1. Ich finde die pilot wave theory besser.

    attitudinized | 13:02

  2. Re: Kann ich vollkommen bestätigen!

    plutoniumsulfat | 13:02

  3. Re: Kunstharz in den Sondermüll?

    knoxxi | 13:01

  4. Re: Ohne Strom und Energy harvesting?

    MysticaX | 13:01

  5. Re: Und wie ...

    Muhaha | 12:59


  1. 13:09

  2. 12:45

  3. 12:32

  4. 12:03

  5. 11:52

  6. 11:40

  7. 11:34

  8. 10:23


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel