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Effizienteres Rechnen

Der Energieverbrauch der Google-Rechenzentren macht den größten Anteil des CO2-Fußabdrucks von Alphabet aus. Google sieht sich an, wie nachhaltig seine Rechenzentren und seine Consumer-Hardware aufgesetzt ist und ist davon überzeugt, "einige der effizientesten Rechenzentren der Welt" zu betreiben.

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Dazu hat es bereits 2014 ein Whitepaper veröffentlicht. Der Messwert, den Google hier verwendet, ist die Power Usage Effectiveness (PUE). Sie beträgt im Jahresdurchschnitt für alle Rechenzentren 1,11 - der Branchenschnitt liegt bei 1,67. Das bedeutet, dass die Rechenzentren etwa sechsmal weniger Overhead-Energie verbrauchen.

Finanziell relevant sind auch die Kosten für die Energieversorgung der Kühlung: "Wenn sich beispielsweise die Zahl der Tage um 10 Prozent erhöht, an der die Außentemperatur höher als die Zieltemperatur in den Rechenzentren ist, werden sich auch die Kühlkosten um 10 Prozent erhöhen." Google sieht hier vor allem seine Rechenzentren in wärmeren Regionen wie etwa Singapur betroffen.

In Zusammenarbeit mit dem Weltressourceninstitut erstellte Google eine Risikoanalyse zur Wasserversorgung für Rechenzentren und mehrere wichtige Standorte.

Projekte und Produkte auf Klimakurs

Die Klimakrise ist für Google auch Anlass, neue Projekte und Produkte zu entwickeln. Für Google Earth gibt es dafür ein eigenes Team und auch das Cloud-Marketing reflektiert die grüne Strategie des Unternehmens. Mit der Google Earth Engine earthengine.google.com hat das Unternehmen eine Plattform für die Analyse von Geodaten entwickelt, die die Umwelt- und Erdbeobachtungssatellitenbilder der Welt zusammenführt und für Analysen zur Verfügung stellt. Damit können Abholzungen und Kahlschläge erkannt und Landnutzungstrends kartiert werden.

Weitere Projekte sind:

Der Global Surface Water Explorer

Auf Basis von Google Earth wurde 2018 der Global Surface Water Explorer vorgestellt. Er kartographiert mit Hilfe von Landsat-Bildern den Ort und die zeitliche Lage der Verteilung der Wasseroberflächen im globalen Maßstab in den letzten dreieinhalb Jahrzehnten und liefert Statistiken über Ausmaß und Veränderungen dieser Wasserflächen. Entwickelt wurde er zusammen mit dem Joint Research Centre der EU-Kommission. Der Datensatz soll Anwendungen zu Wasserressourcen-Management, Klimamodellierung, Biodiversität und Ernährungssicherheit unterstützen. Noch verdient Google kein Geld damit, aber bei entsprechender Nachfrage könnte sich das ändern. Die Entwicklungs- und Betriebskosten hält Google vertraulich.

Google Maps Transit

Das bereits 2007 gestartete Google Maps Transit wird zunehmend genutzt, um sich über das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs in Städten zu informieren. Es stehen die Angaben von mehr als 10.000 Betreibern in über 100 Ländern zur Verfügung. Pro Monat hat es eine Milliarde Nutzer. Die Kosten für das Projekt hält Google ebenfalls geheim.

Sunroof

Im Jahr 2015 startete Google das Projekt Sunroof. Das Online-Tool hilft, die potenzielle Solarenergie-Produktion und Kosteneinsparungen bei der Installation von Solaranlagen auf Dächern abzuschätzen. Seit 2018 erweitert Google in Zusammenarbeit mit führenden Versorgungsunternehmen die Abdeckung des Tools über die USA hinaus auf Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Inzwischen wurden über 107 Millionen Dächer in 21.500 Städten kartiert. Bislang sind aber die Daten nur für Adressen in den USA abrufbar.

Interessanterweise hat Google fast 2,5 Milliarden US-Dollar in Projekte für erneuerbare Energien und Solardachfonds für Privathaushalte investiert, die über eine Gesamtkapazität von 3,7 Gigawatt (GW) verfügen (S. 20). Über die finanziellen Aspekte äußert sich das Unternehmen nicht, bezeichnet den "Impact" jedoch als "mittel bis hoch".

Google unterhält auch ein internes Nachhaltigkeitsprogramm, das seinen teilnehmenden Standorten vorgibt, jedes Jahr mindestens ein datengetriebenes Projekt zu vollenden, um die lokale Umweltwirkung zu reduzieren.

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hyperlord 06. Feb 2020

Oh je, ausgerechnet ein Tilo Jung Video und dann auch noch mit Rahmstorf als objektive...

plutoniumsulfat 04. Feb 2020

Also wenn man die oberste Ebene der Aufteilung weglässt, ist es Kommunismus? Ist es auch...

Shismar 03. Feb 2020

Der Artikel bemängelt zwar die Intransparenz in vielen Bereichen, aber beurteilt die...

Shismar 03. Feb 2020

De Artikel ist vollkommen in Ordnung und sehr informativ. Vielleicht sollte er nicht auf...

ImBackAlive 31. Jan 2020

Nein, das stimmt einfach nicht. "Value Chain" Der Kunde ist nicht Teil der"Value Chain...


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