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Musterschüler in Sachen Transparenz?

Für das Geschäftsjahr 2018 lieferte Alphabet, der Mutterkonzern von Google, auf 86 Seiten Angaben zu seinem Klimaschutz-Management gegenüber der britischen Non-Profit-Organisation Carbon Disclosure Project (CDP). Die CDP trägt zu Klima- und Umweltengagement weltweit von mehr als 8.000 Unternehmen Daten zusammen und vergibt dafür Noten zwischen A und D-.

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Vor Beginn des Weltwirtschaftsforums in Davos veröffentlichte die Organisation die Gesamtliste. "A" gibt es für eine größtmögliche Transparenz im Verhältnis zu den Konkurrenten. Belohnt wird aber auch, wenn das Unternehmen auf wissenschaftlich fundierte Ziele setzt, auf erneuerbare Energien umstellt und auch seine Lieferanten dazu bewegt, die Emissionen zu reduzieren.

Google glänzt seit Jahren mit einem A für seine Antworten zu den Klimarisiken - wie übrigens auch Microsoft und Apple. Nur die besten zwei Prozent der 8.400 befragten Unternehmen erhalten diesen Wert. Amazon wurde mit einem F bewertet. Es hatte den Fragebogen schlicht nicht ausgefüllt, wie auch Baidu, Alibaba und Tencent.

Wenn das Hauptquartier ins Schwimmen gerät

Bisher verzeichnete Google keine monetären Schäden durch die Klimakrise, doch das Unternehmen bereitet sich auf verschiedenen Ebenen auf eventuelle Beeinträchtigungen vor. So bewertet es etwa Schäden durch Extremwetter-Ereignisse wie Zyklone oder Überflutungen langfristig als "wahrscheinlich".

2017 entwickelte Google eine Klima-Resilienz-Strategie, für die es Risiken durch den Anstieg des Meeresspiegels, stärkere Niederschläge, steigende Temperaturen und eine knappere Wasserversorgung für seine 23 wichtigsten Immobilien und 15 Rechenzentren ermittelte. Dafür berechnete es die jeweiligen Klimarisiken für die Jahre 2020 bis 2025, 2050 sowie 2100. Die Details dazu hält das Unternehmen unter Verschluss.

Außerdem sah Google sich für sein Hauptquartier in der San Francisco Bay Area die Folgen der Klimakrise im Rahmen einer Szenario-Analyse genauer an. Für die Standorte in Mountain View und Sunnyvale stellten sich der Meeresspiegelanstieg, Überflutungen und städtische Hitzeinseln als kritische Klimarisiken heraus. Dafür wurden zwei Szenarien (RCP 4.5 und 8.5) verwendet, die für die Bay Area einen Anstieg des Meeresspiegels von 47 beziehungsweise 63,5 Zentimetern für 2100 prognostizieren.

Viele Gebäude von Alphabet und Google sind demnach gefährdet, weil sie sich in der Zone befinden, in der im statistischen Mittel mit einer Überschwemmung einmal alle 100 Jahre zu rechnen ist. Schäden können nicht nur an den Gebäuden und ihrem Equipment entstehen, auch für die Mitarbeiter gibt es Sicherheitsrisiken. Überschwemmungen von größeren Straßen und anderen Transportwegen könnten überdies Mitarbeiter daran hindern, zur Arbeit zu kommen. Auf globaler Ebene könnten die Überschwemmungen an den Küsten, so befürchtet Google, seine globalen Lieferketten und Geschäftsabläufe beeinträchtigen.

Eine Zahl zu den erwarteten finanziellen Schäden wird für die verschiedenen Zeithorizonte noch ermittelt. Alphabet bewertet inzwischen jährlich, welche Risiken für die von ihm genutzten Immobiliengrundstücke beziehungsweise Standorte entstehen.

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hyperlord 06. Feb 2020

Oh je, ausgerechnet ein Tilo Jung Video und dann auch noch mit Rahmstorf als objektive...

plutoniumsulfat 04. Feb 2020

Also wenn man die oberste Ebene der Aufteilung weglässt, ist es Kommunismus? Ist es auch...

Shismar 03. Feb 2020

Der Artikel bemängelt zwar die Intransparenz in vielen Bereichen, aber beurteilt die...

Shismar 03. Feb 2020

De Artikel ist vollkommen in Ordnung und sehr informativ. Vielleicht sollte er nicht auf...

ImBackAlive 31. Jan 2020

Nein, das stimmt einfach nicht. "Value Chain" Der Kunde ist nicht Teil der"Value Chain...


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