Abo
  • Services:

Equus: Serversystem mit OpenBMC und Linuxboot-Support verfügbar

Der Serverhardwarespezialist Equus bietet eine neue Gerätereihe an, die standardmäßig die freie Serverfernwartung OpenBMC verwendet. Darüber hinaus soll auf den Geräten die freie Firmware Linuxboot laufen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Whitebox-Open-Reihe von Equus integriert OpenBMC und unterstützt Linuxboot.
Die Whitebox-Open-Reihe von Equus integriert OpenBMC und unterstützt Linuxboot. (Bild: Equus)

Der Hersteller Equus hat seine Gerätereihe Whitebox Open (WBO) vorgestellt, die als Server- und Storagesystem genutzt werden soll. Die Hardware der WBO-Reihe gehört wohl zu den ersten kommerziell verfügbaren Geräten, die standardmäßig OpenBMC verwenden. Dabei handelt es sich um eine freie Software, die zur Serverfernwartung genutzt werden kann und als Gemeinschaftsprojekt unter der Führung der Linux Foundation von verschiedenen Unternehmen entwickelt wird.

Stellenmarkt
  1. Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Verl
  2. Bosch Gruppe, Grasbrunn

Die Arbeiten zur Nutzung freier Software auf dem Baseboard Management Controller (BMC) treiben Unternehmen wie Facebook oder IBM seit einigen Jahren intern voran und arbeiten nun an einer gemeinsamen Lösung. Diese soll vor allem Herstellerunabhängigkeit liefern sowie die Sicherheit der Systeme erhöhen. Denn bisher laufen auf den BMC laut Firmware-Entwickler Trammel Hudson oft sehr veraltete Linux-Systeme mit vollem Systemzugriff. Für seine WBO-Reihe setzt Equus auf den BMC AST2500 von Aspeed, den auch schon Facebook für seine Projekte verwendet hat.

Eine weitere Besonderheit der WBO-Server ist die Unterstützung für das Linuxboot-Projekt. Auch dieses Projekt wird unter dem Dach der Linux Foundation gemeinsam von mehreren Unternehmen entwickelt wie etwa Facebook oder Google, dessen Angestellter Ronald Minnich die Arbeiten an Linuxboot gestartet hat. Die Idee der Software ist es, die bisher notwendigen UEFI-Bestandteile soweit möglich durch freie Software zu ersetzen. Der Name deutet dabei daraufhin, dass dabei auf den Linux-Kernel zurückgegriffen werden soll. Details dazu, inwiefern die Unterstützung für Linuxboot konkret umgesetzt werden soll, liefert Equus aber nicht.

Zusätzlich lassen sich die Server von Equus über Schnittstellen für Netzwerkkarten oder Festspeicher erweitern, die über die Open Compute Foundation (OCP) standardisiert worden sind. Technische Details zu den unterschiedlichen Geräten der Reihe liefert Equus über seine Webseite.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Samsung Galaxy Note 9 Duos N960F/DS 128 GB für 699€ inkl. Direktabzug und Apple iPhone XS...
  2. 55,70€
  3. (aktuell u. a. Corsair Gaming M65 Pro RGB als neuwertiger Outlet-Artikel für 29,99€ + Versand...
  4. (nur für Prime-Mitglieder)

Folgen Sie uns
       


Commodore CDTV (1991) - Golem retro_

Das CDTV wurde in den frühen 1990er Jahren von Commodore als High-End-Multimediasystem auf den Markt gebracht. Wir beleuchten die Hintergründe seines Scheiterns und spielen Exklusivtitel.

Commodore CDTV (1991) - Golem retro_ Video aufrufen
Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Geforce GTX 1660 Ti soll 1.536 Shader haben
  2. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  3. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor

Schwerlastverkehr: Oberleitung - aber richtig!
Schwerlastverkehr
Oberleitung - aber richtig!

Der Schwerlast- und Lieferverkehr soll stärker elektrifiziert werden. Dafür sollen kilometerweise Oberleitungen entstehen. Dass Geld auf diese Weise in LKW statt in die Bahn zu stecken, ist aber völlig irrsinnig!
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Softwarefehler Lime-Tretroller werfen Fahrer ab
  2. Hyundai Das Elektroauto soll automatisiert parken und laden
  3. Kalifornien Ab 2029 müssen Stadtbusse elektrisch fahren

IT-Jobs: Ein Jahr als Freelancer
IT-Jobs
Ein Jahr als Freelancer

Sicher träumen nicht wenige festangestellte Entwickler, Programmierer und andere ITler davon, sich selbstständig zu machen. Unser Autor hat vor einem Jahr den Schritt ins Vollzeit-Freelancertum gewagt und bilanziert: Vieles an der Selbstständigkeit ist gut, aber nicht alles. Und: Die Freiheit des Freelancers ist relativ.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. IT Frauen, die programmieren und Bier trinken
  3. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix

    •  /