Abo
  • Services:

Exploits wurden später in Stuxnet verwendet

Anhand der verwendeten Exploits schlussfolgert Kaspersky, dass die Equation Group mit anderen Gruppen interagiert, die hinter den Trojanern Stuxnet und Flame stecken. Offenbar nahm die Equation Group aber dabei eine führende Rolle ein, denn die in Stuxnet verwendeten Exploits wurden bereits zu einem früheren Zeitpunkt in deren Malware verwendet, wie Kaspersky berichtet.

Stellenmarkt
  1. Bank11 für Privatkunden und Handel GmbH, Neuss
  2. DATEV eG, Nürnberg

In der von der Equation Group verbreiteten Malware Fanny hat Kaspersky demnach ein Exploit-Modul gefunden, das später in Flame verwendet wurde. Dieses Modul wurde dann direkt aus Flame in Stuxnet übernommen. Erste Hinweise auf das Modul in Stuxnet stammen aus den Jahren 2009 und 2010.

Infizierte USB-Sticks und Festplattenfirmware

Fanny wird verwendet, um abgetrennte Intranets zu entdecken und infizieren. Dazu wird die Malware in einem versteckten Bereich der Firmware eines USB-Sticks platziert. Steckt der Stick in einem Rechner im Intranet, sammelt er dort Informationen über das abgetrennte Netzwerk. Wird er wieder an einen Rechner mit Zugang zum Internet gesteckt, überträgt er die Informationen an einen C&C-Server. Von dort erhält er auch Befehle, die dann ausgeführt werden, wenn sich der USB-Stick wieder an einem Rechner im abgetrennten Netz befindet.

Kaspersky bringt auch die Malware Greyfish mit der Equation Group in Verbindung. Darüber wird das bislang unbekannte Modul nls_933w.dll ausgeliefert. Mit diesem Modul lässt sich die Firmware der Festplatten zahlreicher namhafter Hersteller manipulieren. Über ein Dutzend Festplatten ließen sich so dauerhaft infizieren, schreibt Kaspersky. Ist sie einmal infiziert, werden bestimmte Bereiche der Festplatte schreibgeschützt, in der sich weitere Malware unterbringen lässt. Damit übersteht sie selbst die komplette Neuinstallation eines Betriebssystems und kann den Rechner eines Opfers anschließend erneut infizieren. Damit ließen sich beispielsweise auch sämtliche Schlüssel eines Opfers auslesen und dauerhaft speichern.

Gegen diese Art von Infektion lasse sich mit herkömmlicher Antivirensoftware wenig ausrichten, schreibt Kaspersky, das die meiste Malware längst in seinen Datenbanken verzeichnet hat. In seinen jüngsten Analysen stellt das IT-Sicherheitsunternehmen erstmals einen Zusammenhang zwischen den verschiedenen Malware-Infektionen her und spricht von einer globalen Bedrohung mit immer komplexeren werdenden Attacken. "Dabei mischen immer mehr Nationalstaaten im Cyberspace mit und rüsten sich mit den fortschrittlichsten Werkzeugen aus", schreibt Kaspersky. Wer genau hinter dieser Gruppe steckt, sagt das Unternehmen nicht. Spekulationen legen aber nahe, dass zumindest die NSA Mitglied in der Equation Group ist.

 Equation Group: Der Spionage-Ring aus Malware
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  2. 4,44€
  3. 2,99€
  4. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

TheUnichi 25. Feb 2015

Habe ich. Stammtischgelaber... Doch, es gibt genug Gründe, wie z.B. sein eigenes...

Bouncy 18. Feb 2015

Bei mir schon, vor allem in den Bildergalerien nervt es -> Mauszeiger auf den Weiter...

carnival 18. Feb 2015

als kommerzieller kunde hast du im zweifel die agb des herstellers beim kauf akzeptiert...

Anonymer Nutzer 17. Feb 2015

Wo? In Freie Hardware für Dummies?

mawa 17. Feb 2015

Naja, Kaspersky ist ein russisches Sicherheitsunternehmen. Das steht mit Sicherheit unter...


Folgen Sie uns
       


Youtube Music - angeschaut

Wir haben uns das neue Youtube Music angeschaut. Davon gibt es eine kostenlose Version mit Werbeeinblendungen und zwei Abomodelle. Youtube Music Premium ist quasi der Nachfolger von Googles Play Musik. Das Monatsabo für Youtube Music Premium kostet 9,99 Euro.

Youtube Music - angeschaut Video aufrufen
Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Fancy Bear Microsoft verhindert neue Phishing-Angriffe auf US-Politiker
  2. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  3. US Space Force Planlos im Weltraum

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

    •  /